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Immer mehr deutsche Broker bieten ein CFD-Konto an. Doch ist dieses Finanzprodukt überhaupt für durchschnittliche Anleger geeignet? Das Trading mit CFDs gilt als außerordentlich riskant und ist sicherlich nicht unumstritten. Dennoch sind Faszination und Attraktivität nicht zuletzt aufgrund der hohen Gewinnchancen sehr groß. Interessenten sollten sich jedoch gut überlegen, ob sie tatsächlich ein Konto für diesen Zweck eröffnen.

Wir klären im folgenden Artikel wichtige Fragen wie: Was ist ein CFD Konto? Warum gibt es kaum deutsche Broker mit CFD-Trading? Wie teuer darf das Trading sein und wie riskant ist der CFD-Handel tatsächlich?

  •  immer mehr Konten von etablierten Brokern in Deutschland
  • hohes Risiko bis zum Komplettverlust
  • enorme Gewinnchancen
  • keine Nachschusspflicht bei EU-Brokern mehr

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Was ist ein CFD-Konto?

Eine CFD Konto Definition hält wenige Überraschungen bereit: Es handelt sich um ein Konto bei einem spezialisierten Broker, das es ermöglicht, mit CFDs zu handeln. Dabei gibt es im Gegensatz zu herkömmlichen Produkten, die Privatanleger üblicherweise nutzen, jedoch auch einige Unterschiede.

Das vorhanden Kapital steht üblicherweise ausschließlich für den CFD-Handel zur Verfügung und kann nicht für andere Finanzprodukte genutzt werden. Denn beim Trading kann der Nutzer dank der Hebelwirkung Beträge investieren, die weit über das tatsächliche Guthaben hinausgehen. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Margin, die er hinterlegt. Der Broker finanziert den darüber hinausgehenden Anteil und erhebt dafür Finanzierungskosten. Die Margin dient als Sicherheit für den Broker.

Der Trader muss selbst darauf achten, dass sein Konto genügend Kapital aufweist, um seine Trades abzusichern. Ist dies nicht der Fall, fordert der Broker ihn auf, Geld nachzuschießen. Kommt er diesem Aufruf nicht oder nicht schnell genug nach, schließt der Broker die Positionen automatisch, um größere Verluste zu verhindern. Im Gegensatz zu früher ist es bei in der EU regulierten Brokern allerdings nicht mehr möglich, mehr als das eigentlich eingezahlte Kapital zu verlieren.

CFD-Trading ist deutlich riskanter als beispielsweise der Handel mit Aktien. Deswegen müssen Nutzer ihr CFD Konto freischalten, indem sie die entsprechenden Kenntnisse oder Erfahrungen nachweisen – oder die Risikowarnung ihres Brokers ignorieren. Für Privatanleger darf der Handel mit CFDs jedoch aufgrund des Anlegerschutzes nicht einfach so durch den Anbieter freigegeben werden.

CFD Konto

Wie funktionieren CFDs?

CFD heißt ausgeschrieben „Contract for Differences“. Das bedeutet also, dass Trader einen Vertrag über die Differenz des Wertes (also beispielsweise des Kurses) abschließen. Dabei gibt es kein festes Auslaufdatum, sondern ein CFD verlängert sich gegen Finanzierungsgebühren automatisch.
Ein grober Ablauf des Vorgangs sieht üblicherweise so aus:

  • Der Trader geht davon aus, dass sich Basiswert A gut entwickeln wird
  • Er schließt einen CFD ab und vereinbart so, dass der Handelspartner die Ware zum jeweiligen Kurs zu einem Zeitpunkt zurücknimmt, die der Trader bestimmt.
  • Schließt er die Position, erhält er die Differenz der Wertveränderung.

Trader erwerben den zugrundeliegenden Basiswert also nicht selbst, sondern lediglich den Vertrag mit dem entsprechenden Handelspartner. Deswegen profitieren sie vor allem dann, wenn sich der Kurs in die Richtung verändert, die von ihnen mit dem Kauf oder aber Verkauf des Basiswerts vorhergesagt wurde.

CFDs werden üblicherweise zumindest mit einem kleinen Hebel gehandelt. Der Trader bewegt also weit größere Summen als er investieren muss. Im Gegenzug verlangt sein Vertragspartner allerdings auch Finanzierungsgebühren.

Weil der Vertrag nur mit dem Handelspartner zustande kommt und es sich nicht um standardisierte Produkte handelt, ist es ein Schließen der Positionen auch nur mit ihm möglich. Ein Handel an der Börse oder ein anderweitiger Verkauf ist hingegen nicht vorgesehen. CFDs lassen sich in beide Richtungen nutzen, ermöglichen also auch Leerverkäufe.

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Warum sollten Trader CFDs handeln?

CFDs erweitern den Spielraum für Privatkunden ganz erheblich. Für viele risikoaffine Händler nehmen CFDs deswegen neben anderen Finanzderivaten eine wichtige Rolle ein. Ihre Konkurrenten sind beispielsweise:

  • Futures
  • Zertifikate
  • Optionen
  • Optionsscheine

CFDs haben je nach verglichenem Finanzprodukt Vorteile, die sie zu optimalen Finanzinstrumenten werden lassen.

So ist es gerade die zeitliche Unbegrenztheit der CFDs, die sie vergleichsweise flexibel machen. Sie haben keinen Zeitwertverlust, allerdings schmälern Finanzierungskosten die Rendite. Seitdem Broker keine Nachschusspflicht mehr vereinbaren dürfen, ist das Risiko jedoch immer auf das eingezahlte Kapital begrenzt.

CFDs eignen sich oft sehr gut, um Werte abzusichern, die der Trader tatsächlich besitzt. Hedging ist deswegen einer der Hauptfunktionen von CFDs. Sie werden in einer sehr großen Vielfalt angeboten und ein Investment ist jederzeit möglich und sinnvoll. Trader müssen nicht erst wie bei Zertifikaten oder Optionen geeignete Einstiegszeitpunkte abwarten und auf Kontraktende achtgeben.

Einer der größten Vorteile ist wohl ihre Unkompliziertheit und Transparenz. Die Funktionsweise ist unkompliziert zu verstehen und ändert sich nicht. Letztlich ähnelt die praktische Anwendung dem direkten Kauf sehr stark, nur dass dieser gehebelt geschieht und Finanzierungskosten keine allzu lange Haltedauer begünstigen: Trader wählen den Basiswert und den Hebel aus, setzen ein Stop Loss und kaufen oder verkaufen in der gewünschten Höhe. Die Position lässt sich dann per Mausklick wieder schließen. Das Prinzip ähnelt also dem Aktienhandel sehr stark und sollte keinen Privattrader vor größere Herausforderungen stellen.

was ist ein CFD Konto

Was sind die Nachteile von CFDs?

Der größte Nachteil von CFDs ist ohne Frage das sehr hohe Risiko, das Händler damit eingehen. Die Verluste sind grundsätzlich nicht begrenzt. Durch EU-weite Regulierung wurde jedoch immerhin aus Anlegersicht erreicht, dass Broker keine Nachschusspflicht mehr vereinbaren dürfen. Erst seitdem sind keine Verluste über den Einsatz hinaus mehr möglich.

Natürlich ist es ein Vorteil, dass es keinen Zeitwert gibt, der zu einer stetigen Verringerung des Gewinns führen kann. Auf der anderen Seite sind natürlich auch die Finanzierungskosten letztlich in der Lage, den Gewinn erheblich zu verringern. Das Ergebnis kann also durchaus ähnlich sein oder noch nachteiligier, weil die Kosten bei CFDs nicht automatisch begrenzt sind.

Ein weiterer Nachteil ist zudem, dass sich dieses Finanzprodukt üblicherweise nicht einfach über das Konto handeln lassen, das Privatanleger auch für ihre sonstigen Anlagen und Trades nutzen. Während viele Finanzderivate auch über das Aktiendepot gehandelt werden können, benötigen Trader ein extra Konto für den CFD-Handel. Zu Beginn erfordert er zudem auch viel Aufwand.

Auch wenn Trader mit einem Hebel deutlich größere Volumen bewegen, als sie selbst in eine Position investieren, ist der finanzielle Aufwand recht hoch. Trader sollten gewillt sein, mindestens eine vierstellige Summe nur in den CFD-Handel zu investieren, um ein ausreichendes Risikomanagement durchführen zu können. Diese Summe riskieren sie dabei jedoch auch mit jedem Trade. Finanzderivate, bei denen der Verlust begrenzt ist, fordern oft ähnlich viel Kapital, ohne ein ähnlich hohes Risiko darzustellen.

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Das sollten Anleger über das Risiko beim CFD-Trading wissen

CFDs bieten das Risiko für unkalkulierte Verluste. Es gibt verschiedene Risiken, die für den Handel mit CFDs von großer Relevanz sein können:

  • Marktpreisrisiko
  • Liquiditätsrisko
  • Overnight-Risiko
  • Hebelwirkung und Nachschusspflicht

Das Marktpreisrisiko benötigt dabei vermutlich kaum eine nähere Erklärung: Niemand kann die Preisentwicklung eines Basiswertes vorhersehen, zumal sich der Markt nicht immer vorhersehbar oder rational verhält. Gerade bei Nachrichten kann es zu sehr starken Kursveränderungen kommen, die sich dann um die Hebelwirkung multipliziert auf das Investment des Händlers auswirken.

Im Extremfall ändert sich die Meinung des Marktes über einen bestimmten Basiswert so stark, dass für einen kurzen Zeitraum überhaupt keine Liquidität mehr im Markt ist. Dies ist dann der Fall, wenn Angebot oder Nachfragen den jeweiligen Gegenpart deutlich übersteigen und beispielsweise niemand verkaufen kann, weil auch niemand kauft. Wenn der Broker die Position nicht selbst verkaufen kann, wird der Kontrakt nicht beendet. Häufig ist durch das Stop Loss jedoch ein Verkaufsprozess in Gang geleitet worden, der nicht mehr aufhaltbar ist, sodass Positionen oftmals deutlich vom eigentlich Stop-Kurs entfernt geschlossen werden.

Bei Positionen, die über Nacht gehalten werden, ergibt sich häufig ein sogenanntes Overnight-Gap. Es entsteht dadurch, dass Nachrichten, Katastrophen und andere wichtige Einflüsse zu einer Veränderung von Angebot und Nachfrage geführt haben und viele Marktteilnehmer darauf so schnell wie möglich reagieren möchten. Am Morgen führen dann viele eingegangenen Orders zu einem Liquiditätsengpass, einer deutlichen Kursänderung und dafür, dass ein Stop Loss nicht eingehalten werden kann.

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Für wen eignen sich CFDs?

CFDs erfreuen sich vergleichsweise großer Beliebtheit unter Privatkunden. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Trader deutlich flexibler sind und sich CFDs auch für den extrem kurzfristigen Handel eignen. Dennoch ist es letztlich nur eine sehr enge Zielgruppe, die tatsächlich mit CFDs handeln sollten.

Entscheidend ist vor allem, dass Trader das Risiko einschätzen und es auch tragen können. Das bedeutet, dass ein Großteil des angelegten Geldes in andere Werte investiert werden. Nur mit Kapital, dass tatsächlich für keine anderen Zwecke geplant ist oder benötigt wird, können Anleger traden. Selbst bei sehr risikobereiten Tradern sollten zudem nicht mehr als 10 Prozent des gesamten Anlagevermögens auf diese Art riskiert werden. Noch besser ist es allerdings, mit Geld zu arbeiten, dass für keinen anderen Zweck vorgesehen ist und das Trading eher als Hobby zu sehen. Ein Großteil der Privatkunden verzeichnet in ihrem CFD-Konto Verluste. Broker müssen diesen Wert angeben – ein Wert unter 80 % Konten mit Verlusten ist dabei sehr gut.

Interessenten sollten zudem bereits mit anderen Finanzderivaten oder zumindest Aktien gehandelt haben und dabei die Kurse auch vergleichsweise intensiv verfolgt haben. Auf diese Weise ist es für sie deutlich leichter möglich einzuschätzen, welche Risiken auf sie zukommen.

Zudem sollten Trader ausreichend Interesse und Motivation mitbringen, um sich mit dem CFD-Trading ausführlich zu beschäftigen und auch abseits des direkten Tradings stetig weiterzubilden. Nur so ist es überhaupt möglich, erfolgreich zu handeln.

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Social Trading als mögliche Alternative?

Für viele Interessenten von CFDs könnte Social Trading eine gute Alternative sein. Hier investieren sie nicht eigenständig in CFDs, sondern kopieren die Trades von erfahreneren anderen Usern. Dabei können sie ihr Kapital auf mehrere unterschiedliche Portfolios aufteilen und das Risiko so streuen.

Die kopierten Trader profitieren indem sie eine Provision erhalten, die sich an Anzahl und Summe der Investitionen in sie orientiert. So haben beide Seiten einen Vorteil: Trader investieren wie gewohnt und können einen Zusatzgewinn ohne großen Aufwand erzielen und Kopierende profitieren von erfolgreichen Strategien.

Allerdings hat dieses Konzept auch Nachteile. So müssen Follower vergleichsweise hohe Trading-Gebühren zahlen. Da viele Trades beim CFD-Handel nur mit sehr geringen Gewinnen geschlossen werden, kann dies dazu führen, dass eine eigentlich erfolgreiche Strategie nicht so einfach kopiert werden kann. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Trades der Follower zudem zeitversetzt ausgeführt werden, der Kurs sich also schon etwas verschoben haben kann. Auch hier wird ein kleiner Gewinn oft egalisiert.

Social Trading wurde einige Zeit lang als nächster großer Investmenthype behandelt, allerdings konnte sich das Prinzip bislang nicht so richtig durchsetzen. Teilweise liegt dies sicherlich auch an regulatorischen Schwierigkeiten. Wäre Social Trading jedoch tatsächlich so leicht und erfolgreich wie von den Plattformen beworben, hätte diese Art des Tradings sich jedoch sicherlich schon deutlich stärker durchgesetzt. An den Nutzerzahlen zeigt sich dies nicht.

CFD Konto Comdirect

Was macht einen guten Broker aus?

Es ist also oft die deutlich bessere Wahl, eigenständig zu handeln. Die wichtigste Eigenschaft eines Brokers ist absolute Seriosität und Vertrauenswürdigkeit. In der Regel treten sie beim CFD-Trading als Market Maker auf oder arbeiten mit welchen zusammen. Dabei sind Manipulationen leicht durchführbar, sodass Trader sich darauf verlassen müssen, dass der Broker rechtschaffend agiert.

Abgesehen davon sollten Trader natürlich ebenso darauf achten, einen möglichst hochwertigen Broker zu wählen. Beim Trading erweisen sich nämlich häufig vor allem zwei Eigenschaften als entscheidend: Zum einen sind die Kosten. Je höher der Anteil an Gebühren ist, umso schwieriger ist es, langfristig einen Gewinn zu erzielen.

Dabei ist jedoch auch eine Herausforderung, dass sich bestimmte Gebühren je nach Art des Tradings entweder als zu teuer erweisen oder möglicherweise gar nicht ins Gewicht fallen. Mittelfristig orientierte Trader müssen beispielsweise vor allem die Finanzierungskosten im Blick behalten, während kurzfristig orientierte Trader ehr an den Transaktionskosten interessiert sind. Je nach gehandeltem Basiswert kann ein Broker sehr teuer oder sehr günstig sein. Es hängt also von vielen Faktoren ab, welcher der beste Broker für den CFD-Handel ist.

Zum anderen ist die Qualität, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit bei der Orderausführung und der Positionsüberwachung entscheidend. Wenige Sekunden Verzögerung können einen Verlusttrade bedeuten oder den Gewinn deutlich verkleinern. Auch die Schnelligkeit kann für mittelfristig orientierte Trader jedoch ebenso kaum eine Rolle spielen.

Die meisten Broker bieten Demokonten an und Anfänger sollten diese Möglichkeit nutzen, um den Handel mit CFDs besser kennenzulernen.

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CFD Konto Vergleich: Wann ist ein CFD Broker günstig?

Gerade Einsteiger haben häufig keine Vorstellung davon, wann ein Broker tatsächlich günstig ist. Das Problem dabei: Die tatsächlichen Kosten richten sich größtenteils auch nach den Basiswerten, die ein Trader handelt. Dementsprechend sollten immer nur die Kosten von verschiedenen Brokern für den gleichen Basiswert verglichen werden.

Dies gilt umso mehr, da auch in unterschiedlichen Assetklassen verschiedene Gebühren erhoben werden. So erheben Broker beim Aktienkauf über CFDs in der Regel eine Provision, und rechnen sonst eher über Spreads oder Kommissionen + Spreads ab.

Die Spanne kann je nach Basiswert reicht weit sein. Beispielhaft für einige Trades erheben Broker, die sich in einem fairen Gebührenrahmen bewegen die folgenden Kosten:

  • zwischen 0,90 und 3 Euro je DAX-CFD, Spread zwischen 0,5 und 2 Punkten
  • Finanzierungskosten: Währungszins + zwischen 2,5 und 3,5 Prozent
  • Aktien: Ab 0,05 % bis 0,2 %, Mindestgebühr zwischen einem und acht Euro

Die Spannweite kann je nach Basiswert und auch Assetklasse also sehr groß sein. Trader, die auf der Suche nach einem Broker sind, sollten sich im besten Fall erst für Basiswerte entscheiden, die sie handeln wollen und davon ausgehend den Broker suchen.

Wenn es sich nicht um einen hochspezialisierten Broker handelt, der ein umfangreiches Zusatzpaket und eine sehr professionelle Handelssoftware anbietet, sollte er auf Gebühren für das CFD-Konto verzichten. Es ist jedoch üblich und fair, dass Trader Chartpakete buchen und monatlich bezahlen müssen. Der Broker gibt hier nur die Kosten an die Trader weiter, die sie auch tatsächlich verursachen.

CFD Konto Vergleiich

Reine CFD-Broker häufig im Ausland lizenziert

In Deutschland gibt es nur relativ wenig Anbieter, die den Handel mit CFDs erlauben. Sie treten zudem ausschließlich als Intermediär auf. Das bedeutet, dass sie die Orders der Kunden mit einem Market Maker vermitteln und nicht selbst mit ihm den Handel eingehen. Dabei kann es sich auch durchaus um namhafte Finanzdienstleister handeln. So ist der Market Maker der Comdirect beispielsweise die Commerzbank. Andere vermitteln die Dienste etablierte CFD-Broker aus dem Ausland.

Obwohl es also Anbieter in Deutschland gibt, ist es für reine CFD-Broker nicht möglich, sich in Deutschland von der Finanzaufsichtsbehörde regulieren zu lassen. Sie steht CFD-Trading aufgrund des hohen Risikos seit jeher kritisch gegenüber und gestattet den Handel üblicherweise nur als Anbieter aus dem Ausland oder als Vermittler. Deswegen bieten auch nicht viele herkömmliche Broker den CFD-Handel an.

Ein weiterer Grund ist eine Unsicherheit in Bezug auf die rechtlichen Bedingungen. Das CFD-Trading gilt als umstritten und ist beispielsweise im Nachbarland Belgien sogar vollständig verboten. Die deutsche Finanzaufsicht gilt ebenfalls als skeptisch und prüft das CFD-Trading und die Auswirkungen auf Kunden weiter. Deswegen müssen Anbieter grundsätzlich damit rechnen, dass sie den CFD-Handel in Deutschland mittelfristig wieder einstellen könnten. Deswegen gibt es vergleichsweise wenig deutsche Anbieter, die den Handel in Deutschland als Vermittler ermöglichen.

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CFD Konto Onvista ermöglicht geringe Mindesthandelssummen

Für Trader, die keine allzu großen Summen bewegen möchte, könnte das CFD Konto von Onvista eine sehr gute Wahl sein. Der Broker bietet faire Konditionen und ermöglicht das Trading bereits ab 3,99 Euro Mindestgebühr. Je nach Underlying kommen jedoch noch weitere Provisionen hinzu. Inländische Aktien handeln Kunden beispielsweise schon ab 0,09 % zusätzlicher Gebühr, ausländische Aktien für 0,19 % des Handelsvolumens.

Für DAX-Futures erhebt der Broker 3,99 + 0,01 %, für alle übrigen den gleichen Grundbetrag + 0,02 %. Indizes, Währungen Rohstoffe und Metalle können Trader mit spreadbasierten Gebühren handeln. Diese kommen natürlich auch bei Indizes hinzu. Beim DAX-Index sind dies beispielsweise zwei Punkte. Bei Aktien richtet sich der Kurs ausschließlich nach der Referenzbörse.

Die Übernachtgebühren betragen 3,5 % +/- den Referenzzins (EONIA/USD LIBOR) und sind somit eher teuer. Der maximale Hebel beträgt bei Indizes und Edelmetallen bis zu 1:20, bei Währungen bis zu 1:30 und bei allen anderen Assetklassen 1:5.

Der Handel mit CFDs ist über die eigene Handelsplattform möglich. Sie ist ausschließlich als Browser-Version erhältlich und bietet nicht den Funktionsumfang, den Trader von semi-professionellen Handelssoftwares kennen. Dennoch haben Trader Zugriff auf die wichtigsten Funktionen und Analysetools, sodass vor allem mittelfristig orientierte Trader kaum etwas vermissen werden.

Insgesamt bietet Onvista rund 1.200 Basiswerte an und ermöglicht den Test des CFD-Tradings in einem kostenfreiem Demokonto, dass mit 50.000 Euro aufgeladen wird.

CFD Konto Definition

CFD Konto Consors: Mindestgebühren recht hoch

Auch die CFD bietet im Rahmen des CFD-Tradings grundsätzlich faire Gebühren. Trader, die per CFD-Trading Aktien handeln möchten, können dies bereits ab 0,10 % des Handelsvolumens tun. Bei DAX-Futures fallen 0,01 % an, bei sonstigen Futures 0,02 % des Handelsvolumens. Der Haken liegt allerdings bei den Mindestgebühren. Sie sind mit 9,95 Euro recht hoch. Auch die Begrenzung der Handelsgebühren bei 69 Euro ist nicht günstig. Das CFD-Konto der Consors lohnt sich also vor allem dann, wenn Trader die 9,95 Euro bei jedem Trade erreichen und zugleich nicht mehr als 40 Euro je Trade ausgeben. Dann ist die Preisgestaltung jedoch gut.

Und auch die Finanzierungskosten sind ähnlich hoch wie bei Onvista. Trader zahlen 3,5 % plus den Währungszins. Die Spreads beginnen bei zwei Punkten (DAX) und 1 Pip (EUR/USD). Der Broker bietet zudem eine Preisgarantie für europäische und deutsche Blue Chips.

Der Broker wurde von der Focus Money als fairster CFD-Broker ausgezeichnet und konnte auch in allen Unterkategorien ein „sehr gut“ erreichen. Als Besonderheit hat der Broker zudem auch eine spezielle CFD-App im Angebot, mit der Trader ihr CFD-Konto auch von unterwegs aufrufen können.

Die Handelsplattform ist ebenfalls eine WebApp und auch für Einsteiger konzipiert, sodass diese sich schnell zurechtfinden können. Auch die Übersichtlichkeit ist ein Plus der Trading-Software.

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CFD Konto Comdirect: Handel ab 0,01 % des Handelsvolumens

Die Comdirect nutzt als Market Maker ihre Muttergesellschaft Comdirect. Im Rahmen des CFD-Tradings ist das Handelsangebot auf Aktien und Futures beschränkt. Die Auswahl ist mit mehr als über 1.000 Underlyings in diesen Bereich jedoch recht groß. Wer jedoch andere Assetklassen bevorzugt und diese nicht über Futures handeln möchte, muss einen anderen Broker suchen.

Die Gebühren bei Comdirect sind grundsätzlich fair und betragen 0,10 % des Handelsvolumens. Die Gesamtgebühren beginnen sowohl im Rahmen des Futures- als auch des Aktien-CFD-Handels bei 4,90 Euro und enden bei 59,90 Euro. Einen DAX-Future können Trader für 0,01 % erwerben, andere Futures beginnen bei 0,02 %. Das Comdirect CFD Konto ist somit vor allem für Trader mit großen Handelsvolumen sehr günstig.

Als Handelsplattform kommt eine Trading-Software zum Einsatz, die exklusiv von den Mitgliedern der Commerzbank Gruppe eingesetzt werden kann. Sie lässt sich gut individualisieren, ist jedoch in Vergleich zu sehr professionellen Handelsplattformen eher an Einsteiger und Gelegenheitstrader gerichtet. Natürlich erhalten Trader dennoch Zugriff zu den wichtigsten Funktionen wie die Oderausführung direkt aus dem Chart, aktuelle Nachrichten oder auch verschiedene Analyse-Tools. Lobenswert ist auch die History, die es Tradern ermöglicht, ihre Erfolge und Fehltrades zu analysieren und so Verbesserungsmöglichkeiten zu finden. Positiv ist die Zusammenarbeit mit Guidants, durch die Trader auch Signale erhalten können.

CFD Konto Erfahrungen

CFD Konto erst als Demo nutzen

Interessierte, die noch nie mit CFDs gehandelt haben, sollten zu Beginn erst einmal im Demokonto herausfinden, ob das CFD-Trading überhaupt ein Finanzprodukt ist, das sich für ihn eignet. Gerade Einsteigern fällt es vergleichsweise schwer, einzuschätzen wie groß das Risiko tatsächlich ist und sie unterschätzen es deutlich. Das kann schnell dazu führen, dass einige Tausend Euro verlorengehen.

Ohnehin sollten Interessierte die Komplexität nicht unterschätzen, die tatsächlich hinter erfolgreichem CFD-Trading steckt. Es ist kein Zufall, dass selbst bei den fairsten Brokern rund 75 % der Konten einen Verlust aufweisen. CFD-Trading ist sehr riskant und es gelingt nur sehr wenigen Privatkunden überhaupt, mittelfristig erfolgreich zu sein. Wenn Einsteiger die Demophase nicht mit einem Plus abschließen, werden sie auch mit Echtgeld vermutlich nicht erfolgreich sein.

Ein Demokonto ermöglicht es nicht nur, dass der Trader besser entscheiden kann, ob er es wagt, auch mit Echtgeld zu handeln. Zugleich kann es dabei helfen, typische Anfängerfehler abzufedern. Im Demokonto viel Spielgeld zu verlieren, ist nicht ansatzweise so ärgerlich wie durch vermeidbare Fehler Erspartes zu verlieren.

Zudem ist der Wissensgewinn eines Demokontos für viele Trader enorm. Es bleibt leider nicht aus, dass Trader sich sehr umfangreich mit den wirtschaftlichen Hintergründen und CFD-spezifischen Eigenheiten auseinandersetzen, wenn sie erfolgreich sein wollen. Ein CFD-Demokonto ermöglicht es allerdings, dass Einsteiger das erworbene Wissen direkt anwenden können und so der Lerneffekt deutlich steigt.

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Fazit: Konto für CFDs ermöglichen hochspezialisiertes Trading

CFDs sind sehr risikoreich, weil der Trader nur einen Teil des Geldes tatsächlich investiert und der Trader durch den Broker gehebelt wird. Das bedeutet allerdings auch, dass ein besonderes Konto notwendig ist. Denn dort ist das Kapital des Kunden auch als Sicherheit für den Broker hinterlegt, falls der Kunde große Verluste realisieren sollte. Inzwischen ist es zumindest bei EU-Brokern nicht mehr möglich, dass Kunden auch über das eingezahlte Kapital hinaus Geld verlieren, es ist jedoch immer ein Totalverlust des eingezahlten Betrages möglich.

CFD-Konten werden auch von einigen Brokern mit Sitz in Deutschland angeboten, obwohl der Handel mit CFDs durchaus nicht ganz unumstritten ist. Die Konditionen der bekannteren Anbieter ähneln sich dabei stark. Wer noch günstiger handeln möchte, muss auch die Profis im Ausland im Blick haben, die teilweise bessere Konditionen bieten. Für Einsteiger ist es sehr sinnvoll, sich im Demokonto mit dieser Form des Tradings bekannt zu machen, um große Verluste zu Beginn zu verhindern und festzustellen, ob CFDs überhaupt zum eigenen Stil passen.

Bilderquelle:

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