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Fonds Broker Vergleich 2017 – Jetzt selbst vergleichen!

Über 20 Banken, Broker und Vermittler ermöglichen den Kauf von Fondsanteilen und damit das Investment in Fonds. Alle Fonds-Broker, alle Banken mit Fonds-Angebot und alle Fonds-Vermittler stellten sich im Fonds Broker Test von Brokervergleich.com einer kritischen Beurteilung. Letztendlich erhielt jeder Anbieter mit Fonds-Schwerpunkt eine Gesamtnote. Diese basiert auf über 100 einzelnen Testkriterien. Im Vergleich erfahren Sie, wie viele Fonds ein Broker anbietet. Dazu können Sie mit Kriterien wie Orderkosten, Depotgebühr, Wechselprämie und Mindesteinlage die Anbieter selbst vergleichen. Wer ist Ihr ganz persönlicher Testsieger unter den Direktbanken im Fonds-Broker Vergleich?

Anbieter sortieren nach
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Platz 1
Anbieterinformationen
Degiro
  • Angebotene Fonds:
  • Ausgabe­aufschlag:
Mindest­einlage
 
Depot­gebühr
 
Platz 2
Anbieterinformationen
Consorsbank
  • Angebotene Fonds: > 10.000
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
0 €
Depot­gebühr
0 €
Platz 3
Anbieterinformationen
OnVista Bank
  • Angebotene Fonds: rund 9.000
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
ab 0 €
Depot­gebühr
abhängig vom Depot
Platz 4
Anbieterinformationen
SBroker
  • Angebotene Fonds: rund 9.000
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
0 €
Depot­gebühr
0 €
Platz 5
Anbieterinformationen
comdirect
  • Angebotene Fonds: rund 24.500
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
0 €
Depot­gebühr
0 €
Platz 6
Anbieterinformationen
flatex
  • Angebotene Fonds: keine Angaben
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
0 € / 1.000 € (Ersteinzahlung)
Depot­gebühr
0 €
Platz 7
Anbieterinformationen
1822direkt
  • Angebotene Fonds: rund 19.500
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
0 €
Depot­gebühr
0 €
Platz 8
Anbieterinformationen
Wüstenrot
  • Angebotene Fonds: keine Angaben
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
0 €
Depot­gebühr
0 €
Platz 9
Anbieterinformationen
TARGOBANK
  • Angebotene Fonds: keine Angaben
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
0 €
Depot­gebühr
0 €
Platz 10
Anbieterinformationen
ING-DiBa
  • Angebotene Fonds: rund 8.000
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
0 €
Depot­gebühr
0 €
Platz 11
Anbieterinformationen
Brokerport
  • Angebotene Fonds: keine Angaben
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
0 €
Depot­gebühr
0 €
Platz 12
Anbieterinformationen
CapTrader
  • Angebotene Fonds:
  • Ausgabe­aufschlag:
Mindest­einlage
 
Depot­gebühr
 
Platz 13
Anbieterinformationen
DKB
  • Angebotene Fonds: < 10
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
0 €
Depot­gebühr
0 €
Platz 14
Anbieterinformationen
DB maxblue
  • Angebotene Fonds: > 22.500
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
0 €
Depot­gebühr
0 €
Platz 15
Anbieterinformationen
Lynx Broker
  • Angebotene Fonds:
  • Ausgabe­aufschlag:
Mindest­einlage
 
Depot­gebühr
 
Platz 16
Anbieterinformationen
Vi-Trade
  • Angebotene Fonds: -
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
-
Depot­gebühr
0 €
Platz 17
Anbieterinformationen
BANX Brokerage
  • Angebotene Fonds: -
  • Ausgabe­aufschlag: Keiner
Mindest­einlage
3.000 €
Depot­gebühr
0 €
Platz 18
Anbieterinformationen
CFX Broker
  • Angebotene Fonds:
  • Ausgabe­aufschlag:
Mindest­einlage
 
Depot­gebühr
 
Platz 19
Anbieterinformationen
Interactive Brokers
  • Angebotene Fonds: keine Angaben
  • Ausgabe­aufschlag: ab 0% / 100% Rabatt
Mindest­einlage
10.000 $
Depot­gebühr
0 €

Der beste Broker für Fonds im Test? Das ist DEGIRO!

Das beste Fonds-Depot hat aktuell eindeutig DEGIRO, niederländischer Anbieter mit professioneller und breiter Produktpalette.

Dieser Anbieter ist seit 2008 am Markt aktiv. DEGIRO musste sich, wie alle anderen Anbieter mit Fonds-Depot, den Härtetest unserer Tester gefallen lassen. In zehn Kategorien konnte jede Bank, jeder Vermittler und jeder Broker bis zu 10 Punkte erreichen. Im schlechtesten Fall waren im Test aber auch 0 Punkte möglich. Die wichtigsten Testkategorien waren:

  • Kontotyp (dreifach gewichtet)
  • Regulierung (dreifach gewichtet)
  • Kundenservice (doppelt gewichtet)
  • Mobile Trading (doppelt gewichtet)
  • Demokonto & Trading (doppelt gewichtet)
  • Wissensvermittlung (doppelt gewichtet)

Entscheidend für den Testsieg von DEGIRO waren die äußerst positiven Bewertungen in folgenden Kategorien: Risikohinweise & Einlagensicherung und Demokonto & Trading. Dazu hat DEGIRO auch im Test von Regulierung und Wissensvermittlung überzeugen können. Hier lesen Sie den kompletten Testbericht zu DEGIRO!

Sie nehmen die Dinge gerne in die Hand und vergleichen lieber selbst?

Icon_WissenAuch dies ist hier natürlich möglich, denn die entscheidenden Testkriterien  rund um Aktiendepots können Sie auch selbst beim Broker überprüfen. Damit Sie die Broker, die bei Ihnen in der engeren Auswahl sind, objektiv vergleichen können, haben wir für Sie eine Checkliste mit 10 Punkten zusammengestellt. Die Wahl des optimal passenden Partner-Brokers für Ihr Aktiendepot ist schließlich eine richtungsweisende Entscheidung. Die nachfolgende Checkliste können Sie übrigens auch als praktisches PDF herunterladen und ausdrucken.

1) Ist es ein Depot für Fonds und ETFs? Oder wird mit Fonds nur spekuliert?

In der Praxis ist dies ein himmelweiter Unterschied, vor allem in Bezug auf das Risiko. Fonds und ETFs ermöglichen direktes Investment in die Basiswerte, dafür ist allerdings mehr Kapital erforderlich. Weniger Kapital brauchen CFDs auf ETFs, dafür ist das Risiko hier viel, viel höher.

2) Ist „Geiz ist geil“ der richtige Ansatz für die Geldvermehrung mit Fonds?

Bei der Geldanlage in Fondsanteile und/oder ETFs (Exchange-traded funds = börsengehandelte Fonds) ist Sparsamkeit sinnvoll. Es wird in der Regel nur selten etwas im Fonds-Depot umgeschichtet, die laufenden Kosten für das Depot sollten also möglichst niedrig sein.

3) Bietet das Fonds-Depot genau das, was Sie benötigen?

Sie möchten schließlich nicht dauernd den Fonds-Broker wechseln müssen. Deswegen empfehlen wir Ihnen ein günstiges Depot. Damit es auch für andere Formen der Geldanlage (z.B. Aktien, ETFs, Zertifikate) tauglich ist, darf der Funktionsumfang aber nicht zu begrenzt sein.

 4) Was ist wichtiger: attraktive Konditionen oder ein verlässlicher Broker?

Leider gelingt nur wenigen Fonds-Brokern und Fonds-Banken der Spagat zwischen niedrigen Kosten und hoher Verlässlichkeit. Verlässliche Fonds-Broker können nicht ganz billig sein, denn Kundenbetreuung und eine gut aufbereitete Fonds-Auswahl kosten nun einmal Geld.

5) Wie stark bemüht sich ein Fonds-Broker um die Wissensvermittlung?

Hier trennte sich im großen Depot-Test von Brokervergleich.com regelmäßig die Spreu vom Weizen. Deswegen sollte die Wissensvermittlung zu Fonds und ETFs auch in Ihrem selbst durchgeführten Vergleich eine Schlüsselrolle einnehmen.

6) Ist das Depot beim Fonds-Broker auch von unterwegs verfügbar?

Fonds-Anleger und ETF-Investoren handeln selten aktiv, sondern legen Geld lieber passiv an. Trotzdem sollte auch von unterwegs ein schneller Blick ins Fonds-Depot jederzeit möglich sein. Dafür braucht es natürlich entsprechende Apps und/oder eine Smartphone-freundliche Webseite.

7) Braucht man als Fonds-Investor Echtzeitkurse und teure Handelssoftware?

Trader können ohne sekundengenaue Echtzeitkurse keine tragfähigen Anlageentscheidungen treffen. Für das Investment in Fonds beim Broker gelten andere Parameter. Erfolgreiche Fonds-Geldanlage kann auch ohne Echtzeitkurse und teure Handelssoftware prima funktionieren.

8) Beratung, AGB und Vertrag: kommuniziert der Broker auf Deutsch?

Für Broker sind Fonds-Anleger attraktive Kunden. Deswegen drängen auch immer mehr ausländische Anbieter auf den deutschen Markt. Längst nicht jedes dieser Unternehmen hat einwandfreie AGB, bei vielen scheitert es sogar schon an der deutschsprachigen Kundenbetreuung.

9) Wie wichtig ist die Produktauswahl bei einem Fonds-Broker?

Broker mit Fonds-Schwerpunkt sind immer nur Mittel zum Zweck. Als Kunde eines solchen Anbieters wollen Sie aus möglichst vielen Fondsanteilen und ETFs auswählen können. Bei einem Fonds-Broker kommt es also weniger auf die Qualitäten des Brokers selbst an als vielmehr auf eine möglichst breite Produktpalette.

10) Wie wichtig ist der Funktionsumfang beim Fonds-Broker?

Fonds sind ein klassisches Finanzinstrument und für viele Anleger auch der Einstieg in die Börsenwelt. Das das Investment in Fonds in der Regel langfristig ausgelegt ist, brauchen Sie ein solides, günstiges Depot. Gleichzeitig sollte der Funktionsumfang aber so gewählt sein, dass später auch andere Formen der Geldanlage möglich sind, zum Beispiel in Form von ETFs, Aktien oder Zertifikaten.

Der Test: sind Sie schon bereit für ein Depot beim Fonds-Broker?

Wer mit Fonds und ETFs eher passiv in die Welt der Geldanlage einsteigt, hat geringere Risiken als aktivere Anleger, die in Aktien oder Zertifikate investieren. Das Risiko ist bei Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds, Geldmarktfonds und Indexfonds aber natürlich höher als bei Festgeldkonten, Bausparverträgen oder Wertpapiersparplänen. Nicht jeder hat für die selbstbestimmte Geldanlage, egal ob aktiv oder passiv, das notwendige Wissen und die erforderliche Erfahrung. Zusätzlich sollte man auch die Zeit haben, um sich regelmäßig mit Fonds und ETFs zu beschäftigen.

 

 

 

 

Für Neulinge: ab wann macht ein Investment in Fonds beim Broker Sinn?

Icon_WebseiteDie Geldanlage in Fonds und ETFs kann auch mit wenig Kapital Sinn machen. Schon 1.000 € sind ein guter Startpunkt. Mehr Startkapital ist immer besser, damit stellen sich unter Umständen erste Anlageerfolge früher ein. Bei sehr wenig Kapital zu Beginn kann ein Wertpapiersparplan oder ein Festgeldkonto die sinnvollere Alternative sein. Ab 5.000 € Startkapital hat man dann schon die Wahl zwischen Aktiendepot und Depot beim Fonds-Broker.

Für Einsteiger: ab wann rechnet sich eigentlich ein Depot beim Fonds-Broker?

Diese Frage lässt sich am besten im direkten Vergleich beantworten: Ein Depot beim Fonds-Broker rechnet sich sobald die Fonds und/oder ETFs mehr Rendite abwerfen als Festgeld oder Tagesgeld. Zusätzlich sollte ihnen die Auswahl von Fonds natürlich auch Freude bereiten. Mit einem Fonds-Depot bei Broker oder Bank sind Sie schließlich selbst für alle Anlageentscheidungen verantwortlich. Im Idealfall rechnet sich die in die Fonds-Auswahl investierte Zeit auch betriebswirtschaftlich, dass heißt der zeitliche Mehraufwand äußert sich auch in einem Mehr an Gewinn gegenüber anderen Arten der Geldanlage.

Für Fortgeschrittene: wie lässt sich die Rendite von Fonds weiter optimieren?

Icon_Kosten1Die Geldanlage-Variante Fonds stößt schnell an ihre Grenzen, falls eher kurzfristig höhere Gewinne erzielt werden sollen. Auch passive ETFs sollten nicht zum aktiven Trading zweckentfremdet werden. Die Rendite von Fonds lässt sich also nur bis zu einem gewissen Grad optimieren. Erfolgsversprechender ist folgender Ansatz: Zusätzlich zu einem weiterlaufenden Investment in Fonds, ETFs und Wertpapiersparpläne können Sie kleine Teile Ihres Vermögens ganz gezielt in riskante und entsprechend renditestarke Finanzinstrumente (z.B. Zertifikate, Mini-Futures) und Märkte (Aktien aus Emerging Markets, Devisenhandel) investieren.

Fonds heute und in Zukunft: mit welchen Entwicklungen ist zu rechnen?

Gute Banken und Brokern ermöglichen ihren Kunden den Zugriff auf zahlreiche Fonds-Varianten: Investmentfonds, Indexfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds und andere Fondsarten. Ein Fonds ist grundsätzlich ein sogenanntes Sondervermögen. Fonds-Broker fördern den Absatz von Fondsanteilen über Rabattaktionen auf das vorher aufgeschlagene Aufgeld, das sogenannte Agio.

Fonds sind ein absoluter Klassiker der Geldanlage. Deswegen finden sie sich bis heute in zahlreichen Depots bei Banken und Brokern. Nach wie vor gibt es sogar einige spezialisierte Fondsvermittler, die sich – trotz der starken Konkurrenz von Fonds-Brokern im Internet – am Markt halten können. Offene Fonds bekommen dazu schon seit einigen Jahren Konkurrenz durch ETFs (Exchange-traded funds). Ein offener Fonds mit Börsenzulassung ist automatisch ein ETF. Diese, dank ETF-Konstrukt an der Börse handelbaren Fondsanteile, haben eine größere Fungibilität. Sie lassen sich für Investoren also wesentlich leichter kaufen und verkaufen als klassische Fondsanteile. Deswegen ist in der näheren Zukunft damit zu rechnen, dass ETFs anderen Fondsarten viele Marktanteile abjagen werden.

Der große Markt der Fonds lässt sich aus Anlegersicht mithilfe von einigen Kriterien besser durchschauen. Es kann beispielsweise abgefragt werden, ob ein Fonds aktiv verwaltet wird, zum Beispiel durch einen dafür verantwortlichen Fondsmanager. Dieser Manager entscheidet darüber, welche Assets mit dem Vermögen des Fonds erworben werden sollen. Ein guter Fondsmanager versucht dabei, die Rendite durch möglichst renditestarke Einzelanlagen zu optimieren. Dabei darf das allgemeine Risikoprofil natürlich nicht vernachlässigt werden. Die Zusammenstellung von ETFs ist fest vom Emittenten vorgegeben. Die Verantwortung für die Renditeoptimierung liegt entweder beim Anleger selbst oder im Rahmen eines ETF-Sparplans bei Bank oder Broker. Ein Fonds-Broker hat übrigens sehr unterschiedliche Kunden, vom Kleinanleger bis zum weltweit operierenden institutionellen Anleger (z.B. Stiftungen, Versicherungen). Diese Sonderform der Fonds wird in Deutschland als „Spezialfonds“ bezeichnet. Privatanleger haben hier keinen Zugang. Ihnen stehen nur die sogenannten „Publikumsfonds“ offen.

7 Tipps: so nutzen Sie ein Depot beim Fonds-Broker bestmöglich!

Icon_Blatt_mit_StiftFür die Geldanlage mithilfe von Fonds gelten genau die gleichen Regeln wie für andere Finanzprodukte. Fonds haben Vor- und Nachteile und die Entscheidung zwischen ETFs (passiven Indexfonds) und aktiv verwalteten Fonds ist oft nicht einfach. In der Regel sind Fonds aber weniger riskant als Einzelwerte. Auch hier gibt es allerdings Ausnahmen, zum Beispiel Hedgefonds. Diese arbeiten in der Regel mit einem hohen Anteil von Fremdkapital. Dieser Leverage-Effekt (Hebel) sorgt dafür, dass sowohl Gewinne als auch Verluste gehebelt werden. Es geht also auch beim Fonds-Broker vor allem um den Kapitalerhalt. Die Rechnung ist leider einfach: nur Geld, das auch noch vorhanden ist, kann investiert werden. Mit diesen 7 Tipps können Sie rund um Fonds und ETFs das Risiko minimieren, die Sicherheit erhöhen, die Kosten senken und effizienter handeln:

  1. Aktiv verwaltete Fonds verursachen zwar mehr Kosten, dafür wird durch den Fondsmanager das Risiko minimiert und die Sicherheit erhöht. Falls denn der Manager sein Handwerk versteht.
  2. Fonds sorgen, im Idealfall mit vergleichsweise wenig Kapitaleinsatz, für eine sinnvolle Diversifizierung eines Portfolios. Da viele Depots von Privatanlegern einen starken „Home Bias“ (zu starke Konzentration auf den Heimatmarkt) können Fonds und ETFs das dadurch entstehende Risiko verringern.
  3. Ein Investment in einen Hedgefonds verspricht hohe bis exorbitante Renditen. Entsprechend höher sind dann aber natürlich auch die Risiken für die Anleger. Grundsätzlich unterliegen alle Fonds dem Marktrisiko. Bei Finanzinstrumente mit Leverage, wie zum Beispiel Hedgefonds oder Hebelzertifikaten, tritt es allerdings besonders stark zum Vorschein.
  4. Es gibt weitere Risiken, zum Beispiel das operationale Risiko. Darunter sind zum Beispiel die Gefahren zu verstehen, die durch einen Ausfall von Computersystem entstehen können. Die operationalen Risiken liegen bei Fonds, anders als bei ETFs, vor allem beim Verwalter des Fonds. Wer als Privatanleger selbst bei einem Fonds-Broker investiert, braucht eine verlässliche Internet-Verbindung und eine gute Handelssoftware.
  5. Alle Fonds unterliegen einem Währungsrisiko. Falls ein Fonds spekulative Geschäfte im Devisenhandel tätigt, wird aus dem Währungsrisiko schnell ein deutlich größeres Marktrisiko. Als Anleger sollte man also sehr genau darauf achten, wie stark ein Fonds-Investment Währungsrisiken unterliegt.
  6. Bei großen Fonds sollten Anleger nicht blind vertrauen, sondern ganz genau hinschauen, denn hier kommt das sogenannte Volumenrisiko ins Spiel. Wenn ein Fondsmanager bei einem groß dimensionierten Fonds einen spürbaren Effekt auf das gesamte Portfolio und die Rendite erzielen will, muss er von bestimmten Assets größere Positionen kaufen. Das Volumenrisiko verwandelt sich in diesem Fall in Liquiditäts- und Mark-to-Market-Risiken.
  7. Investment in Fonds ist in der Regel eine langfristige Angelegenheit. Ähnliches gilt auch für ETFs, auch wenn diese, dank ihrer Börsenzulassung, leichter bewegt werden können. Wer selbst über einen Fonds-Broker aktiv werden will, muss auch bei Fonds die Märkte genau beobachten. Es sollte dabei in größeren Zusammenhängen und längeren Zeitfenstern gedacht werden. Im Gegenzug dafür entfällt immerhin die aufwändige Analyse von Einzelwerten. Über die passende Fonds- oder ETF-Konstruktion lassen sich, mit einem Investment, nämlich größere Ausschnitte des weltweiten Marktes ins eigene Portfolio holen.
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