Admirals Test – solider Anbieter mit gratis Trading Apps

Zum 20 jährigen Jubiläum gab sich Admiral Markets einen neuen Namen. Jetzt heißt der Broker Admirals. Der geänderte Name soll mit weiteren innovativen Leistungen in eine neue Ära einläuten. Die Einfachheit und Sicherheit bleibt für Kunden unverändert bestehen.

Admirals Erfahrungen – der FX Broker Test

Für das Brokerage-Angebot „Admirals“ ist das britische Unternehmen Admirals UK Ltd. verantwortlich. Dieses Unternehmen hat seinen Sitz in London und gehört zur Unternehmensgruppe Admirals Group AS. Die Gründer stammen aus Russland und wurden innerhalb der EU zuerst in Estland tätig. Mit dem Unternehmen Admirals UK Limited Zweigniederlassung Berlin unterhält Admirals – als einer von wenigen ausländischen Brokern – eine Zweigniederlassung in Deutschland. Seit 2011 werden so über admiralmarkets.de auch Kunden auf dem deutschen Markt angesprochen. Die Produktpalette ist überschaubar und beschränkt sich auf CFDs und den Margin-Handel (z.B. am FOREX-Markt).

Ja, bei Admirals können Trader sich gut auf das Trading an sich konzentrieren, denn der Anbieter stellt alles dafür Benötigte in solider Qualität zur Verfügung. Die Details erwiesen sich dagegen gerade als Problem im Test, denn genau dort müsste Admirals noch mehr tun.

Diese Versprechen aus den „Unternehmensleitsätzen“ kann Admirals nicht ausreichend mit Leben füllen. In beiden Bereichen reicht es momentan nur für eine durchschnittliche beziehungsweise leicht unterdurchschnittliche Bewertung. Admirals ist aber auf dem richtigen Weg.

Nein, hier hat Admirals im Test klar enttäuscht. Die Erfahrungen im Test in Sachen Sicherheit sind einer der Hauptgründe, warum es letztlich keine Empfehlung für Admirals gibt.

Nein, diese Behauptung hat sich im großen Depot-Test von Brokervergleich.com nicht bestätigt. Auf der Webseite waren rechtlich relevante Texte zum Teil nur im englischsprachigen Original zu finden. Für den Durchschnitts-Trader aus Deutschland ist dies natürlich wenig hilfreich.

Kontomodelle & Kosten: Transparentes Brokerage-Angebot

  • Mehrere Market Maker-Konten, aber auch ein STP-Angebot
  • die unterschiedlichen Kontotypen haben nur teilweise eine Berechtigung
  • das Preis-/Leistungsverzeichnis war leicht zu finden und die Konditionen sind transparent

Konten, Kosten & Co.: welche Kriterien wurden bei Admirals bewertet?

Viele Banken und Broker bieten unterschiedliche Depots beziehungsweise Trading-Konten. Damit sollen beispielsweise unterschiedliche Kundengruppen angesprochen werden. Bei Admirals haben wir bewertet, ob dies auch gelingt. Weitere wichtige Testkriterien waren: Höhe der Mindesteinlage, allgemeine Gestaltung von Preisen und Konditionen und die Durchschaubarkeit der Kosten.

Das „Admirals“-Standardkonto von Admirals im Test

Dieses Kontomodell ist das Standardkonto des Brokers und wird dementsprechend auch am stärksten beworben. Die Mindesteinlage beträgt 100 €. Die Vergütung für den Broker erfolgt in Form von Spreads. Admirals agiert bei diesem Konto als Market Maker. Rund um CFDs gibt es also immer einen Interessenkonflikt.

Das „Admiral.Prime“-Konto von Admirals im Test

Mit diesem Kontotyp wendet sich Admirals an Kunden, die das CFD-Trading professioneller angehen wollen. Die Mindesteinlage beträgt dementsprechend auch 1.000 €. Die Vergütung erfolgt in Form von niedrigen Spreads und fixen Kommissionen, bei diesem Kontomodell agiert Admirals, erkennbar auch an der höheren Mindesteinlage, als STP-Broker. Ein Interessenkonflikt zwischen Broker und Trader besteht also nicht.

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Das Konto „Admiral.MT5“ von Admirals im Test

Das „Admiral.MT5“-Konto ist laut Admirals für Interessenten gedacht, die MetaTrader, eine Trading-Software, in der Version 5 kennenlernen möchten. Da die Mindesteinlage 100 € beträgt, ist unverbindliches Kennenlernen nicht möglich. Die Konditionen sind ebenfalls recht ähnlich zum „Admiral.Prime“-Konto.

Wie transparent sind die Kosten und Konditionen bei Admirals?

Jedes Kontomodell bei Admirals ist immer kostenlos, auch bei Inaktivität des Kunden. Im Gegenzug für dieses Entgegenkommen fordert dieser Broker allerdings grundsätzlich eine Mindesteinlage. Admirals bietet die von den Kunden gewünschte Transparenz, denn das Preis-/Leistungsverzeichnis wurde im Test schnell und einfach gefunden. Etwas ungewöhnlich war dabei allerdings die Einbindung unter den FAQs.

Das XYZ-Konto im Check: Basiswerte, FX-Paare, Lotgrößen, Hebel

Basiswerte (Underlyings)> 140
FX-Währungspaaredie wichtigsten
Lotgrößeab Mikro-Lot
Hebelbis 1:500
KostenSpreads, Kommissionen, ggf. CFD-Finanzierungskosten

Hier erfahren Sie wie der Anbieter Admirals bei den Kosten im Vergleich mit anderen Anbietern abschneidet!

Wie waren die Erfahrungen mit Admirals bei Konten und Kosten?

Die positiven Erfahrungen überwogen im Test.

Kundenbetreuung & Beratung: Gute Kundenbetreuung

  • Telefonische Erreichbarkeit 24/5
  • Feedback-Formular wird angeboten
  • Fernunterstützung bei technischen Fragen

Betreuung und Beratung beim Broker: wie wurde Admirals getestet?

Ein Online-Broker wie Admirals muss für seine Kunden optimal erreichbar sein. Nur dann sind eine gute Kundenbetreuung und eine schnelle Problemlösung möglich. Dazu sollten sich die Servicezeiten der Beratungs- und Betreuungsangebote an den Handelszeiten der globalen Märkte orientieren. Deswegen kam auch dieser Broker auf den Prüfstand: Auf welchen Wegen (z.B. Telefon, E-Mail, Post, Formular) ist Admirals erreichbar? Sind die notwendigen Kontaktdaten auch gut auffindbar?

Passt die zeitliche Erreichbarkeit zu den angebotenen Märkten?

Der deutschsprachige Kundensupport von Admirals ist unter der Woche (Montag bis Freitag) jeweils 24 Stunden erreichbar. Diese herkömmlichen Bürozeiten entsprechen ganz und gar nicht den handelbaren Märkten und Finanzinstrumenten. Andere Broker und Banken sind mit ihrer deutschsprachigen Kundenbetreuung deutlich besser aufgestellt. Die Mitarbeiter von Admirals sind sowohl telefonisch, per E-Mail als auch mit dem Feedback-Formular erreichbar. Die Kontaktdaten waren im Test auf admiralmarkets.de gut zu finden. Auch andere Fachportale und Fachmagazine haben sich schon mit dem Angebot von Admirals beschäftigt. Interessant ist dabei vor allem der „Leser Award 2013“ von „Börse am Sonntag“, denn hier könnten echte Erfahrungen mit der Kundenbetreuung von Admirals eingeflossen sein.

Welche Erfahrung machten wir im Test bei Betreuung und Beratung?

Die Erfahrungen waren interessant, aber nicht sonderlich eindeutig. Dafür gab es letztendlich aber trotzdem eine gute Bewertung.

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Risikohinweise & Einlagensicherung: Ansprechende Risikohinweise

  • ansprechende Risikohinweise über gesetzlichem Mindeststandard
  • ordnungsgemäße Kontentrennung
  • zu geringe Anstrengungen bei der Einlagensicherung

Risiko & Co.: wie wurden bei Admirals die Test-Erfahrungen gesammelt?

Die Basis für alle Erfahrungen waren objektive Maßstäbe! Bei Admirals wurde im Test zum Beispiel geprüft: Sind die gesetzlich vorgeschriebenen Risikohinweise vorhanden? Eine positive Bewertung gab es für zusätzliche Hinweise zum Thema „Risiko & Rendite“. Darüber hinaus haben wir alle relevanten Infos zur Einlagensicherung und zur sicheren und getrennten Aufbewahrung der Kundeneinlagen abgefragt.

Wie ernst werden Risikohinweise, Kontentrennung und Einlagensicherung genommen?

Mit deutlich präsenten Risikohinweisen kommt Admirals den gesetzlichen Vorgaben nach und geht in Teilbereichen auch darüber hinaus. Da Admirals keine Bank ist, darf dieser Anbieter selbst keine Kundeneinlagen entgegennehmen. Die Kundeneinlagen werden deswegen von der britischen Großbank Barclays Bank verwahrt. Die entsprechenden Informationen sind auf admiralmarkets.de gut zu finden. Auf Basis dieser ordnungsgemäßen Kontentrennung können auch Systeme zur Einlagensicherung bei Admirals greifen. Kundeneinlagen sind dabei lediglich durch die gesetzliche, britische Einlagensicherung FSCS geschützt. Darüber hinaus gibt Admirals eine Selbstverpflichtungs-Erklärung ab, die im Fall der Fälle aber vermutlich wenig wert sein dürfte. Andere Broker, auch solche aus Großbritannien, haben wesentlich umfangreichere Einlagensicherungen.

Wie schnitt Admirals im Test bei Risiken und Einlagensicherung ab?

Aus ansprechenden Risikohinweisen und einer zu geringen Einlagensicherung ergab sich letztlich doch ein solides Testergebnis.

Sicherheit & Verschlüsslung: Sehr unsicheres Online-Angebot

  • die Recherche nach negativen Presseberichten blieb ergebnislos
  • auf Sicherheitshinweise, Sicherheitstipps und Gefahrenwarnungen wird verzichtet

Admirals: was waren die Testkriterien bei „Sicherheit & Verschlüsslung“?

Der Test der Sicherheit bei Admirals begann bei der Verschlüsslung von Webseite und Login-Bereich. Diese wurden mithilfe von objektiven Online-Tools getestet. Darüber hinaus hat uns interessiert, wie konsequent ein Anbieter bei Datenschutz und IT-Sicherheit arbeitet. Hierbei wurden auch Erfahrungen (z.B. Presseberichte) aus der Vergangenheit berücksichtigt. Überprüft wurde auch, welche Sicherheitstipps und Hilfestellungen zur Gefahrenabwehr (z.B. gegen Computer-Viren oder Phishing-Mails) ein Broker aktuell gibt.

Wie sicher sind Webseite und Login-Bereich auf admiralmarkets.de?

Beim grundlegenden Sicherheits-Check hat Admirals versagt. Weder die SSL-Verschlüsselung auf der Webseite selbst noch die Absicherung des Login-Bereichs konnten überzeugen. Im ersten Testlauf konnten die verwendeten SSL-Zertifikate überhaupt nicht getestet werden, bei einem späteren Versuch erwiesen sie sich dann als nicht vertrauenswürdig. Diese Nachlässigkeiten bei der Sicherheit sind Admirals bislang nicht zum Verhängnis geworden. Die Recherche nach Presseberichten zu Sicherheits-Problemen, Daten-Pannen und Hacker-Angriffen blieb erfreulicherweise ergebnislos. Auf Sicherheitshinweise, Gefahrenwarnungen und die Motivation der Kunden zu selbständigen Sicherheitsanstrengungen verzichtet dieser Anbieter ebenfalls.

Sicherheit und Verschlüsslung bei Admirals: wie war die Erfahrung?

Im großen Depot-Test von Brokervergleich.com vergeben wir insgesamt eine sehr gute Bewertung.

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Wissensvermittlung & Webinare: Solider Wissensbereich

  • ansprechender Wissensbereich mit Webinaren und Glossar
  • keine Seminare, keine E-Books, keine Broschüren, keine Handbücher
  • Live-Webinare ermöglichen Interaktivität

Wissensvermittlung: welche Erfahrungen waren uns bei Admirals wichtig?

Auch im Test von Admirals waren uns konkrete Erfahrungen wichtig. Deswegen wurden sowohl der Umfang als auch die Qualität des Wissensangebotes bei diesem Anbieter bewertet. Auf den Prüfstand kamen Webinare, Seminare, weitere Lernmaterialien und natürlich auch die Gestaltung des Wissensangebotes. Trading-Erfahrungen müssen aktive Privatanleger leider selbst sammeln, beim Trading-Wissen können Banken und Broker prima helfen. Empfehlenswerte Anbieter machen dies auch konsequent und unterstützen ihre Kunden dabei erfolgreicher zu werden. Gehört Admirals in der Kategorie „Webinare & Wissensvermittlung“ zu den empfehlenswerten Brokern?

Sind Webinare Teil des Wissensbereichs auf admiralmarkets.de?

Auf admiralmarkets.de finden Interessenten und Kunden einen ansprechenden Wissensbereich vor. In einem hilfreichen Glossar werden die wichtigsten Begriffe und Bezeichnungen erklärt. E-Books, PDF-Broschüren und Handbücher werden von diesem Anbieter dagegen nicht zur Verfügung gestellt. Auch persönliche Seminare und Schulungsvideos sind nicht im Angebot. Herzstück der Wissensvermittlung sind, wie bei vielen anderen Banken und Brokern, zahlreiche Trading-Webinare. Diese sind umfangreich und sind auch über den hauseigenen YouTube-Kanal abrufbar. Zusätzlich gibt es ein Angebot von Live-Webinaren, die auch Rückfragen von Webinar-Teilnehmern erlauben. Das Webinar-Angebot wurde im großen Depot-Test von Brokervergleich.com bislang noch nicht praktisch getestet.

Wissensvermittlung und Webinare: wie war die Erfahrung bei Admirals?

Die Test-Erfahrungen auf admiralmarkets.de waren ansprechend, aufgrund der fehlenden Elemente reichte es allerdings nur für ein „Gut“.

Nutzererlebnis & Usability: Benutzerfreundliche Webseite

  • moderne, fehlerfreie und strukturierte Webseite
  • mehr Elemente, die Vertrauen aufbauen, wären hilfreich
  • die Suchfunktion lieferte in der Regel gute Ergebnisse

Erfahrungen wurden bei Admirals mit diesem Test abgefragt:

Die Webseiten von allen relevanten Banken, Brokern und Vermittlern wurden anhand von objektiven Testkriterien getestet und bewertet: Ist die Webseite von Admirals übersichtlich, optisch ansprechend und fehlerfrei? Können sich Nutzer mit einer Suchfunktion selbst ihre Themen suchen? Gibt es vertrauensbildende Elemente wie Testsiegel, Auszeichnungen oder Kundenstimmen? Entsteht dadurch auch der gewünschte Effekt? Auch die Webseiten von Banken, Broker und Vermittlern müssen einfach und intuitiv funktionieren, trotz der teils komplexen Themen. Es gibt im Internet eben immer Alternativen, zu denen Kunden wechseln können.

Welche konkreten Erfahrungen machen Nutzer auf admiralmarkets.de?

Im großen Depot-Test von Brokervergleich.com hinterließ admiralmarkets.de einen sehr guten, ersten Eindruck. Die Homepage ist gut strukturiert, fehlerfrei, in dezenten Farben gehalten und wirkt dadurch sehr professionell. Das Design der Webseite ist dazu auch modern. Etwas Vertrauen schafft das Foto eines erfolgreichen Daytraders, der Trading-Webinare von Admirals leitet. Stärker vertrauensbildende Elemente wie Testsiegel, Auszeichnungen oder echte Kundenstimmen sucht man bei Admirals dagegen vergeblich. Der gute erste Eindruck der Homepage setzte sich auch auf den weiteren Webseiten von Admirals fort. Eine Suchfunktion gibt es auf admiralmarkets.de ebenfalls. Die Erfahrungen mit ihr waren im Test gut, denn sie führt den Nutzer in den meisten Fällen zu thematisch passenden Unterseiten.

Admirals: was ergab der Test von Nutzererlebnis & Usability?

Die Webseite hinterließ im Test einen ordentlichen Eindruck, denn sie ist modern, strukturiert und hilfreich.

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Mobile Trading & Apps: Gut vorbereitetet aufs Trading von unterwegs

  • Apps für iOS, Android und Windows Phone (noch nicht getestet)
  • keine Apps für Blackberrys
  • admiralmarkets.de ist eine Smartphone-freundliche Webseite

Apps und Mobile Trading – diesen Fragen musste sich Admirals stellen:

Ist die Webseite von Admirals Smartphone-freundlich? Dazu musste sie auf Smartphones und Tablets problemlos und fehlerfrei aufrufbar sein. Gibt es bei diesem Anbieter auch Apps für alle gängigen, mobilen Endgeräte? Wie gut ist Admirals insgesamt auf den wichtigen Trend des „Mobile Trading“ vorbereitet? Privatanleger möchten auch von unterwegs immer Zugriff auf Konto und/oder Depot haben. Für aktive Trader (z.B. Daytrader) ist dies besonders wichtig. Deswegen musste sich dieser Broker den gleichen Testkriterien stellen wie alle anderen Anbieter, egal ob Bank, Broker oder Vermittler.

Wie Smartphone-freundlich ist admiralmarkets.de? Gibt es zusätzlich ein App-Angebot?

Admiralmarkets.de ist auf das Trading von unterwegs gut vorbereitet, denn auf der Webseite kommt Responsive Webdesign zum Einsatz. Durch diese moderne Programmierung passt sich die Webseite jeweils automatisch an das vom Nutzer verwendete mobile Endgerät an. Zusätzlich zu dieser Smartphone- und Tablet-freundlichen Webseite stellt Admirals auch kostenlose Apps zur Verfügung. Es gibt Apps für folgende Betriebssysteme: iOS (iPhone, iPad), Android und Windows Phone. Apps für Blackberrys werden dagegen nicht bereitgestellt. Die Apps könnten eine Alternative zum Mobile Trading über admiralmarkets.de sein. Die angebotenen Apps wurden im großen Depot-Test von Brokervergleich.com allerdings noch nicht praktisch getestet.

Was zeigte der Test von Admirals bei Apps und Mobile Trading?

Die Erfahrungen im Test zeigten, dass dieser Anbieter auf den Trend zum Mobile Trading bereits gut vorbereitet ist.

Demokonto & Trading: Ansprechende Trading-Voraussetzungen

  • Demokonto ist verfügbar (noch nicht getestet)
  • zahlreiche Orderarten und Orderzusätze, über die auch informiert wird
  • keine eigene Handelssoftware, dafür eine bekannte Lösung einer Software-Firma

Demokonto & Trading – diesen Testfragen musste sich Admirals stellen:

Gibt es ein Demokonto? Hat man vielleicht sogar die Wahl zwischen mehreren Konto-Varianten, die ausprobiert werden können? Welche Handelssoftware kommt im Demokonto zum Einsatz? Bieten Orderarten (z.B. Limit-Orders) und Orderzusätze aktiven Privatanlegern ausreichend viel Handlungsspielraum für ihre jeweiligen Trading-Strategien? Demokonten und Musterdepots gestatten Privatanlegern das unverbindliche Kennenlernen von Banken und Brokern, deswegen sind sie sehr beliebt. Admirals musste sich im Test also hohe Maßstäbe gefallen lassen.

Welchen Eindruck macht die Trading-Umgebung bei Admirals?

Die Trading-Umgebung von Admirals kann über ein Demokonto unverbindlich und risikofrei kennengelernt werden. Das Demokonto wurde im großen Depot-Test von Brokervergleich.com bislang noch nicht praktisch getestet. Admirals stellt keine eigene Handelssoftware bereit, sondern setzt auf die bekannten Lösungen MetaTrader4 und MetaTrader5 der Software-Firma MetaQuotes. Bei den Orderarten und Orderzusätzen hinterließ Admirals einen sehr guten Eindruck. Über diese Parameter wird auf admiralmarkets.de umfassend informiert, dies war längst nicht bei allen Banken und Brokern der Fall. Tradern stehen, neben herkömmlichen Market-Orders, zahlreiche Limit-Orders zur Verfügung, zum Beispiel Limit Buy, Limit Sell, Stop Buy, Stop Limit, Stop Loss, Stop Sell, Take Profit und Trailing Stops. Auch Orderzusätze wie OCO und OCA sind nutzbar. Hier zahlt sich das STP-Brokerage-Angebot von Admirals sowohl für die Kunden als auch für den Broker – in Testpunkten – aus.

Demokonto und Trading: wie waren die Erfahrungen bei Admirals?

Die Test-Erfahrungen auf admiralmarkets.de waren durchaus ansprechend.

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Zusatzangebote & Aktionen: Keine sinnvollen Aktionen und Zusatzangebote

  • für Neukunden-Boni gab es grundsätzlich Punktabzug
  • Boni für Bestandskunden sind ebenfalls nicht sinnvoll
  • keine Sachprämien, keine Wechselprämien, keine Gutschriften

Admirals: dies wurde bei „Zusatz- und Aktionsangebote“ abgefragt

Gute Kundenbetreuung und gute Konditionen versuchen viele Banken und Broker zu bieten. Oft reichen diese Grundlagen aber nicht aus, um wechselwillige Depotinhaber zu überzeugen. Deswegen setzen viele Anbieter Aktionsangebote (z.B. attraktive Sachprämien, Gutschriften) ein. Auch Bestandskunden sind durchaus anspruchsvoll. Banken und Broker sind also gut beraten Zusatzangebote (z.B. Treueprogramme für besonders aktive Trader) bereitzuhalten. Da nicht alle Zusatz- und Aktionsangebote auch wirklich attraktiv sind, haben wir im großen Depot-Test von Brokervergleich.com genau hingeschaut.

Wie attraktiv und sinnvoll sind die Zusatzangebote?

Der Online-Broker Admirals bietet keine klassischen Wechselprämien für neue Kunden. Auch Kunden-werben-Kunden-Angebote oder attraktive Sachprämien waren im Test nicht zu finden. Neukunden und Bestandskunden erhalten bei Admirals stattdessen Aktionsboni für Einzahlungen. Dadurch wird das Trading-Kapital um bis zu 50 Prozent erweitert, diese Erweiterung ist an Bedingungen geknüpft. Admirals möchte also dass die Kunden möglichst viel einzahlen und möglichst intensiv handeln. Die Verwendung eines umsatzorientierten Bonus-Systems passt nicht zu Investment, Geldanlage und Trading. Derartige Zusatzangebote kommen vor allem bei Online-Casinos zum Einsatz. Admirals rückt sich damit selbst ins schlechte Licht und musste entsprechende Punktabzüge im großen Depot-Test von Brokervergleich.com hinnehmen. Viel-Trader, Daytrader und andere besonders aktive Trader erhalten von Admirals ebenfalls Boni-Angebote. Auch dafür gab es erneut Punktabzug.

Welche Erfahrungen waren bei den Zusatzangeboten von Admirals testentscheidend?

Die fehlenden Angebote (z.B. Sachprämien) und die nicht sinnvollen Anreize (z.B. Boni) waren entscheidend.

Rechtliches & Regulierung: Solide Regulierung durch FCA und BaFin

  • für die Finanzmarktaufsicht ist in erster Linie die britische FCA zuständig
  • BaFin-registrierter Finanzdienstleister mit regulierter deutscher Niederlassung
  • rechtlich relevante Dokumente und Inhalte sind teilweise nur auf Englisch verfügbar

Rechtliches & Regulierung bei Admirals: das waren die Testkriterien!

Beste Bewertungen gab es nur für einwandfreie und deutschsprachige AGB. Wichtig waren auch leicht zu findende Vertragsunterlagen und Konditionen. Oft unterschätzt wird die Bedeutung einer konsequent regulierenden Finanzmarktaufsicht. Eine echte Zweigniederlassung war im Test mehr wert als eine die bloße Registrierung als „grenzüberschreitender Finanzdienstleister“. Banken, Broker und Vermittler wurden mit identischen Testkriterien bewertet.

Komplexe Unternehmensstruktur, die sich auch in den BaFin-Registrierungen widerspiegelt

Für das Brokerage-Angebot auf admiralmarkets.de ist das Unternehmen Admirals UK Ltd verantwortlich. Damit ist die britische Finanzmarktaufsicht FCA (Financial Conduct Authority) für die Regulierung dieses Online-Brokers zuständig, anders als bei den Brokern Capital Holdings oder OnlineShareMarkets, bei denen keine EU-Regulierung stattfindet. Die FCA hat einen guten Ruf, gilt allerdings als durchaus experimentierfreudig. So weit, so einfach. Darüber hinaus ist die Unternehmensstruktur durchaus unübersichtlich: „Admirals UK Ltd ist im vollständigen Besitz der global aufgestellten Admirals Group AS. Admirals Group AS ist eine Holdinggesellschaft, deren Vermögenswerte maßgebendes Eigenkapital von Admirals AS und dessen Tochtergesellschaften Admirals UK Ltd. und Admirals Pty. sind.“ (Quelle: Admirals) Im Test wurde deswegen sehr genau hingeschaut.

Die Firma Admirals UK Ltd ist bei der deutschen Finanzmarktaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als grenzüberschreitend tätiger Finanzdienstleister registriert, auf diesem Weg darf Admirals auf dem deutschen Markt tätig werden. Mittlerweile ist das Unternehmen sogar einen erfreulichen Schritt weitergegangen und unterhält mit Admirals UK Limited Zweigniederlassung Berlin eine BaFin-regulierte Zweigniederlassung. Für echte Niederlassungen von Banken und Brokern ist die BaFin auch als ergänzende Regulierungsbehörde zuständig. Die Hauptverantwortung für die Beaufsichtigung und Kontrolle liegt also nach wie vor bei der britischen FCA, wie es auch bei ATFX der Fall ist. Die Konzernholding von Admirals –

Admirals AS – und ein zypriotisches Tochterunternehmen – Admirals Cyprus Ltd. – sind ebenfalls als „grenzüberschreitende Dienstleister (FDI) gem. § 53b KWG“ bei der BaFin registriert. Lieber eine Registrierung zu viel als eine zu wenig, scheint hier wohl das Motto zu sein. Dafür gab es einen Pluspunkt, denn andere ausländische Broker sind hier deutlich nachlässiger. Admirals arbeitet leider nicht mit unmissverständlichen Vertragsbedingungen, denn die rechtlich relevanten Texte sind nur zum Teil in deutscher Sprache aufrufbar. Dafür gab es im großen Depot-Test von Brokervergleich.com natürlich Punktabzug.

Welchen Eindruck machten Regulierung und Verträge bei Admirals?

In dieser Testkategorie war es nicht leicht zu einer gerechten Bewertung zu kommen, denn Admirals gibt sich sichtlich Mühe. Einige Defizite waren allerdings unübersehbar.

Admirals jetzt mit dem kostenlosen Demokonto testen CFD Service - 81% verlieren Geld

Fazit: Hat sich der Anbieter Admirals letztendlich eine Empfehlung verdient?

NEIN, anhand der Testergebnisse und aufgrund der Gesamtnote reicht es nicht für eine Empfehlung für diesen Anbieter. Es gibt allerdings auch keine K.O.-Kriterien, die gegen eine Kontoeröffnung sprechen. Sorgen bereitet uns allerdings die sehr schwache Bewertung bei „Sicherheit & Verschlüsslung“ und die eher schwache Performance in Sachen „Kundenbetreuung & Beratung“. Mit nur soliden Bewertungen bei „Kontomodelle & Kosten“ und „Risikohinweise & Einlagensicherung“ konnte Admirals den entstandenen Rückstand nicht mehr kompensieren.