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CFD-Handel lernen: so gelingt der Einstieg ins Trading

CFDs oder Differenzkontrakte werden bei privaten Anlegern immer beliebter. Kein Wunder, denn die Derivate sind verhältnismäßig leicht verständlich und schon mit geringen Beträgen kann man ins Trading einsteigen. Dennoch winken gute Renditen. Da CFDs aber nicht ohne Risiken und Besonderheiten sind, sollten Anfänger vor den ersten Trades, bei denen eigenes Geld fließt, den CFD-Handel lernen. Dazu stehen online zahlreiche Angebote bereit, die vielfach auch kostenlos genutzt werden können und Grundwissen zu CFDs, zum Börsenhandel und außerbörslichen Handel und zu den möglichen Strategien vermitteln. Die wichtigsten Hinweise für Einsteiger wollen wir im Folgenden zusammenfassen.

  • CFDs sind erschwingliche Derivate mit hohen Renditeaussichten
  • Differenzkontrakte sind unreguliert und werden außerbörslich gehandelt
  • Anfänger sollten sich mit den Besonderheiten von CFDs vertraut machen
  • Den CFD-Handel lernen kann man über verschiedene Kanäle

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CFD-Handel: zunehmend interessant für private Anleger

Dass immer mehr private Anleger den CFD-Handel lernen wollen, liegt unter anderem daran, dass konventionelle Anlageformen ihren Reiz einbüßen. Die anhaltende Niedrigzinspolitik sorgt bei herkömmlichen Sparkonten für einen schleichenden Kapitalverfall durch Inflation. Kein wunder also, dass die prinzipiell unkomplizierten Differenzkontrakte immer beliebter werden. Die steigende Nachfrage zieht immer mehr Angebote nach sich. Daher gibt es inzwischen zahlreiche Online-Broker, deren Geschäftsschwerpunkt speziell der CFD-Handel ist. Einige Broker machen sich die Mühe, ihren Nutzern durchaus hochwertige Inhalte an die Hand zu geben, mit denen Anfänger den CFD-Handel lernen und erste Schritte im Trading unternehmen können. Derartige Angebote sollten unbedingt ausgeschöpft werden – sie tragen dazu bei, die eigene Lernkurve zu steigern, erste Strategien zu entwickeln und die Risiken vor allem beim Einstieg zu reduzieren. Auch die Möglichkeit, Informationen über Märkte, Tools und Finanzinstrumente zu erhalten, ist bei den besten Anbietern ein echtes Plus. Die Bereitschaft, sich in die Hintergründe zum Wertpapierhandel und zu den Besonderheiten der Basiswerte einzuarbeiten, ist eine wesentliche Voraussetzung für den späteren Erfolg.

CFD-Handel lernen

Bevor Neulinge zur Tat schreiten, sollten die folgenden Frage möglichst realistisch beantwortet werden:

  • Sind CFDs und ihre Funktion dem Trader wirklich klar?
  • Welche Basiswerte werden bevorzugt?
  • Welcher zeitliche Rahmen wird für das Trading bevorzugt?
  • Wie viel Geld soll eingesetzt werden?
  • Können erste Trades mit einem Demokonto getestet werden?

CFD: Was steckt hinter der Bezeichnung?

„CFD“ ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung „contracts for difference“, auf Deutsch „Differenzkontrakte“. Das Besondere an CFDs erschließt sich schon aus dem Namen: der Trader oder Halter eines CFD erwirbt nicht einen Wert, sondern partizipiert an dessen Kursverlauf – zwischen dem Zeitpunkt des Kaufes und dem Zeitpunkt des Wiederverkaufs. Verkäufer und Käufer tauschen die Kursentwicklung und Erträge eines festzulegenden Basiswerts während einer definierten Laufzeit des Derivats aus, dafür werden „Zinsen“ gezahlt.

Ausgedacht haben sich britische Börsenhändler das Konzept, und zwar, um die in Großbritannien übliche Stempelsteuer auf Aktienkäufe und -verkäufe zu unterlaufen. Zunächst wurden CFDs auf Aktien als Basiswert ausgestellt, der Trader konnte, anstatt die zusätzlich besteuerte Aktie zu erwerben, für eine Zeitlang von deren Kursentwicklung profitieren und dafür gewissermaßen eine Kaution hinterlegen. Im Laufe der Zeit kamen andere Basiswerte hinzu. Heute gibt es Differenzkontrakte auf

  • Aktien und Anleihen
  • Devisenpaare
  • Indizes
  • Rohstoffe
  • Kryptowährungen

CFDs auf Digitalwährungen sind ein verhältnismäßig junges Phänomen, dass sich aufgrund des Bitcoin-Booms in 2016-2017 etablieren konnte.

CFD-Handel lernen: Wie funktionieren Differenzkontrakte?

CFDs sind „abgeleitete“ Produkte, die man als Derivate bezeichnet. Wie bereits erklärt, erwirbt man mit einem CFD also nicht etwa eine Aktie oder eine Kryptowährung, sondern hat am Kursverlauf teil. Eine Besonderheit von Differenzkontrakten: ein Bruchteil des eingesetzten Kapitals wird als Sicherheitsleistung oder „Margin“ hinterlegt – bewegt wird jedoch sehr viel mehr, Kapital, das vom Broker während der Laufzeit geliehen wird. Man spricht vom sogenannten „Hebel“. Innerhalb der EU ist die maximale Höhe der Hebel zum Schutz privater Trader verbindlich geregelt und beträgt

  • 1:30 für Forex-Majors.
  • 1:20 für Index CFDs, Forex-Minors und Gold CFDs
  • 1:10 für Rohstoffe außer Gold
  • 1:5 für Aktien CFDs
  • 1:2 für Krypto-CFDs

Professionelle Trader und Nutzer, die mit einem Broker außerhalb der EU traden, können höhere Hebel einsetzen. Allerdings sollten gerade Anfänger sich unbedingt vor Augen halten, dass der Hebel natürlich die Gewinne entsprechend steigert, aber auch die Verluste drastisch erhöht.

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Margin und Hebel erklärt

An dieser Stelle ist es vermutlich angebracht, eine Erklärung des sogenannten Hebels einzuschieben. Denn die Werte an sich sagen ja noch nichts darüber aus, wie der CFD-Handel dann in der Praxis gehandhabt wird.

CFD-Handel lernen Hebel

Nehmen wir einmal das geläufige Beispiel von Differenzkontrakten auf Forex-Nebenwerte oder beliebte Indizes wie den DAX. Hier kann mit einem maximalen Hebel von 1:20 gehandelt werden. Erwirbt ein Trader also ein CFD über einen Wert von 1.000 Euro, werden nur 50 Euro als Sicherheits-Margin hinterlegt. Wenn nun der Basiswert einen Kursgewinn von 50 Euro verbuchen kann, hat er lediglich 5 % Wertsteigerung erzielt. Das CFD jedoch hat 100 % Gewinn erzielt – in diesem Fall 1.000 Euro.

Die einfach „gestrickten“ Finanzderivate sind eben wegen des Hebelpotenzials so beliebt. Gerade Anfänger sollten jedoch nur mit niedrigen Hebeln traden und zunächst den CFD-Handel lernen, ohne große Risiken einzugehen

Auch von fallenden Kursen profitieren

Leichtes Geld macht man trotz der verlockenden Hebelwirkung mit CFDs also nicht. Immerhin schützen europäische Finanzrichtlinien Kunden so weit, dass höchstens das auf dem Handelskonto verfügbare Kapital verloren gehen kann, denn ein in Europa lizenzierter und regulierter Broker darf keinen „Nachschuss“ verlangen. Dennoch: überschätzen sollte man die eigenen Fähigkeiten nicht.

Wer behutsam einsteigt, kann mit CFDs aber durchaus erfolgreich handeln. Denn die flexiblen Derivate haben neben den niedrigen Einstiegsschwellen und den Hebeln einen weiteren Vorteil: man kann mit ihnen auch auf fallende Kurse spekulieren. Besonders bei volatilen Märkten können Trader – Kenntnisse des Umfeldes und gute Strategien vorausgesetzt – hier beträchtliche Renditen mitnehmen. Auch beim CFD-Trading gilt jedoch, dass kein Meister vom Himmel fällt. Selbst wer schon einige volkswirtschaftliche Kenntnisse mitbringt, sollte den CFD-Handel lernen, bevor größere Trades getätigt werden.

CFDs vs. Aktien

Warum überhaupt Differenzkontrakte? Warum den CFD-Handel lernen? Schließlich gibt es Aktien, Aktiensparpläne und ähnliche Produkte, die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gute Renditen erzielten. Das stimmt auch, allerdings sind Aktienportfolios und CFD-Handel in vielerlei Hinsicht unterschiedlich. Nehmen wir Aktien als Beispiel: die Wertpapiere garantieren dem Inhaber tatsächlich einen Anteil am emittierenden Unternehmen. Das ist schön und gut, so lange dieses sich gut entwickelt, schwarze Zahlen schreibt und die Aktie an Wert gewinnt. Vielfach werden auch Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet.

Bei Unternehmen mit guter Performance, wie sie in den nationalen Leitindizes zusammengefasst werden, konnten sich Aktionäre in vergangenen Jahren über mitunter zweistellige Wertzuwächse freuen. Nur: das bleibt nicht so. Der deutsche DAX 30, ein zuverlässiger Index, der Anlegern immer wieder satte Gewinne bescherte, hat deutlich an Dynamik verloren. Die wirtschaftlichen und politischen Trends weltweit begünstigen in nur wenigen Sektoren noch ausgeprägtes Wachstum.

Ein zweites Kriterium bei Aktien ist die Tatsache, dass sie ausgesprochen teuer sein können. Vor allem gut aufgestellte „Dividendenperlen“ sind oft so teuer, dass Kleinanleger hier nicht Fuß fassen können. Hinzu kommt, dass der Handel über die Börse nur zu den Geschäftszeiten stattfindet – für Trader, die nebenbei den Wertpapierhandel pflegen, meist abends oder am Wochenende, ist dies ein erschwerender Faktor. Und zu guter Letzt sollte erwähnt werden, dass eine Aktie als Unternehmensanteil natürlich vollkommen wertlos werden kann, wenn ein Unternehmen insolvent wird. Zwar liegen die Hürden für einen Börsengang hoch, die Regulierung ist anspruchsvoll, aber all dies schützt nicht vollständig vor Verlusten.
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Welche Vorteile haben CFDs?

Differenzkontrakte sind, anders als börsengehandelte Wertpapiere, unreguliert. Sie werden außerbörslich gehandelt. Dazu benötigt der Trader einen Broker, der ihm den Marktzugang gewährt und die in Auftrag gegebenen Trades ausführt. Der außerbörsliche Direkthandel wird auch als OTC oder „Over the counter“ bezeichnet. Feste Handelsplätze gibt es nicht – statt dessen läuft der Handel über ein globales Netzwerk ab, zu dem institutionelle Beteiligte ebenso gehören wie einzelne Broker und auch Trader. Anders als beim Börsenhandel, der werktags während genau festgelegter Zeiten stattfindet, ist der OTC-Handel mit CFDs rund um die Uhr möglich, wenn auch nicht immer und überall zu den gleichen Konditionen. Ein Vorteil für „Feierabend-Trader“, die abends die Grundlagen des CFD-Handels lernen und erste Trades tätigen wollen.

CFD-Handel Vorteile

Abhängig vom Broker sind auch die Einstiegshürden niedrig. Ein Handelskonto – besonders für Anfänger – kann bei vielen Anbietern kostenlos geführt werden, die Mindesthandelsbeträge sind meist gering. Das erleichtert kleine Schritte zum Erfolg.

CFD-Handel lernen mit dem richtigen Broker

Nicht unwesentlich für das Gelingen der eigenen Handelsaktivitäten ist die Auswahl des Brokers. Denn dies beeinflusst drei Bereich:

  • Marktmodell
  • Kosten
  • Bildungsangebote

Market Maker vs. ECN/STP

Das sogenannte Marktmodell bezeichnet das Vorgehen des Brokers. Grob unterscheidet man zwischen sogenannten Market Makern – die selbst die Kurse stellen – und ECN/STP Brokern. Beim „straight through processing“ werden die Orders der Trader direkt an den Markt weitergegeben.

Beide Modelle haben Vor- und Nachteile. Ein Market Maker ist gerade für Anfänger oft eine Art von „Schutzzone“, in der erste Trades in einer kontrollierten Umgebung ablaufen. Kunden handeln mit einer bekannten Größe. Zugleich gibt es immer einen minimalen Interessenkonflikt, denn sehr günstige Kurse seitens des Brokers sind nicht zu dessen eigenem Vorteil. Allerdings können Nutzer die Kurse mit den Angeboten von STP-Brokern vergleichen und so vermeiden, bei einem Anbieter zu enden, der die Kurse allzu hoch ansetzt.

Bei einem ECN- oder STP-Broker erhalten Trader im Gegensatz zum Market Maker Echtzeitkurse der Märkte. Dafür fallen Kommissionen oder „Spreads“ an. Und hier sind wir auch schon bei den Kosten.
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Handelskosten: Augen auf bei versteckten Kosten!

Die beim CFD-Handel anfallenden Kosten sind ein Kriterium, dem man von Anfang an Beachtung schenken sollte. Denn wer diesen Faktor vernachlässigt, könnte früher oder später zu der Einsicht kommen, dass die Kosten die Renditen verschlingen. Mögliche Kostenfaktoren sind

  • Kontoeinrichtung und -führung
  • Mindesteinzahlung
  • Provisionen / Spreads
  • Ein- und Auszahlungsgebühren
  • Inaktivitätsgebühren
  • Kosten für die Nutzung von Schulungsangeboten und Kundendienst

CFD-Handel lernen Kosten

Angesichts der großen Zahl von CFD-Brokern ist es ein Leichtes, einen Anbieter zu finden, bei dem die Einrichtung des Echtgeldkontos kostenfrei ist und bleibt, und auch die Mindesteinzahlung, also die erste Kapitalisierung des Handelskontos, gering ist oder nicht festgelegt. Das allein genügt jedoch nicht. Auch die fälligen Provisionen sollten sich im marktüblichen Mittelfeld bewegen oder günstig sein. Ein Brokervergleich hilft hier in jedem Fall, Klarheit zu schaffen.

Oft übersehen werden „zweitrangige“ Kosten, die jedoch für unangenehme Überraschungen sorgen können. Dazu gehören Einzahlungsgebühren seitens des Brokers, auch Auszahlungsgebühren oder hoch angesetzte Mindestbeträge für Auszahlungen. Versteckte Kosten entstehen durch Inaktivitätsgebühren. Besonders Anfänger lassen den Handel mitunter eine Weile ruhen, kehren dann zum Handelskonto zurück und stellen fest, dass sich ihr Kapital in der Zwischenzeit verflüchtigt hat.

Dann nämlich, wenn der Broker ab einem festgelegten Zeitraum der Inaktivität damit beginnt, Gebühren abzubuchen. Hier hilft nur das aufmerksame Studieren der Allgemeinen Geschäftsbedingungen – oder eben ein detaillierter Anbietervergleich. Unterschätzt wird mitunter auch die Notwendigkeit, den Kundendienst oder die Bildungsangebote zu bemühen. Sind diese kostenpflichtig, etwa für Telefongespräche ins europäische Ausland oder sogar in die USA, kommt hier schnell eine schöne Summe zusammen. Gleiches gilt, wenn der Broker seine Bildungsressourcen nur gegen Bares anbietet.

Bildungsangebote und weitere Services

Wirklich seriöse Broker, denen etwas am Erfolg ihrer Kunden liegt, stellen hochwertige Angebote zusammen – in vielen Fällen regelrechte Akademien. Meist können alle oder ein großer Teil dieser Ressourcen sogar gratis genutzt werden. Dazu muss der Kunde nur ein Demokonto eröffnen. Das ist rasch erledigt, erforderlich ist nur die Eingabe von E-Mail und Telefonnummer, viele Demos sind zeitlich unbefristet und kostenlos.

CFD-Handel lernen – mit Demokonto und Bildungsressourcen

In der Theorie gut verständlich, erweist sich der CFD-Handel in der Praxis als anspruchsvolle Betätigung. Deshalb reicht es nicht aus, einige Blogs und Videotutorials zu überfliegen. Broker wissen das ebenfalls. Daher ist der Zugang zu den handelbaren Werten bei vielen Anbietern auf die Erfahrung des Kunden aufgebaut. Zwar lässt sich das Handelskonto rasch einrichten, der Broker erfragt während dieses Vorgangs jedoch die Erfahrung seines zukünftigen Kunden im Umgang mit einzelnen Finanzinstrumenten und gibt dann frei, was er für angemessen hält.

Hier ist auch beim Nutzer Realismus gefragt – denn Selbstüberschätzung ist ein schweres Manko in der Welt der Finanzen. Erste Trades können im Demokonto getätigt werden. Ein Musterdepot bietet eine echte Handelsumgebung, ist aber mit virtuellem Geld kapitalisiert. Besonders Anfänger gehen also keine Risiken ein. Stellt der Broker überdies Schulungsangebote zur Verfügung, können diese genutzt und das Gelernte dann im Demokonto umgesetzt werden. Dabei muss man sich durchaus nicht auf einen Anbieter beschränken, denn wer CFD-Handel lernen will, hat dazu verschiedene Möglichkeiten:

  • eBooks und Blogs
  • Videotutorials
  • Webinare in Echtzeit
  • Social Trading
  • Curated Investment und Coaching

Während Blogs, Marktanalysen und Echtzeitkurse sehr geläufig sind, ebenso wie Videotutorials, bieten deutlich weniger Broker Webinare an, zumal mit gutem Inhalt. Zu empfehlen sind besonders diejenigen Anbieter, die ihre Inhalte in regelrechten Akademien zusammenfassen – hier sind die Angebote gestuft und angepasst an die Kenntnisse von Einsteigern, Fortgeschrittenen und erfahrenen Tradern vorhanden. Das passt immer zum eigenen Wissen und erlaubt echte Weiterbildung auf teilweise sehr hohem Niveau.
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Social Trading – Einstieg in den CFD-Handel mit Sozialen Medien

Besondere Beliebtheit genießt bei Einsteigern das Social Trading. Hinter dem Begriff verbirgt sich die Kombination von Trading und sozialen Netzwerken. Spezielle Plattformen erlauben es, Trades von Signalgebern zu folgen, sie zu kopieren, sogar komplette Portfolios und Strategien zu übernehmen. Das soll, jedenfalls theoretisch, dem eigenen Wissen auf die Sprünge helfen. Die Signalgeber wiederum verdienen daran, ihr Wissen zu teilen.

Unter den Inhalten finden sich Prognosen und Marktanalysen, aber auch komplette Trade-Setups, die auf echten Marktbedingungen basieren. Viele Plattformen erlauben das Abspielen historischer Strategien, so dass sich überprüfen lässt, ob die Vorhersagen eines Signalgebers erfolgreich gewesen wären. Schulungen oder genaue Erklärungen können ebenfalls eingebaut werden, über die Kommentarfunktion ist meist ein Austausch zwischen Signalgebern und Followern möglich. Ideal vor allem, wenn es darum geht, grundlegende Informationen über komplexere Gebiete zu vermitteln, sei es bei der technischen Analyse oder bei Tradingideen. Wer Wert darauf legt, findet außerdem aufschlussreiche Inhalte zum wichtigen Thema Risikomanagement oder zur Psychologie des Tradings!

CFD-Handel lernen Erfahrungen

Coaching Angebote für den CFD-Handel

Social Trading ist das Konzept, Strategien oder Traders von erfahrenen Vorbildern zu kopieren. Wer aber wirklich davon profitieren will, muss sich in Eigeninitiative darum bemühen, zu verstehen, wie ein Signalgeber zu seinen Entscheidungen kommt. Ein wenig hilft dabei die Social Trading Community, die je nach Plattform äußerst groß sein kann. Die Idee des Curative Coaching oder Curative Investment geht darüber hinaus, denn bei derartigen Angeboten wird den Nutzern tatsächlich ein Experten-Coaching zuteil.

So lassen sich die eigenen Kompetenzen sehr viel zielführender ausbauen. Dabei ist die Einsicht in die Strategien der Trainer meist aus dem Chart heraus möglich, Trader können direkt Fragen stellen und durch den Dialog mit den Vorbildern sehr viel lernen. Coaching-Angebote sind jedoch noch nicht sehr verbreitet und gehen mit gewissen Mindestkosten einher – möglicherweise ein ergänzendes Angebot für Trader, die ihr Wissen auf diese Weise bereichern wollen. Denn es geht nicht nur um die Finanzmärkte, sondern immer auch um das Ego.

Renditechancen und Risikomanagement im CFD-Handel

Während die Kapitalbildung durch Aktien, zumal durch erwiesenermaßen gut aufgestellte Werte, langfristig-gemächlich vor sich geht, ist der Handel mit Differenzkontrakten sehr viel adrenalingeladener. Die Derivate werden innerhalb kurzer Zeitintervalle gehandelt, bevorzugt im Daytrading. Da kurzfristige Kursschwankungen ausgenutzt werden, müssen CFDs als äußerst volatil klassifiziert werden. Für Trader heißt das einerseits, dass eine hohe Bereitschaft zum Risiko vorhanden sein muss, andererseits muss diese aber kontrolliert und gemanagt werden!

Anfänger sollten mit nicht allzu hohen Hebeln einsteigen, insbesondere, wenn der eigene Broker nicht innerhalb der EU zugelassen ist – Offshore-Anbieter erlauben den CFD-Handel mit Hebeln von 1:400 oder 1:500. Viel zu hoch für Einsteiger, besser ist es, auf dem Boden zu bleiben, am besten mit einem Broker, der konform zu den MiFID-Richtlinien agiert und sich an die bereits erwähnten Hebel hält.

Ist ein Trade nicht erfolgreich, sollte vor dem nächsten Anlauf die Ursachenforschung stehen. Was ist passiert, und warum? Denn nur so können aus den eigenen Fehlschlägen Rückschlüsse gezogen und die eigenen Strategien überdacht werden. Auch hier bewährt sich ein Demokonto, mit dem neue Ansätze in sicherer Umgebung getestet werden und erst dann mit echtem Geld umgesetzt werden können.
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Die „Wahl der Waffen“ – welche Handelsplattform passt zu mir?

Wer CFD-Handel lernen will, wird feststellen, dass es nicht nur um den Umgang mit den Finanzinstrument und mögliche Trading-Strategien geht. Mindestens ebenso wichtig ist die Entscheidung für eine Handelssoftware, mit der sich ein Einsteiger gut fühlt. Auch dies lässt sich mithilfe eines Demokontos testen und bleibt immer ein Thema. Denn auch fortgeschrittene Trader müssen sich, etwa beim Brokerwechsel, mit einer anderen Handelsplattform vertraut machen. Jedes Mal muss man eine neue Benutzeroberfläche, Besonderheiten der Navigation, die Auswahl und Anordnung der Charts und Analysen, aber auch weitere Funktionen neu erkunden.

Da die Software-Angebote recht unterschiedlich ausfallen können, lohnt es sich ohnehin, gelegentlich neue Plattformen oder Versionen zu testen. Die allgemein beste Lösung für alle Trader gibt es nicht. Wichtig ist, dass nach eigenem Empfinden die Handhabung unkompliziert und intuitiv ist, dass die Benutzeroberfläche übersichtlich ist und alle wichtigen Tools zur Verfügung stehen. Eine Personalisierung durch Add-Ons und die Möglichkeit, Marktnachrichten und Echtzeitkurse zu nutzen, gehören ebenfalls zu den Anforderungen an eine Software. Viel Geld muss das alles nicht kosten – im Gegenteil, beliebte und bewährte Lösungen sind oft kostenfrei und bei vielen Brokern verfügbar.

CFD-Handel lernen Test

CFD-Handel lernen: Klappt die Kommunikation mit dem Broker?

Schon mit der Nutzung einer Demo können Anfänger eine recht gute Vorstellung davon erhalten, ob der Broker auf die Wünsche seiner Kunden eingeht. Neben dem Testen der Handelsplattform und der Nutzung der Bildungsangebote bietet ein Musterdepot eine ideale Möglichkeit, an den Kundensupport heranzutreten. Ist die Website übersichtlich genug? Finden sich hier Erklärungen und Antworten auf erste Fragen? Noch wichtiger, kann man den Support ohne zusätzliche Kosten erreichen – am besten auf Deutsch?

Denn selbst Profis haben hin und wieder technische Schwierigkeiten. Daher ist es gut zu wissen, dass der Kundenservice zeitnah und kompetent reagiert und eventuelle Probleme aus der Welt schafft. Ist der Broker nur über eine internationale Vorwahl erreichbar, kann das teuer werden. Zwar unterhalten nicht alle guten und seriösen Anbieter einen Kundensupport mit deutscher Vorwahl, aber einige tun dies schon. Ebenso gut: der Live-Chat. Zumindest, sofern das Modul funktioniert und tatsächlich ein Mitarbeiter freundlich und hilfreich antwortet. Bestenfalls auf Deutsch. Auch per E-Mail oder Kontaktformular sollte der Broker erreichbar sein, und die rechtlichen Informationen, zumindest die wichtigsten von ihnen, sollten sich leicht auffinden lassen.

Einen Brokervergleich als Wegweiser nutzen

Viele Faktoren, auf die ein Anfänger achten muss, wenn er den CFD-Handel lernen oder sich zunächst mit den Grundlagen vertraut machen will. Dass neben der eigenen Lernbereitschaft die Auswahl eines geeigneten Brokers sehr wichtig ist, liegt nunmehr auf der Hand. Das kann sich allerdings schwierig gestalten, zumal Einsteiger angesichts der Vielzahl der Anbieter leicht den Überblick verlieren können. Ein Brokervergleich schafft Klarheit – denn der Vergleich hilft, bestimmte Kriterien zu bündeln und aus der Menge der Broker diejenigen herauszufiltern, die den eigenen Bedürfnissen entgegen kommen. Das gilt für das Handelsangebot ebenso wie für die Mindesteinzahlung, für Kontotypen und Marktmodelle, für Kosten und Bildungsangebote.

Die besten Online-Broker können in der Regel mit einer europäischen Lizenzierung und Regulierung punkten, manche von ihnen haben ihren Sitz oder zumindest eine Niederlassung in Deutschland. Wird der Broker durch eine europäische Finanzaufsichtsbehörde wie die deutsche BaFin, die britische FCA oder die zypriotische CySEC reguliert, ist sichergestellt, dass die Kundeneinlagen getrennt vom Firmenvermögen verwaltet werden. Auch eine Einlagensicherung bis zu genau festgelegten Beträgen ist in diesem Fall gegeben. Einen vertrauenswürdigen CFD-Broker erkennt man überdies daran, dass er deutlich auf die Risiken des CFD-Handels hinweist, alle rechtlichen Informationen zugänglich macht und die Kosten transparent und unzweideutig erläutert.

Kommen dazu noch hochwertige Bildungsressourcen und ein kompetenter Kundendienst, wird es dem Broker gelingen, es bei einem Anbietervergleich auf die obersten Plätze zu schaffen – die meisten dieser Broker können dementsprechend auch Auszeichnungen sowohl für ihre Leistungen als auch für ihre Produkte vorweisen. Mit einem derartigen Partner können auch Neulinge den CFD-Handel lernen und sind in guten Händen.
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Fazit: CFD-Handel lernen unter den bestmöglichen Bedingungen

Der CFD-Handel, das ist nun klar, richtet sich an erfahrene Trader mit einer gewissen Risikobereitschaft. Aber wie wird man zum erfahrenen Trader? Auch im Handel fällt kein Meister vom Himmel. (Wenn doch, ist der Prozess schmerzhaft und teuer!) Damit der Einstieg ohne größere Risiken und Schwierigkeiten gelingt, sollte die Bereitschaft vorhanden sein, sich mit dem Thema CFD-Handel intensiv auseinanderzusetzen. Das heißt zunächst, die Informationen dazu eingehend zu studieren – und das sind viele. Besonders strukturiert sind die Bildungsangebote sehr guter Broker, bei denen Anfänger einen echten Lernprozess durchlaufen. Die Auswahl des Anbieters wird durch die Nutzung eines Brokervergleichs wesentlich erleichtert und ist ein wichtiger Schritt zum späteren Erfolg.

Ein Demokonto bei einem seriösen Broker erlaubt es, ohne Kosten und Risiken alles Erlernte umzusetzen. Zusätzlich können innovative Wege gewählt werden, beispielsweise das Lernen durch Social Trading, das mitunter mit einem Demokonto kombiniert werden kann. So können erste Trades getätigt werden, ohne dass ein Verlustrisiko besteht.
Dennoch, irgendwann ist es soweit, dass echtes Geld fließt. Dann ist Mäßigung und gutes Risikomanagement gefragt – das heißt, gering Hebel und geringer Kapitaleinsatz. Aus ersten Fehlern sollten Rückschlüsse gezogen werden. Graduell lässt sich so der CFD-Handel lernen. Wer bereit ist, sich die Mühe zu machen, kann von den guten Renditemöglichkeiten beim Handel mit Differenzkontrakten profitieren und ganz nebenbei einer interessanten Tätigkeit nachgehen.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com
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