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Den Aktienkauf richtig finanzieren – unterschiedliche Wege führen zum Ziel

Der Aktienhandel ist nicht nur spannend und immer wieder mit einer Herausforderung gespickt. Ihm kann in vielen Fällen nur dann nachgegangen werden, wenn eine Finanzierung das dafür benötigte Geld zur Verfügung stellt. Denn vor allen Dingen erfahrene Anleger setzen nicht ihr eigenes Geld beim Handel ein, sondern leihen sich ihr Geld bei den unterschiedlichsten Bankhäusern.

Soweit ist dieser Handhabung auch nichts entgegenzusetzen. Denn niedrige Zinsen und hervorragende Konditionen machen die Aufnahme von einem Kredit inzwischen zu einem Kinderspiel. Mit der passenden Bonität ist es oftmals leichter, einen Kredit aufzunehmen und die fälligen Zinsen zu zahlen, als eigene Geldanlagen aufzulösen, um den Aktienkauf zu unterstützen. Immerhin gibt es Geldanlagen mit sehr guten Renditen, die deutlich höher sind als die Zinsen, die für den Kredit nötig werden.

Das Risiko nicht unterschätzen

Allerdings darf in diesem Zusammenhang nicht verschwiegen werden, dass der Aktienhandel zu den spekulativen Geldanlagen zählt und damit auch ein gewisses Risiko einhergeht. Soll der Aktienkauf finanziert werden, dann muss das Risiko eines Verlustes bekannt sein und eingeplant werden. Zu leichtfertig darf nicht herangegangen werden, um am Ende nicht vor einem großen Schuldenberg zu stehen. Eine genaue Planung und eine Strategie sowie ausreichende Sicherheiten sind unverzichtbar für einen erfolgreichen Handel.

Zudem sollte jeder Anleger sicherstellen, dass er die Finanzierung auch unabhängig vom Wertpapierhandel zurückzahlen kann. In der Regel ist der Aktienhandel keine Angelegenheit, die über Nacht große Renditen mit sich bringt. Es muss vielmehr langfristig gedacht werden, sodass die erhofften Renditen durch den Handel nicht für die Rückzahlung des Kredites eingeplant werden sollten.

Wie finanziert man richtig?

Als Anleger hat man verschiedene Möglichkeiten der Finanzierung. Am einfachsten ist es, einen Ratenkredit ohne Zweckbindung aufzunehmen und das Geld ganz einfach in den Aktienkauf fließen zu lassen. Innerhalb weniger Tage kann das Geld zur Verfügung stehen, sodass relativ schnell agiert und reagiert werden kann.

Möglich wäre auch, einen Rahmenkredit – auch bekannt als Abrufkredit – zu nutzen. Dabei wird wie beim Dispo ein fest definierter Kreditrahmen bereitgestellt, den der Kreditnehmer beliebig ausschöpfen kann. Zinsen werden stets nur auf den Kreditbetrag fällig, der aktuell auch genutzt wird. Dieses Prinzip funktioniert beim Dispo sehr gut. Allerdings bringt der Dispo kleinere Summen und deutlich höhere Zinsen mit sich.

Ein weiteres Beispiel wäre der Lombardkredit. Dieser versteht sich als eine Art Dispo, der auf das Depot des Anlegers eingerichtet wird. Kurze Wege und eine permanente Verfügbarkeit des Geldes wären garantiert. Allerdings muss auch ein Broker gefunden werden, der diese Art der Finanzierung erlaubt.

Welcher Weg letztendlich eingeschlagen wird, muss der Anleger selbst entscheiden. Schweizer Online Kredit Experten halten verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten im Vergleich bereit.

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Die Voraussetzungen für eine Finanzierung

Egal welche Finanzierung letztendlich angestrebt wird – als Grundvoraussetzung dafür muss der Anleger immer eine gute Bonität vorweisen können. Stabile wirtschaftliche Verhältnisse sind die Pfeiler für eine erfolgreiche Finanzierung und gute Angebote von den Geldgebern.

Je schwächer die Bonität ausfällt, umso schlechter die Kreditangebote. Zinsen steigen und die Geldgeber verlangen immer mehr Sicherheiten. Dies geht soweit, dass entweder der Kredit extrem teuer wird oder sich kein Geldgeber dazu bereit erklärt, die gewünschte Finanzierung bereitzustellen. In solch einem Fall sollte im eigenen Interesse Abstand von der geplanten Finanzierung genommen werden. Sie kann dann nur schief gehen.

Ferner ist es wichtig, dass der Anleger sich im Vorfeld umfassend mit dem Aktienhandel beschäftigt. Nur wer sich mit den Abläufen und dem Markt auskennt, sollte in den Handel so einsteigen, dass eine Finanzierung empfehlenswert ist. Unerfahrene Anleger hingegen sollten sich erst das richtige Rüstzeug zulegen, den Markt und den Handel erlernen. Und zwar in kleinen Schritten und mit kleinen Beträgen, die aus eigener Kraft aufgebracht werden sollten.