Gute Aktien – wie gute Aktien finden?

2021 war für die Aktienmärkte ein sehr gutes Jahr. Denn die bereits im Frühjahr 2020 begonnene Kursrallye setzte sich trotz der anhaltenden Covid Pandemie weiter fort. Das Geschäftsjahr der Aktiengesellschaften war 2021 geprägt von Unterbrechungen in den Lieferketten, steigenden Teuerungsraten und Knappheit bestimmter Rohstoffe und Produkte. Trotzdem legten die großen Indices an der Börse eine beeindruckende Performance aufs Parkett.

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Insbesondere die Big Player wie Microsoft, Apple oder Tesla verzeichneten hohe Gewinne. Doch wie gute Aktien finden? Wir stellen nachfolgend einige Tipps vor, die dabei helfen, gute Aktien 2022 zu identifizieren. Dabei kann es sich um gute Dividenden Aktien handeln oder um gute günstige Aktien, bei denen sich aktuell ein Einstieg lohnt.

  • Was gute Aktien sind, interpretiert jeder Investor anders.
  • Gute Aktien können Aktien sein, die im Moment besonders günstig sind und vermutlich steigen werden.
  • Doch auch Aktien mit besonders hoher Dividende sind gute Aktien.
  • Ist ein Aktienunternehmen besonders erfolgreich, wird der Wert des Papiers vermutlich steigen.
  • Es ist wichtig, den richtigen Zeitpunkt für den Einstieg zu finden.
  • Nicht immer handelt es sich bei Wertpapieren, die von Experten empfohlen werden, um gute Aktien zum Investieren.
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Mit dem Investment in gute Aktien das Risiko verringern

Aktien können eine gute Rendite einbringen, allerdings ist es erforderlich, das richtige Wertpapier zu wählen. Gute Aktien finden ist nicht ganz einfach, daher schildern wir nachfolgend, welche Grundregeln zu beachten sind. Immer gilt, dass sich der Anleger umfassend informieren sollte. Einige Fakten:

  • 12,1 Millionen private Investoren haben 2021 Geld in Aktien, Fonds oder in ETFs investiert.
  • Seit dem Jahr 2000 ist dies der dritthöchste Stand.
  • Unter den Anlegern waren 49.000 Personen, die unter 30 Jahre alt waren und angefangen haben, in Aktien zu investieren.
  • 5,2 Millionen der Anleger investierten direkt in Einzelaktien.

Die nachfolgenden sieben Tipps zeigen, wie es möglich ist, gute Aktien 2022 zu finden.

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Tipp 1: Langfristig investieren

Analysten empfehlen bei Aktien und auch bei Aktienfonds einen Anlagehorizont von mindestens zehn oder sogar 15 Jahre ins Auge zu fassen. Denn nur so ist es möglich auch Phasen, in denen die Kurse fallen, wieder auszusitzen. Das bedeutet, dass das Geld in diesem Zeitraum weg ist und daher sollte auch nur dann in Aktien investiert werden, wenn das Geld nicht benötigt wird und eine Rücklage für unvorhergesehene Kosten vorhanden ist. Ansonsten kann es passieren, dass die Aktien dann verkauft werden müssen, wenn der Kurs gerade im Keller ist.

Tipp 2: Nicht auf einen einzigen Experten setzen

Im Internet gibt es jede Menge sogenannter Anlageexperten. Doch diese können natürlich auch einmal Fehler machen. Daher sollten Anleger sich kritisch mit den Empfehlungen auseinandersetzen. Das gilt vor allem dann, wenn eine Aktie besonders extrem empfohlen wird.

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Tipp 3: Den Markt verstehen

Generell sollten nur Aktien gekauft werden, wenn entsprechendes Grundwissen vorhanden ist. Denn ein Aktienkauf ohne Kenntnisse ist wie ein Lottospiel. Daher sollten sich Anleger zunächst einmal solide Grundkenntnisse über den Kapitalmarkt und auch über Wertpapiere aneignen und sich danach intensiv mit der Branche und den ausgewählten Aktiengesellschaften beschäftigen.

Tipp 4: Das richtige Wertpapierdepot wählen

Um mit Aktien handeln zu können, ist ein Depot erforderlich. Dies verursacht Kosten. Manche Broker verlangen schon für die Kontoeröffnung Gebühren, andere nur für den Handel selber. Dennoch verursacht die Transaktion Gebühren und diese gilt es möglichst gering zu halten. Daher macht es sich bezahlt, einen möglichst günstigen Broker zu wählen. In unserem Vergleich geben wir entsprechende Tipps.

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Tipp 5: Den richtigen Zeitpunkt wählen

Manchmal, aber nicht immer, kann es sinnvoll sein, für die Investitionen den richtigen Zeitpunkt zu wählen. Allerdings ist es schwierig, diesen Zeitpunkt überhaupt zu finden. Wichtig sind aber auch Ausdauer, Informationen und Geduld.

Tipp 6: Risiko minimieren

Risiko lässt sich am besten minimieren, in dem nicht alles auf eine Karte gesetzt wird, sondern indem sich das Portfolio aus möglichst verschiedenen Aktien aus den unterschiedlichsten Branchen zusammensetzt. Zudem ist es möglich, größere Verluste zu verhindern, indem beim Broker mit der Stop-Loss Funktion festgelegt wird, dass das Wertpapier automatisch verkauft wird, wenn ein bestimmter Wert unterschritten wird. Genauso gibt es natürlich auch die Möglichkeit, Aktien hinzuzukaufen, wenn diese unter einen festgelegten Wert fallen und besonders günstig sind (Start-Buy Funktion).

Tipp 7: Aktien nur mit Geld kaufen, welches übrig ist

Einige Anleger machen den Fehler und kaufen Aktien auf Kredit. Auch wenn der Tipp für gute Aktien noch so vermeintlich todsicher sein sollte, sollte niemals das Risiko eingegangen werden, Aktien auf Pump zu kaufen. Denn der Kredit muss schließlich auch zurückgezahlt werden und dies ist nicht ganz einfach, sollten die Papiere nach einem Crash an der Börse ihren Wert verlieren.

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Gute Aktien zum Investieren finden – diese Werte sind hilfreich

Auf der Suche nach gute Aktien gibt es im Internet zahlreiche vermeintlich gute Empfehlungen. Allerdings gibt es auch technische Mittel, um zum Beispiel den richtigen Zeitpunkt zum Kauf zu finden. Eine Möglichkeit ist die Chartanalyse, anhand der der Zeitpunkt anhand der bisherigen Kursverläufe des Wertpapiers festgemacht wird. Zudem gibt es noch weitere Kennzahlen, wie Dividendenrendite, Kurs-Buchwert-Verhältnis oder das Kurs-Gewinn-Verhältnis.

  • Dividendenrendite: Die Dividendenrendite ist eine Kennzahl, bei der die Dividende, die ein Wertpapier jährlich ausschüttet, durch den Aktienkurs geteilt und mit 100 multipliziert wird. Die so ermittelte Kennzahl ergibt die Dividendenrendite in Prozent. Je höher dieser Wert, desto höher die Rendite. Allerdings zeigt ein hoher Wert auch an, dass sie Aktie unterbewertet ist und durch einen sinkenden Kurs steigt die Rendite.
  • Kurs-Buchwert-Verhältnis: Liegt das Kurs-Buchwert Verhältnis unter 1, gilt die Aktie als günstig, da das Gesamtvermögen höher ist als der Börsenwert des Unternehmens. Diese Kennzahl zeigt, mit welchem Multiplikator der Unternehmens Sachwert bewertet ist.
  • Kurs-Gewinn-Verhältnis: Beim Kurs-Gewinn-Verhältnis wird der Aktienkurs durch den Gewinn pro Wertpapier geteilt. Ein hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis sagt aus, dass es sich um einen teuren Anteilschein handelt, ein niedriger Wert zeigt ein günstiges Wertpapier an.
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Unterbewertete Aktien: Gute günstige Aktien finden

Gute Aktien sind Wertpapiere, deren Kurs steigt und höher liegt, als der Kurs zum Zeitpunkt des Kaufs. Einfach ist es aber nicht, solche Aktien zu finden. Denn Papiere, die aktuell in einem Aufwärtstrend liegen, können schon morgen nicht mehr so gut laufen und der Kurs kann ins Bodenlose fallen. Daher sind gute Aktien diejenigen, die ein gutes Verhältnis zu Chancen und Risiko besitzen. Zudem ist es wichtig, dass das Portfolio entsprechend gestreut wird. Es gibt verschiedene Kennwerte, anhand denen gute günstige Aktien erkannt werden können.

Das ist beispielsweise das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das Kurs Buchwert Verhältnis, das Kurs-Umsatz Verhältnis und das Kurs-Cashflow Verhältnis. Damit ist es möglich, gute Aktien aktuell herauszufiltern. Das Ziel sollte es sein, Wertpapiere günstig zu kaufen und teuer zu verkaufen. Allerdings bedeutet es umgekehrt nicht, dass eine unterbewertete Aktie auch zu 100 % ein gutes Investment ist und dass der Kurs steigen wird. Denn genauso kann es passieren, dass bei diesem Wertpapier der Kurs fällt.

Um herauszufinden, ob sich ein Investment lohnt, sollte daher das Unternehmen akribisch geprüft werden. Dazu reicht nicht nur ein Blick in die Bilanzen, sondern es sollte ein Vergleich mit Unternehmen derselben Branche durchgeführt werden. So haben bestimmte Branchen generell niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnisse, wie zum Beispiel Autohersteller. Dahingegen wachsen Aktien aus dem Technologiesektor deutlich schneller und besitzen daher eine entsprechend höhere Bewertung. Daher gilt es, diese Kennzahlen immer mit denen der Konkurrenten zu vergleichen.

Zudem ist es sehr unwahrscheinlich, dass noch niemanden anderen aufgefallen sein sollte, dass die ins Ziel gefasste Aktie im Moment unterbewertet ist. Schließlich gibt es unzählig mehr Investoren, die ebenfalls bestrebt sind, ein entsprechendes Wertpapier und gute Aktien zu finden.

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Auf die richtige Branche setzen

Ein Anleger, der sich mit den unterschiedlichen Branchen befasst und weiß, was ein Unternehmen genau macht, kann mit etwas Glück ein Unternehmen finden, welches sich zum Super Investment der kommenden Jahre entwickelt. Hier gilt, dass nur das gekauft wird, was der Anleger auch versteht. So lässt sich zum Beispiel von einem Nichtfachmann kein Biotechnologie- oder Hightechunternehmen auf seine Tauglichkeit in der Zukunft prüfen. Wer nicht selber aus der Branche stammt, hat dementsprechend keine Chance. Und nur weil sich eine Branche gut anhört, das Wertpapier zu kaufen, ist ebenfalls ähnlich wie ein Lotteriespiel.

Das zeigte zum Beispiel im Jahr 2000, als die Internetblase platzte und zahlreiche kleinere Unternehmen an die Börse niedergingen. Nur ein Unternehmen, welches für eine langfristige Zukunft das Rüstzeug besitzt, kann sich langfristig weiterentwickeln. Trotzdem gibt es natürlich Chancen, die auch ein Laie erkennen kann. Zum Beispiel ist schon seit Jahren bekannt, dass das elektronische Bezahlen im Internet auf dem Vormarsch ist. Daher wäre damals ein sinnvoller Einstiegszeitpunkt gewesen, in solche Unternehmen zu investieren.

Wie das Beispiel Wirecard zeigt, wäre auch dieses zukunftsträchtige Investment nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Viele Jahre lang wuchsen bei Wirecard Gewinn und Umsatz konstant und das Unternehmen besaß eine hervorragende Zukunftsperspektive.

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Gute Dividenden Aktien – diese Vorteile gibt es

Manche Anleger halten Aktien, die eine hohe Dividende versprechen, für gute Aktien. Sie sind bestrebt, mit solchen Aktien regelmäßig eine passive Rendite zu erzielen, die ähnlich funktioniert wie die Zinsen bei Festgeld oder auf dem Sparbuch. Doch auch hier gibt es natürlich wie immer Chancen und Risiken. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, mit Aktien Rendite zu erzielen:

  1. Gute Aktien günstig einkaufen und teuer verkaufen.
  2. Gute Aktie mit Dividendenauszahlung kaufen.

Im Unterschied zu den Kursgewinnen, die sich realisieren lassen, wenn Aktien günstig eingekauft und teuer verkauft werden, gibt es noch die Möglichkeit Dividenden zu erhalten, die Aktienunternehmen an ihre Aktionäre ausschütten und sie damit an dem Gewinn des Unternehmens beteiligen. Dadurch fließt die Dividende jährlich automatisch zu und der Aktionär muss seinen Gewinn nicht durch den Verkauf von Aktien realisieren. Somit ist es möglich, mit Dividenden Aktien wiederkehrende Einnahmen zu erzielen und das Papier trotzdem zu halten und gleichzeitig Chancen auf Kursgewinne zu haben.

Dividenden Aktien sind Papiere, die eine überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite versprechen und Potenzial besitzen, diese Dividende künftig auch noch steigern zu können. Gleichzeitig muss das Unternehmen eine zuverlässige Dividendenpolitik verfolgen und dementsprechend auch eine Historie an Dividendenzahlungen aufweisen. Allerdings gibt es bei Dividenden dennoch einen gewaltigen Unterschied zum Zins: Aktiengesellschaften sind nicht dazu verpflichtet, Dividenden auszuzahlen. Dementsprechend ist die Ausschüttung der Dividenden nicht zu 100 % sicher.

So gibt es verschiedene Unternehmen, die auf die Zahlung einer Dividende verzichten. Oft sind dies sogar besonders wachstumsstarke Unternehmen aus der Technologiebranche. Denn in diesem Fall werden die Überschüsse dazu verwendet, um das Geschäft weiter auszubauen und somit künftig höhere Gewinne zu erzielen. Je etablierter ein Unternehmen auf dem Markt ist und je reifer, desto wahrscheinlicher ist es, dass eine hohe Dividende gezahlt wird. Zudem produzieren manche Branchen planbare Cash Flows und Einnahmen und sind daher in der Lage, kontinuierlich und regelmäßig steigende Dividenden auszuzahlen. Bei guten Aktien mit besonders hohe Dividende besteht jedoch gleichzeitig auch die Gefahr, dass diese ausbleibt oder zumindest sinkt. Diese Risiken gibt es bei einem Festgeldkonto oder Sparbuch nicht.

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Im Optimalfall generieren Dividenden Aktien eine jährliche Rendite, unabhängig davon, wie der Kurs verläuft. Anders als bei einem Sparbuch oder Tagesgeldkonto, wo es garantiert das investierte Geld zurückgibt, ist dies natürlich bei einer Aktie nicht der Fall. Denn ein Investment in Aktien ist spekulativ und kann mit einem Totalverlust enden. Somit ersetzt ein Portfolio aus Dividenden Aktien niemals die sicheren Renditen aus traditionellen Geldanlagen. Trotzdem können Dividenden Aktien innerhalb eines Wertpapierdepots die Funktion für eine passive Rendite erfüllen. Zudem entwickeln sich Dividenden stetiger als die Gewinne der Unternehmen und somit profitieren Anleger von einem stabilisierenden Beitrag in ihrem Portfolio.

Vor allem Investoren in deutsche oder europäische Aktien konnten sich in der Vergangenheit über hohe Dividendenausschüttungen freuen. Damit können Kursverluste ganz oder zumindest teilweise kompensiert werden. In der Zeit von 1975 bis zum Jahr 2020 trugen Dividendenzahlungen von europäischen Aktien etwa in Höhe von 35 % zu der Gesamtrendite bei. Damit sind Dividenden Aktien eine gute Chance, um ein passives Einkommen zu erzielen. Werden die richtigen Aktien gewählt, fließt dem Anleger durch hohe Dividenden regelmäßig Geld in die Tasche.

Allerdings sank zum Beispiel im Jahr 2020 das Volumen an Dividenden aufgrund der Pandemie um 18 %. Die Lage stabilisierte sich im Folgejahr und die Anzahl der Wertpapiere, die an ihre Aktionäre Dividenden zahlten, stieg bei den im deutschen Aktienindices DAX, MDAX oder SDAX gelisteten Unternehmen immerhin von 65 auf 75 %. 2021 wurden von deutschen Aktiengesellschaften etwa 44,7 Milliarden € in Form von Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet. Dies bedeutet im Vergleich zu 2021 immerhin ein Anstieg von 4,9 %. Die Aktie der Allianz war 2021 der König unter den Dividendenzahlungen und schüttete rund 4 Milliarden € aus. Pro Papier gab es eine Dividende in Höhe von 9,60 €. Für die kommenden Jahre soll die Ausschüttung sogar noch um mindestens 5 % steigen.

  • Aktienunternehmen in Deutschland zahlen einmal im Jahr eine Dividende aus.
  • Die Höhe der Aktiendividende hängt in der Regel von den Geschäftszahlen ab.
  • Hierfür wird vom Vorstand auf der Hauptversammlung ein Vorschlag gemacht und die Aktionäre stimmen diesem zu.
  • In den USA erfolgt die Dividendenauszahlung einmal pro Quartal.
  • Aktiengesellschaften beteiligen mit der Dividende ihre Aktionäre an dem Unternehmenserfolg.
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Gute Aktien auf die Beobachtungsliste setzen

Selbst wenn alle Kriterien erfüllt sind, wenn die Perspektive gut aussieht, es sich um eine Aktie mit Wachstumspotential handelt, die gut bewertet ist und auch eine Dividende verspricht, sollte nicht sofort zugegriffen werden. Denn es gibt noch andere Kriterien, die entscheidend sind, die für einen günstigen Einstieg sprechen. Das kann zum Beispiel sein, wenn der Kurs eine wichtige Hürde im Chart überwindet oder wenn es einen Aufwärts- oder Abwärtstrend gibt. Es gilt immer langfristig zu planen.

Es macht einen großen Unterschied, auf einige Jahre gesehen, ob jemand gerade unglücklich in einer Trendwende, während eines Hochs oder während einer Korrektur eingestiegen ist. Aus diesem Grund sollten geeignete Aktien auf eine eigene Watchlist gesetzt werden. Im Anschluss wird dann die Aktie regelmäßig überprüft, ob sich nun aufgrund des Charts eine günstige Kaufgelegenheit bietet.

Gute Aktien, die eine unglaubliche Performance hinter sich haben, sind Aktien, bei denen der Anleger schon früh erkennen musste, dass sich die Branche durchsetzt. Ein Beispiel dazu ist die Amazon Aktie, in die Anleger investiert hatten, die dem online Handel eine rosige Zukunft vorausgesagt haben. Mittlerweile hat sich das Unternehmen eine Position auf dem Markt erarbeitet, die schon als beherrschend eingestuft werden kann.

Wer damals rechtzeitig investierte, konnte ein Vermögen machen. Selbst wenn dieses Investment erst vor zwei Jahren erfolgte, sind immense Gewinne realisiert worden. Dabei ist es allerdings wichtig, ob der Anleger an einem Zwischenhoch eingestiegen ist oder darauf gewartet hat, dass die Aktie in seiner Beobachtungsliste den Tiefpunkt als optimalen Einstiegszeitpunkt erreicht hat.

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Fazit gute Aktien: der richtige Zeitpunkt ist wichtig

Gute Aktien sind Aktien, mit denen der Anleger Gewinne erzielen konnte. Auch wenn gute Aktien im Moment vom Kurs her nicht überzeugen, kann dies in einigen Jahren ganz anders aussehen. Es ist allerdings nicht ganz einfach, solche guten Aktien zu finden und von Aktien zu unterscheiden, die sich nicht so lohnen. Gute Aktien können aber auch Aktien sein, die eine hohe Dividende ausschütten. Um gute Aktien zu finden, muss an erster Stelle ein passender Broker gefunden werden.

Wir vergleichen die Broker, die den Handel von Aktien und anderen Wertpapieren anbieten. Dabei profitieren unsere Leser von einem hohen Handelsvolumen mit niedrigen Kosten. In unserem Vergleich stellen wir die besten Broker vor und gehen näher auf das Portfolio an Handelsmöglichkeiten ein. Zudem gibt es oftmals Tools, die es unseren Lesern erleichtert, gute Aktien ausfindig zu machen.

Unsere Ratgeber rund um den Aktienhandel

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