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DEGIRO Alternativen: Hier lohnt sich eine Kontoeröffnung

Der niederländische Broker DEGIRO hat sich in den vergangenen Jahren vor allem deshalb einen Namen machen können, weil er zu den günstigsten Anbietern überhaupt gehört. Anleger können Aktien, Fonds, ETFs und Derivate zu unschlagbaren Preisen handeln, die sonst institutionellen Großanlegern vorbehalten sind. Allerdings ist DEGIRO nicht der einzige Broker, bei dem ein Depot eröffnet werden kann. Welche Alternativen es zum Anbieter gibt, zeigt der folgende Ratgeber.

So werden DEGIRO Alternativen gefunden

Kosten: Keine Alternative zu DEGIRO

Eines der wichtigsten Kriterien für Trader, die überwiegend ohne Anlageberatung auskommen, sind die Kosten. Schließlich reduzieren zu hohe Kosten die Rendite, die beim Handel erwirtschaftet werden kann, in erheblichem Maße. Vor allem in Bezug auf Aktien und Fonds kassieren einige alteingesessene Banken regelrecht ab, ohne für die hohen Gebühren einen echten Mehrwert zu bieten.

Bei DEGIRO ist dies allerdings komplett anders. Denn schon seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen darauf spezialisiert, den Handel mit Aktien, Fonds und Derivaten zu möglichst günstigen Konditionen anzubieten. Heute schafft es DEGIRO, privaten Kleinanlegern den Handel zu Gebühren zu ermöglichen, die sonst nur für institutionelle Großanleger gelten. Einige Beispiele:

  • Xetra: Wer über Xetra mit Wertpapieren handeln möchte, der zahlt lediglich einen Fixpreis von 2,00 Euro zuzüglich 0,008% vom Ordervolumen. Macht bei einer Transaktionssumme von 1.000 Euro Gebühren von 2,08 Euro aus.
  • USA: Bei US-Aktien fallen sogar noch geringere Kosten an. Diese liegen bei 0,50 Euro plus 0,004 USD pro Aktie. Wer also etwa 10 Amazon-Aktien kauft – Ordervolumen rund 8.000 Euro – zahlt lediglich 0,53 Euro an Gebühren.
  • Optionen: Beim Optionshandel kommen Fixpreise zum Einsatz. Diese liegen je nach gehandeltem Markt bei 0,50 bis 2,50 Euro.
  • ETFs: Generell zeichnen sich ETFs dadurch aus, dass sie ein äußerst günstiges Finanzprodukt sind. Bei DEGIRO zahlen Anleger für rund 700 Indexfonds keinen Cent an Gebühren. Alle anderen sind zu einem Preis von 2,00 Euro plus 0,02% vom Ordervolumen handelbar.

Zudem verzichtet DEGIRO auf eine Depotgebühr, die gerade im stationären Bereich immer noch vollkommen normal ist. Hier zahlen Anleger schnell einige hundert Euro pro Jahr an ihren Broker, was gerade für Kleinanleger äußerst unvorteilhaft ist. Denn sie können diese hohe Fixkosten nicht durch eine Vielzahl von Positionseröffnungen egalisieren, sondern traden teilweise ein oder zwei Jahre lang gar nicht.

Insofern stellt sich die Frage, ob es überhaupt eine DEGIRO Alternative im Bereich der Kosten geben kann. Das niederländische Unternehmen überzeugt mit durch und durch günstigen Konditionen und auch im Vergleich mit anderen Brokern.

Fazit: Echte DEGIRO Alternativen im Bereich der Kosten sind äußerst selten. Denn das Unternehmen überzeugt mit fairen, transparenten und sehr geringen Konditionen. Insofern sollten sich Anleger nur dann nach DEGIRO Alternativen umsehen, wenn der Broker die Ansprüche an das Produktangebot oder den Service nicht erfüllen kann.

Die DEGIRO App ist für iOS und Android verfügbar.

Produktangebot: flatex eine gute DEGIRO Alternative

Neben den Kosten beim Trading kommt vor allem dem Produktangebot ein besonders hoher Stellenwert zu. Möchten Anleger etwa mit asiatischen Aktien handeln und der Broker führt diese nicht, so nützen auch geringe Handelskosten wenig. Vorab ein kurzer Blick auf das DEGIRO Produktangebot:

FinanzinstrumentMöglichkeiten
AktienWertpapiere aus mehr als 20 Nationen können bei DEGIRO gehandelt werden. Dazu zählen etwa Aktien aus den USA oder Deutschland, wobei neben den großen Indizes auch kleinere Werte verfügbar sind. Hinzu kommen viele europäische Börsen und auch die asiatischen Märkte. Es kann dabei nicht nur in Australien oder Japan gehandelt werden, sondern auch in Hongkong und Singapur. Indirekt lassen sich so Beteiligungen an Unternehmen erwerben, die aus China stammen bzw. hier einen Großteil ihrer Geschäfte abwickeln.
Fonds & ETFsAuch im Bereich der Fonds und ETFs bietet DEGIRO viel Auswahl. Es sind zahlreiche Fonds großer Emissionsgesellschaften wie etwa iShares vorhanden, so dass Trader ihr Kapital breit auf die Finanzmärkte streuen können.
AnleihenDer Anleihe-Markt ist zwar nicht auf Deutschland beschränkt, hier finden sich aber die meisten Werte. Darüber hinaus sind noch französische, belgische und portugiesische Aktien standardmäßig handelbar. Alle weiteren Märkte gibt es jedoch nur auf Anfrage und zu relativ hohen Kosten.
DerivateIm Bereich des klassischen Derivatehandels ist DEGIRO ebenfalls gut aufgestellt. Hier können Anleger vor allem mit Optionen und Futures traden, die für zahlreiche Märkte verfügbar sind. Hinzu kommen Zertifikate, die an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Diese kurzfristig angelegten Derivate bieten Abwechslung zu klassischen Anlageprodukten, was sich positiv auf die Rendite auswirken kann.
CFDsCFDs kommt eine gewisse Sonderrolle zu, wurde das Produkt doch speziell für das Daytrading entwickelt. Normalerweise wird es von spezialisierten Brokern angeboten, DEGIRO macht hier jedoch eine Ausnahme. Auch das niederländische Unternehmen hat CFDs in sein Sortiment aufgenommen.

Auffällig ist allerdings, dass DEGIRO keinerlei klassische Sparprodukte anbietet. Weder Festgeld noch Tagesgeld sind beim Broker verfügbar, auch Sparpläne auf ETFs, die sich aktuell großer Beliebtheit erfreuen, lassen sich nicht handeln. Insofern kann es für Anleger Sinn ergeben, eine DEGIRO Alternative für genau diese Aspekte zu suchen.

Bei DEGIRO können über 700 ETFs kostenlos gehandelt werden.

flatex

Eine der besten Alternativen in Bezug auf das Produktangebot ist der deutsche Broker flatex. Auch das Kulmbacher Unternehmen ist daran interessiert, möglichst günstige Konditionen für den Handel anzubieten. Beispielsweise lassen sich Aktien über Xetra schon für eine Flatrate von nur 5 Euro handeln. Gerade bei äußerst hohen Transaktionsvolumen kann flatex daher sogar günstiger sein als DEGIRO, bei Kleinanlegern ist das aber in der Regel nicht der Fall.

In Sachen Produktangebot kann flatex das Sortiment von DEGIRO sinnvoll erweitern:

  • ETF-Sparpläne: Rund 100 Fonds lassen sich kostenfrei an einen Sparplan binden. Jeden Monat können Anleger dann zwischen 50 und 500 Euro in einen solchen Plan einzahlen, wobei das Geld von flatex automatisch angelegt wird.
  • Festgeld: Zwar handelt es sich bei flatex nicht um eine Bank, sondern einen klassischen Online-Broker, allerdings ist es sehr wohl möglich, Festgeld anzulegen. Zu diesem Zweck kooperiert flatex mit ZINSPILOT, einem Vermittler von Festgeldanlagen. Dadurch können Anleger ihr Kapital nicht nur bei deutschen Banken anlegen, sondern auch bei international tätigen Konzernen.

Daneben stehen praktisch alle Märkte zur Verfügung, die auch bei DEGIRO handelbar sind. Selbst CFDs hat der deutsche Broker mittlerweile in sein Sortiment aufgenommen.

Fazit: Zwar bietet DEGIRO viel Auswahl bei riskanteren Finanzanlagen, im Bereich klassischer Sparprodukte bzw. Sparpläne hat der niederländische Broker aber noch etwas Nachholbedarf. Etwas besser macht es der deutsche Discount-Broker flatex, der mit ZINSPILOT kooperiert und so auch Festgeld anbietet. Zudem lassen sich zahlreiche ETFs an Sparpläne koppeln, wobei rund 100 davon sogar kostenfrei verfügbar sind.

Handelsplattform: OnVista ist die Alternative

Wer sich DEGIRO Bewertungen im Internet durchliest, wird schnell feststellen, dass es gewisse Kritik an der Handelsplattform gibt. Zwar bietet DEGIRO seinen Kunden Echtzeitkurse für viele Märkte kostenfrei an, jedoch fallen die Möglichkeiten zur technischen Analyse etwas rar aus. Auch generell sind die Kurse optisch wenig ansprechend aufbereitet, hier bietet DEGIRO nur ein Minimum an Funktionen an.

Für viele Trader wird das allerdings ausreichend sein. Sie investieren in Aktien, weil die fundamentalen Daten des Unternehmens oder die wirtschaftlichen Zukunftsaussichten positiv sind. Entsprechende Informationen hierzu finden sich vor allem in den Jahresberichten der Konzerne oder im Rahmen von Analysen, die von echten Anlageexperten erstellt worden sind. Wer jedoch beispielsweise etwas kurzfristiger mit Aktien handeln möchte, benötigt weitere Daten, die vor allem die Kursentwicklung betreffen.

Die Handelsplattform bei OnVista

OnVista

Bei der OnVista Bank wird genau das geboten: Eine professionelle Handelsplattform, die höchsten Ansprüchen genügt. Möglich ist das vor allem, weil der Broker eng mit dem gleichnamigen Finanzportal OnVista verzahnt ist. Ein Blick auf die Features:

  • Kursdaten: Für fast alle großen Börsen finden sich bei OnVista Kursdaten in Echtzeit. Binnen Sekunden werden die aktuellen Marktdaten analysiert, so dass Trader jederzeit fundierte Handelsentscheidungen treffen können.
  • News & Analysen: OnVista ist bekannt dafür, regelmäßig News aus der Finanzwelt zu veröffentlichen. Diese werden direkt auf der Startseite der Handelsplattform angeteasert, so dass sich Anleger schnell über für ihre Positionen wichtigen Neuigkeiten informieren können. Zudem kann anhand aussagekräftiger Analysen entschieden werden, ob sich der Kauf von Aktien eines bestimmten Unternehmens lohnt.
  • Unternehmensdaten: Zu den einzelnen Unternehmen finden Anleger auch wichtige, fundamentale Daten. Dabei verlinkt OnVista unter anderem auf die Jahresberichte der Konzerne, so dass Trader weiterführende Informationen schnell einholen können.

Fazit: Die Handelsplattform bei DEGIRO bietet nur die grundlegendsten Funktionen an. Dazu gehört es beispielsweise, aktuelle Kursdaten anzuzeigen und diese optisch in Charts aufzubereiten. Wer allerdings auf tiefergehende Analysen oder regelmäßige Nachrichten aus der Finanzwelt zurückgreifen möchte, sollte sich nach einer Alternative umschauen. Besonders empfehlenswert ist dabei vor allem die OnVista Bank, weil das Unternehmen eng mit dem gleichnamigen Finanzportal verzahnt ist.

Beratung: comdirect bietet umfangreiche Serviceleistungen

Bereits erwähnt worden ist, an welche Zielgruppe sich der Service von DEGIRO richtet. Ein beispielhafter Anleger:

  • Erhöhtes Risikobewusstsein
  • Handel bevorzugt mit Aktien, ETFs und einigen Derivaten
  • Mittleres bis hohes Einkommen
  • Erste Erfahrungen im Umgang mit Anlageprodukten
  • Wunsch, sich eigenverantwortlich weiterzubilden
  • Möchte ebenfalls eigenverantwortliche Anlageentscheidungen treffen

Aus diesem Grund verzichtet DEGIRO vollständig auf eine Anlageberatung. Denn dieser wäre im Falle der Zielgruppe nicht nur unnötig, sondern auch teuer. Einen echten Mehrwert würden diese Kosten aber nicht bieten. Es kann jedoch vorkommen, dass Anleger in bestimmten Fällen doch auf Beratung zurückgreifen möchten. Dabei kann es sich beispielsweise um Vorsorgemaßnahmen handeln, denn diese müssen gut abgewogen sein. Auch wenn Kapital für die eigenen Kinder angespart werden soll, kann sich eine fundierte Beratung aufgrund des langen Zeithorizonts und des besonderen Anlageziels empfehlen.

Comdirect

Ein Unternehmen, das derlei Beratungsleistungen anbietet, ist die comdirect. Gleichzeitig ist die Direktbank aber deutlich günstiger als viele stationäre Konkurrenten, weil kein entsprechendes Filialnetz unterhalten werden muss. Somit widersprechen sich gute Handelskonditionen und fundierte Anlageberatung nicht zwangsweise.

Eine Besonderheit kommt der comdirect dabei deshalb zu, weil das Unternehmen alle Beratungsleistungen über das Telefon abwickelt. Auf den ersten Blick mag dies etwas befremdlich erscheinen, es hat jedoch einige Vorteile. So ist es Anlegern erlaubt, die Anlageberatung zeitlich deutlich flexibler durchzuführen. Es muss nicht erst ein Termin beim Berater gemacht werden, über eine Hotline verbindet comdirect den Anleger meist direkt mit den passenden Mitarbeitern. Zudem ist die telefonische Anlageberatung absolut ortsunabhängig.

Fazit: Wer umfangreiche Beratung in Anspruch nehmen möchte, ist bei DEGIRO an der falschen Adresse. Denn das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, möglichst günstige Konditionen für den Handel mit Aktien, Fonds und Derivaten anzubieten. Zudem spricht der Finanzdienstleister vor allem solche Kunden an, die ohnehin keine Anlageberatung nutzen möchten. Wer diese allerdings generell oder zumindest für einige Aspekte benötigt, sollte sich an die comdirect wenden. Bei der Commerzbank-Tochter haben Anleger Zugriff auf einen recht umfangreichen Service, der zu guten Konditionen angeboten wird.

DEGIRO gilt als sicher und zuverlässig

Regulierung und Sicherheit: Keine Alternative benötigt

Noch immer scheuen sich einige Anleger davor, ein Depot bei einer ausländischen Bank oder einem ausländischen Broker zu eröffnen. Zu groß sei die Gefahr, dass es bei Problemen keinen geeigneten Ansprechpartner gäbe. Zudem würde doch die Rechtslage in fremden Nationen ganz anders aussehen als hier in Deutschland. Bei einem Blick auf die tatsächliche Situation wird allerdings schnell klar, dass dies in der Regel nicht so ist.

Zunächst sei die gesetzliche Lage betrachtet. Da DEGIRO aus den Niederlanden stammt, gelten hier dieselben Vorschriften für Finanzdienstleister, die auch in Deutschland angewendet werden. Der Grund: Die Niederlande sind Mitglied in der EU, wo mittlerweile einheitliche Regelungen für Finanzdienstleister gelten. Es ist keinem Mitgliedsstaat möglich, lockere Gesetze für Finanzdienstleister zu erlassen.

Lediglich bezogen auf die Regulierung gibt es einen Unterschied. Diese wird nicht von der deutschen BaFin, sondern den niederländischen Behörden durchgeführt. Genauer gesagt ist hierfür die niederländische Zentralbank zuständig, die als ebenso erfahren gilt wie die genannte BaFin. Insofern können sich Trader auf ein Höchstmaß an Sicherheit verlassen, wenn sie sich für eine Depoteröffnung bei DEGIRO entscheiden.

Weiter gefördert wird dieses ohnehin hohe Maß an Sicherheit durch die Anwendung des Prinzips der sogenannten Segregation. Dabei verwahren Finanzdienstleister Kundeneinlagen und Unternehmensvermögen strikt voneinander getrennt. Selbst im unwahrscheinlichen Fall einer Insolvenz von DEGIRO hätten Gläubiger damit keinerlei Zugriff auf das Kapital, weil es gesondert verwahrt wird. Es fließt ausdrücklich nicht in die Insolvenzmasse mit ein.

Fazit: In Sachen Sicherheit und Regulierung kann DEGIRO durchaus überzeugen. Denn das Unternehmen hat einen Sitz innerhalb der EU, wo generell einheitliche Regelungen für Finanzdienstleister gelten. Weil die Regulierung von der niederländischen Zentralbank durchgeführt wird, ist auch in dieser Hinsicht für Sicherheit gesorgt. Zumal DEGIRO Unternehmensvermögen und Kundengelder strikt voneinander getrennt verwahrt.

Depot wechseln, Depot kündigen oder zwei Depots führen?

Bisher wurde immer von dem Fall ausgegangen, dass eine echte Alternative zu DEGIRO gesucht wird, bei der in Zukunft alle Anlageentscheidungen getroffen werden. Aber: Dies ist nicht die einzige Möglichkeit. Alle möglichen Varianten sollten kurz vorgestellt werden:

  • Depot wechseln: Wer einen Depotumzug durchführen, der eröffnet ein neues Konto bei einem anderen Broker. Auf dieses Depot werden dann beispielsweise Aktien oder Fonds transferiert, die bisher bei DEGIRO verwaltet wurden.
  • Depot kündigen: Nur weil Underlyings auf ein anderes Depot übertragen werden, wird das alte Konto allerdings noch nicht gekündigt. Dieser Auftrag muss explizit gesondert erfolgen.
  • Zwei Depots: Äußerst sinnvoll kann es sein, gleich zwei Depots zu führen. Denn dann können Anleger die Vorteile mehrerer Anbieter miteinander kombinieren. Beispielsweise werden Aktien und Fonds weiterhin bei DEGIRO gekauft, allerdings erwerben Anleger ETF-Sparpläne bei flatex oder der comdirect.

Im Falle von DEGIRO eignet sich die letztgenannte Alternative am besten. Denn wer beispielsweise Aktien, Anleihen und Derivate eigenständig erwirbt, sollte vor allem auf die Kosten bei der Geldanlage achten. Und die sind bei DEGIRO unschlagbar günstig, kaum ein anderer Anbieter kann hier mithalten. Wer jedoch auch langfristig Vermögen aufbauen und hierzu einen ETF-Sparplan nutzen möchte, der wird bei DEGIRO nicht fündig. Auch eine aktive Anlageberatung – etwa mit Bezug auf die Altersvorsorge – bietet das Unternehmen nicht. Diese Aspekte werden dann ganz einfach über ein zweites Depot abgewickelt, das bei einer der vorgestellten Banken bzw. Broker eröffnet wird.

Fazit: Nur weil sich bei DEGIRO beispielsweise keine Sparpläne abschließen lassen, muss das Depot noch nicht geschlossen werden. Vielmehr bietet sich Anlegern die sinnvolle Möglichkeit, gleich zwei Depots zu führen. Eines davon ist das kostengünstige von DEGIRO, ein anderes wird dann etwa bei flatex eröffnet. Hier profitieren Anleger immer noch von einer generellen Gebührenfreiheit, können das Sparprodukt aber nutzen.

Fazit: Wenige echte DEGIRO Alternativen am Markt

Wer Anlageentscheidungen selbst trifft und dabei auf möglichst günstige Kosten zurückgreifen möchte, der wird keine echte DEGIRO Alternative finden. Denn das Unternehmen ist aktuell der günstigste Broker am Markt. Lediglich in Sachen Beratung und Handelsplattform müssen Anleger einige Abstriche machen. Hier bietet der Broker nur ein Grundgerüst an Serviceleistungen an, um weiterhin Kosten senken zu können. Auch die oft genutzten ETF-Sparpläne finden sich nicht im Angebot des renommierten Finanzdienstleisters. Wer deshalb an einer DEGIRO Alternative interessiert ist, sollte sich näher über die Angebote von flatex, der OnVista Bank und comdirect informieren.

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