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Maxblue Test: Onlinebroker mit günstigen Orders & gutem Service

Maxblue Depotvergleich+Test maxblue im Test
AnbietertypBroker/Bank
KostenOrderkosten
Mindesteinlage0 €
Zu MaxBlue

Maxblue Test: 8 Vorteile führten zu guten Erfahrungen in der Profi-Analyse

Hinter dem Online-Broker maxblue steht die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG, maxblue.de gehört also zum Deutsche-Bank-Konzern. Das Angebot richtet sich Privatanleger und Firmenkunden, die Interesse an einem Depot und/oder Wertpapiersparplänen haben. Maxblue ist seit 2002 am deutschen Markt aktiv. Die angebotene Palette von Wertpapieren und Finanzinstrumenten ist breit und reicht von Aktien und Anleihen über ETFs und Fonds bis hin zu ETCs und Zertifikaten.

Maxblue bezeichnet sich selbst als „Den Online-Broker für Einsteiger und Experten“ – stimmt das?

Ja, diese Erfahrung haben wir im Test von maxblue auch gemacht. Das Angebot ist breit gefächert und für viele unterschiedliche Kundengruppen interessant. Sehr erfahrene Experten mit großen Depotvolumen und vermögende Depotinhaber werden aber vermutlich eher direkt bei der Deutschen Bank ein Depot eröffnen als bei maxblue. Auch für spekulativ orientierte Daytrader ist das maxblue-Depot nicht optimal geeignet.

Maxblue wirbt mit „Experten zeichnen unser Angebot regelmäßig aus“ – stimmt das?

Ja, auch dies ist nachvollziehbar. In der jüngeren Vergangenheit erhielt maxblue gute bis sehr gute Bewertungen, zum Beispiel von Fachmagazinen und auf relevanten Fachmessen. Dies deckt sich mit unserer Einschätzung im großen Test von Brokervergleich.com. Echte Kundenerfahrungen sind sogar auf maxblue.de selbst zu finden, denn dieser Online-Broker hat ein eigenes Kundenforum.

Auf maxblue.de kann man angeblich „Aufträge rund um die Uhr erteilen“ – stimmt das?

Ja, es stimmt. Dies ist allerdings auch bei vielen anderen Banken und Brokern möglich. Was maxblue tatsächlich besonders macht, ist allerdings etwas anderes: dank der Infrastruktur der Deutschen Bank ist auch die Kundenbetreuung und die technische Hotline rund um die Uhr erreichbar, nicht nur das Brokerage-Angebot.

Über maxblue können Kunden angeblich „Preiswert zu Top-Konditionen traden“ – stimmt das?

Dies stimmt leider nur teilweise. Preiswert ist maxblue vor allem im direkten Vergleich zu Angeboten der Deutschen Bank und anderen Großbanken. Mit Direktbanken und Flatfee-orientierten Discountbrokern kann maxblue nur stellenweise mithalten. Dies zeigt sich auch regelmäßig auf Brokervergleich.com. In einem reinen Preisvergleich landen weder maxblue noch die Deutsche Bank auf den vorderen Plätzen.

Unsere Erfahrungen wie hat Maxblue im Test abgeschnitten?

Kontomodelle & Kosten: 8/10
Kundenbetreuung & Beratung: 9/10
Risikohinweise & Einlagensicherung: 9/10
Sicherheit & Verschlüsslung: 9/10
Wissensvermittlung & Webinare: 7/10
Nutzererlebnis & Usability: 9/10
Mobile Trading & Apps: 5/10
Demokonto & Trading: 6/10
Zusatzangebote & Aktionen: 8/10
Rechtliches & Regulierung: 10/10

Gesamtnote 2,0

Pro

  • Transparente Kosten und Konditionen
  • Rund um die Uhr erreichbare Kundenbetreuung
  • Gute Risikohinweise, exzellente Einlagensicherung
  • Sichere Webseite und weitere Sicherheitsbemühungen
  • Professioneller Wissensbereich plus Forum
  • Sehr benutzerfreundliche und vertrauenswürdige Broker-Webseite
  • Interessante Aktionen und Zusatzangebote
  • BaFin-regulierter Anbieter mit exzellent aufbereiteten AGB
ZU Maxblue

Contra

  • Mobile Trading ist kaum möglich
  • Kein richtiges Demokonto, aber solide Trading-Optionen

Kontomodelle & Kosten: Transparente Kosten

  • das Preis-/Leistungsverzeichnis ist leicht zu finden und gut verständlich
  • die Beschränkung auf ein Depot macht Sinn, schließt allerdings Kundengruppen aus
  • die Kosten sind vergleichsweise hoch, dafür immerhin sehr transparent

Maxblue im Test: was wurde in dieser Kategorie getestet?

Sehr viele Banken und Broker bieten verschiedene Depotmodelle beziehungsweise Kontomodelle. Sie möchten damit unterschiedliche Kunden möglichst zielgerichtet ansprechen. Pro Depot haben wir im Test wichtige Infos abgefragt, unter anderem: Zielgruppe, Mindesteinlage, Preisgestaltung und Durchschaubarkeit der Kosten.

maxblue-übersicht-kontomodelle

Im Test: das „Wertpapier-Depot“ auf maxblue.de

Wer viele Depotvarianten sucht, ist bei der Deutschen Bank besser aufgehoben. Maxblue beschränkt sich auf ein einziges Depotmodell, das „Wertpapier-Depot“. Es kann sinnvoll von eher konservativ eingestellten Einsteigern und Experten genutzt werden, für sehr risikoaffine Daytrader ist es dagegen kaum geeignet, allein schon aufgrund der ebenfalls eher konservativen Palette von Assets (Wertpapieren). Eine Mindesteinlage ist erfreulicherweise nicht erforderlich, es fallen auch keine Kosten für die Führung von Depot und Referenzkonto an. Die Hürden für Einsteiger sind damit erfreulich niedrig. Ein wichtiger Schwerpunkt im Depot – und in der Werbung für das maxblue-Depot – ist der außerbörsliche Direkthandel. Maxblue verwendet dafür den Markennamen „Direct Trade“. Es kann hier zum Beispiel mit Brokerhäusern wie Lang & Schwarz außerbörslich gehandelt werden. Über diesen Weg können sich maxblue-Kunden einige Kosten sparen, denn die Börsenplatzentgelte und fremde Kosten fallen weg. Die Risiken des außerbörslichen Direkthandels (OTC-Trading, Over-the-counter-Handel) dürfen dabei natürlich nicht außer Acht gelassen werden.

Bei den Kosten von maxblue scheiden sich die Geister…

Das Gesamtpaket des Brokerage-Spezialisten maxblue kann durchaus überzeugen. Spätestens bei den Kosten scheiden sich allerdings die Geister. Der Verzicht auf Gebühren für die reine Depotführung ist erfreulich und maxblue ist auch ganz sicher günstiger ist als die Depots der Deutschen Bank. Die Konkurrenz sitzt aber eigentlich woanders, nämlich bei den anderen reinen Online-Broker, den Discountbrokern und den Direktbanken – im Inland und um Ausland. Weniger positiv sind zum Beispiel die Erfahrungen bei Order-Stornierungen, Teilausführungen von Transaktionen und nicht online abgegebenen Orders. Hier schlägt maxblue zum Teil mit erheblichen Kosten zu. Andere Banken und Broker berechnen hier nichts. Böse Überraschungen gibt es bei maxblue, vorausgesetzt man hat als Kunde die AGB und das Preis-Leistungs-Verzeichnis gelesen, zum Glück nicht. Die offizielle Aufstellung der Kosten ist auf maxblue.de leicht zu finden und ist auch für Laien sofort durchschaubar.

Maxblue.de: wie waren die Erfahrungen bei Konto und Kosten?

Die Erfahrungen bei maxblue waren in dieser Testkategorie gut: unsere Tester haben 8 von 10 Punkten vergeben.

8/10 Punkten

Kundenbetreuung & Beratung: Rund um die Uhr erreichbare Kundenbetreuung

  • Beratung und technische Hotline sind rund um die Uhr an 365 Tagen erreichbar
  • Live-Chat, Rückrufservice und andere hilfreiche Angebote fehlen noch
  • der Broker kann per Kontaktformular und Telefon kontaktiert werden

Maxblue im Kundenservice-Test: welche Eigenschaften wurden hier bewertet?

Online-Broker und Banken müssen für Kunden und Interessenten bestmöglich erreichbar sein. Nur dann sind die gewünschte Beratung und Kundenbetreuung bei technischen Problemen sichergestellt. Möglichst viele Kontaktwege zum Anbieter sind hilfreich, eine Erreichbarkeit während der Börsenwoche muss gewährleistet sein, Live-Chat-Funktionen und Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit sind die Kür. Deswegen haben wir auch bei maxblue im Test ganz genau hingeschaut.

maxblue-übersicht-kontaktdaten

Maxblue profitiert beim Kundenservice von der Infrastruktur der Deutschen Bank

Kunden von maxblue erhalten, anders als Depot-Kunden der Deutschen Bank, keine umfassende Beratung in den Filialen der Großbank. Deswegen kommt dem Kundenservice eine besondere Bedeutung zu, denn maxblue.de ist die einzige „Filiale“. Dank der Infrastruktur der Deutschen Bank sind die Erfahrungen mit dem Kundenservice von maxblue erfreulich. Der Online-Broker ist sowohl telefonisch (Call Center) als auch über ein Kontaktformular erreichbar. Über beide Kontaktwege ist das Unternehmen rund um die Uhr erreichbar – nicht nur während der Börsenwoche, sondern auch am Wochenende. Sehr viele konkurrierende Online-Broker sind wesentlich schlechter erreichbar als maxblue. Die Kontaktdaten waren im Test von maxblue.de sehr gut auffindbar, denn sie sind direkt auf der Startseite unter „Kontakt“ abrufbar. Zusätzliche Support-Angebote wie ein Live-Chat oder ein Rückrufservice werden dagegen leider nicht angeboten.

Welche Erfahrung machen Maxblue-Kunden bei Betreuung und Beratung?

Die Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit hat im Test den Ausschlag gegeben: maxblue konnte 9 von 10 Punkten verbuchen.

9/10 Punkten

Risikohinweise & Einlagensicherung: Gute Risikohinweise, exzellente Einlagensicherung

  • die Risikohinweise genügen den gesetzlichen Vorgaben, könnten allerdings etwas prominenter platziert sein
  • alle Kundenvermögen werden auf segregierten Konten beim Mutterkonzern verwahrt
  • die Deutsche Bank AG ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundes Deutscher Banken

Risiko und Einlagensicherung: welche Maßstäbe wurden an maxblue angelegt?

Erfahrene Trader wissen: Renditen und Risiken sind untrennbar verknüpft. Banken und Broker müssen, besonders wenn die handelbaren Finanzinstrumente sehr riskant sind, Interessenten und Kunden über diesen Zusammenhang informieren – dazu sind sie gesetzlich verpflichtet. Zusätzlich müssen sich Banken und Broker auch selbst um eine Minimierung ihrer eigenen Risiken kümmern, damit es im Falle einer Bankenpleite oder Broker-Insolvenz kein böses Erwachen für die Kunden gibt. Im Test von maxblue wurden deswegen sowohl die Daten der Einlagensicherung als auch die Informationen zur getrennten Aufbewahrung der Kundenvermögen abgefragt. Getestet und bewertet wurden darüber hinaus die gesetzlichen Risikohinweise und ob weiterführende Informationen zu den Themen „Renditen“ und „Risiken“ zur Verfügung gestellt werden.

Wo finden Kunden und Interessenten Risikohinweise auf maxblue.de?

Auf maxblue.de finden Interessenten und Kunden Risikohinweise, die den gesetzlichen Vorgaben genügen, beispielsweise in den AGB. Darüber hinaus wird das Thema auch in den FAQ (Häufig gestellte Frage) angeschnitten. Die Risikohinweise könnten etwas prominenter platziert sein. Diese Zurückhaltung hängt allerdings auch damit zusammen, dass viele der bei maxblue handelbaren Assets (Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, ETCs) weniger riskant sind als die Finanzinstrumente bei einem CFD-Brokerage-Angebot.

Was tun maxblue und die Deutsche Bank zur Risikominimierung?

Zur Risikominimierung trägt ganz wesentlich die Deutsche Bank AG bei. Beim maxblue-Mutterkonzern liegen nämlich alle Kundenvermögen, natürlich getrennt vom Vermögen der Großbank, auf segregierten Konten und Depots verwahrt. Da die Deutsche Bank AG als Einlagenkreditinstitut („Vollbank“) bei der deutschen Finanzmarktaufsicht BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) registriert ist, hat diese konsequent regulierende Bundesbehörde die weltweit operierende Großbank besonders genau im Blick. Zusätzliche Vorsorge für eine mögliche Bankenpleite wird über die sogenannte Einlagensicherung betrieben. Maxblue und die Deutsche Bank verlassen sich hier nicht auf die gesetzlichen Minimalvorgaben, sondern gehen darüber hinaus. Die Deutsche Bank Mitglied im deutschen Einlagensicherungsfonds des Bundes Deutscher Banken, dadurch sind auch sehr hohe Einlagen von vermögenden Kunden bestens geschützt.

Risiken und Einlagensicherung: wie schnitt maxblue im Test ab?

In dieser wichtigen Testkategorie bekam der Online-Broker maxblue von unseren Testern 9 von 10 Punkte.

9/10 Punkten

Sicherheit & Verschlüsslung: Sichere Webseite und weitere Sicherheitsbemühungen

  • Webseite und Login-Bereich sind per gültigem SSL-Zertifikat verschlüsselt
  • keine negativen Erfahrungen bei den Themen Datenschutz und Sicherheit
  • diesem Online-Broker liegt die Sicherheit seiner Kunden sehr am Herzen

Was wurde auch bei maxblue in dieser wichtigen Kategorie getestet?

Bei Banking und Brokerage geht es um Geld, oft sogar um viel Geld, manchmal sogar um die kompletten Ersparnisse. Deswegen brauchen Privatanleger einen Partner, der Sicherheit und Sicherheitsvorkehrungen sehr ernst nimmt. Grundlage für Sicherheit sind beispielsweise eine verschlüsselte Datenübertragung und ein konsequentes Vorgehen beim Datenschutz und der Computer-Sicherheit. Deswegen wurden auch im Test von maxblue die Verschlüsslung von Webseite und Login-Bereich auf den Prüfstand gestellt. Darüber hinaus wurde bewertet, ob es negative Erfahrungen in Sachen Datenschutz und Hacker-Angriffen oder durch Phishing-Mails gibt.

Maxblue: keine negativen Erfahrungen und Presseberichte

Bei der Online-Sicherheit machen Kunden von maxblue gute Erfahrungen: sowohl die maxblue-Webseite selbst als auch der Login-Bereich für Konto und Depot bei der Deutschen Bank werden über eine sichere SSL-Verbindung verschlüsselt und sind damit geschützt. Im Test von maxblue wurde dies mit zwei verschiedenen Software-Tools überprüft: einer Prüfsoftware eines Anbieters von SSL-Zertifikaten und einem Anbieter-unabhängigen Werkzeug. Zusätzlich haben wir im Test von maxblue intensiv nach Presse- und Erfahrungsberichten gesucht. Besonders interessant waren dabei negative Erfahrungen zu Themen wie Sicherheitsrisiken, Hacker-Angriffe, Daten-Pannen und Probleme beim Datenschutz. Maxblue-Kunden können beruhigt sein, es gibt keine negativen Erfahrungen bei diesen sensiblen Themen.

Die Sicherheit der Kunden wird bei maxblue sehr ernst genommen

Gefahr droht bei Banking und Brokerage leider von einer weiteren Seite, beispielsweise durch Internet-Betrüger, Computer-Viren und Phishing-Mails. Deswegen haben wir im Test von maxblue auch bewertet, ob und wie der Online-Broker seine Kunden warnt – und ob er vielleicht durch Tipps sogar aktiv bei der Absicherung mithilft. Die Erfahrungen waren auch hier positiv, vor allem rund um Banking und Brokerage von unterwegs (z.B. über die App) gibt es hilfreiche Hinweise. Sehr nützlich ist auch die eigens eingerichtete Sicherheitshotline, die bei Fragen und Problemen rund um die Uhr kontaktiert werden kann. Einen automatischen Benachrichtigungsservice (z.B. zu verdächtigen Aktivitäten im Konto) gibt es dagegen leider nicht. Auch der Newsletter von maxblue ist sicher, denn er ist digital signiert. Dadurch sinkt das Risiko, dass Kunden von maxblue auf Spam- oder Phishing-Mails hereinfallen, die nur so tun, als kämen sie vom Broker selbst.

Sicherheit und Verschlüsslung: wie waren die Erfahrungen bei maxblue?

Die Erfahrungen waren im Test sehr gut. Dafür haben unsere Tester 9 von 10 Punkten vergeben, die Bestnote wurde nur knapp verfehlt.

9/10 Punkten

Wissensvermittlung & Webinare: Professioneller Wissensbereich plus Forum

  • der Wissensbereich ist hoch professionell aufbereitet
  • die Webinare von maxblue sind eher „Werbinare“, persönliche Seminare werden nicht angeboten
  • das maxblue-Forum ist eine clevere Idee und hilft den Kunden des Brokers

Wissen & Webinare bei Maxblue: welche Erfahrungen waren wichtig?

Eine der wichtigsten Anlaufstellen für Depotinhaber ist immer der Broker oder die Bank selbst. Der Weg ist kurz und die wenigsten Trader recherchieren gerne stundenlang. Dazu ist Trading eine komplizierte Angelegenheit, Wissen ist also Macht. Deswegen haben wir im Test auch beim Brokerage-Anbieter maxblue genau hingeschaut. Unter anderem wurde mindestens ein Webinar besucht und bewertet. Zusätzlich haben wir getestet, wie intensiv sich der Anbieter tatsächlich um die Vermittlung von Wissen bemüht, zum Beispiel mit persönlichen Seminaren, Online-Lexika oder zusätzlichen Lernmaterialien.

maxblue-webinare

Werbevideos oder Wissensvermittlung? Maxblue kann sich nicht entscheiden

Beim Online-Broker maxblue wurde im großen Test von Brokervergleich.com die Webinare „Börslicher Handel und „Außerbörslicher Handel“ besucht, getestet und bewertet. Diese Webinar-Angebote richten sich an Anfänger ohne Börsenwissen, sollen aber auch für Einsteiger geeignet sein, die gezielt bestehende Wissenslücken schließen wollen. Die Webinare werden von Maxblue selbst angeboten. Zum Dozenten/Coach der Webinare gibt es leider keine Angaben. Damit macht maxblue im Vergleich zur Konkurrenz keine gute Figur, denn dort werden für Webinare in aller Regel Experten oder sogar Börsen-Koryphäen aufgeboten. Auch die Präsentation im Webinar selbst macht keinen guten Eindruck, alles wirkt wie lieblos abgelesen, manchmal auch einfach nur wie ein Werbevideo.

Der Zugang zu den Webinaren ist einfach, es ist keine Anmeldung notwendig, da es sich um bereits archivierte Video-Tutorials handelt. Die Video-Qualität ist gut, allerdings kein zeitgemäßes HD. Dies ist  allerdings nicht weiter schlimm, denn die Videos müssen nicht zwingend im Vollbild-Modus betrachtet werden, um alles mitzubekommen. Die Ton-Qualität ist ebenfalls gut, es gibt kein störendes Rauschen und keine irritierenden Hintergrundgeräusche, auch der Sprecher ist stets gut verständlich. Überzeugen können die „Webinare“ leider trotzdem nicht, denn sie sind eigentlich nur kleine Werbefilme. Allerdings keine schöne Kinowerbung, sondern eher wie die kleinen Filmchen, die zum Beispiel im Baumarkt laufen – all dies macht keinen optimalen Eindruck. Hier sollte maxblue die Erfahrungen verbessern und sich an den oft sehr informativen und tief gehenden Webinaren der Broker-Konkurrenz orientieren. Dass der Webinar-Sprecher nur zu sehen und nicht zu hören ist, ist dagegen nicht so schlimm, denn die Stimme ist angenehm und glaubwürdig. Trotzdem hinterließ sie bei uns im Test einen unseriösen Eindruck, der sich nicht wegdiskutieren ließ.

Wenn die Videos zu kurz sind, fehlt automatisch der eigentlich erforderliche Tiefgang

Die in den beiden Webinaren präsentierten Inhalte sind fachlich richtig und werden sachlich darstellt, der kritisierte Werbecharakter der Videos setzt sich bei den Webinar-Inhalten also glücklicherweise nicht fort. Da es sich bei den getesteten Webinaren von maxblue um bereits archivierte Videos handelt, bleibt die Interaktivität notgedrungen auf der Strecke. Die Videos bleiben insgesamt sehr an der Oberfläche, denn sie sind mit jeweils nur ein paar Minuten Spieldauer vergleichsweise kurz. Der Anspruch Anfänger und Einsteiger mit wenig – oder sogar gar keinem Vorwissen – umfassend zu informieren, muss hier also scheitern. Positiv waren die Erfahrungen in Sachen Fachbegriffe: alles wird in den Videos in einfachen Worten erklärt, Vorwissen ist nicht erforderlich. Verbesserungsbedarf besteht wieder bei der optischen Veranschaulichung: das Ganze wirkt eher wie eine etwas lieblose PowerPoint-Präsentation als wie ein richtiges Online-Seminar. Insgesamt waren die Folien auch etwas überladen, hier wurde versucht zu viele Infos in ein zu kurzes Video zu packen. Mehr Informationen hätten wir uns auch zu klassischen Spannungsfeldern wie Risiko/Rendite oder Chancen/Risiken gewünscht, gerade beim außerbörslichen Handel gibt es ja einiges zu bedenken.

Bietet maxblue eigentlich mehr als nur Webinare?

Sehr gute Banken und Broker beschränken sich bei ihrem Online-Wissensangebot nicht auf Webinare, sondern bieten das volle Programm, im Idealfall sogar Lerninhalte, die mit Vorlesungen und persönlichen Coachings mithalten können. Diesen, zugegebenermaßen hohen, Maßstäben musste sich also auch maxblue im Test stellen. Der Wissensbereich auf maxblue.de ist nicht übermäßig umfangreich, es ist allerdings ganz offensichtlich die geballte Expertise der Deutschen Bank eingeflossen. Alles ist sehr professionell aufbereitet, sehr hilfreich und dank des Mottos „in der Kürze liegt die Würze“ auch gut verdaulich. Sinnvoll ergänzt wird dieses Angebot durch ein Börsenlexikon und ein eigenes Forum, in dem sich maxblue-Kunden austauschen können – über Märkte, Börsen und Strategien, aber natürlich auch über das Angebot des Brokers. Persönliche Seminare werden dagegen leider nicht angeboten.

Wissensvermittlung und Webinare: wie war die Erfahrung bei maxblue?

Der Wissensbereich und die Webinare auf maxblue.de sind solide, deswegen gab es im Test 7 von 10 Punkte.

7/10 Punkten

Nutzererlebnis & Usability: Sehr benutzerfreundliche und vertrauenswürdige Broker-Webseite

  • professionelle und fehlerfreie Webseite
  • gute Bewertungen und relevante Testurteile schaffen Vertrauen
  • bei diesem Online-Broker können sich Kunden untereinander austauschen

Nutzererlebnis bei Banken und Broker: wie bewertet man so etwas eigentlich?

Webseiten müssen nicht unbedingt schön anzusehen sein oder das modernste Design haben. Sie müssen in erster Linie zuverlässig und fehlerfrei funktionieren und dürfen dem Nutzer keine Zeit stehlen. Webseitenbesucher machen entscheiden oft sehr schnell und intuitiv, ob eine Webseite gut ist – oder nicht. Weil die Bewertung einer Webseite immer etwas subjektiv ist, haben wir im großen Test von Brokervergleich.com versucht, das Ganze etwas objektiver messbar zu machen. Deswegen wurden auch bei maxblue zahlreiche Punkte getestet und bewertet: Welchen Eindruck macht die Webseite auf mögliche Kunden? Gibt es Elemente die Vertrauen zwischen Bank und Interessent aufbauen? Ist die Broker-Webseite fehlerfrei? Gibt es eine Suchfunktion und ist sie hilfreich?

Maxblue.de: professioneller Eindruck und viele gute Bewertungen in Tests

Maxblue.de lässt sich auf allen relevanten Endgeräten (z.B. Apple, PC, Laptop, Notebook) und mit allen verbreiteten Internet-Browsern problemlos nutzen. Die Homepage von maxblue.de machte im Test auf Anhieb einen professionellen Eindruck, auch das Design der Seite ist durchaus modern. Dieser positive erste Eindruck setzt sich auf den übrigen Webseiten fort. Der Online-Broker versucht durch Hinweise auf Auszeichnungen von Fachmagazinen und über die Präsenz in den sozialen Netzwerken Vertrauen zu Interessenten und wechselwilligen Depotinhabern aufzubauen. Dies gelingt auch tatsächlich, denn die Testsiegel und Bewertungen sind aussagekräftig und die Ergebnisse gut. So schätzte beispielsweise Focus Money im November 2014 Maxblue als einen der „Top Anbieter für Wertpapiersparpläne“ ein. Beim PASS Online-Banking Award wurde maxblue sogar als „Bester Broker 2014“ ausgezeichnet. Auf der 17. EURO FINANCE WEEK, ebenfalls im November 2014, wurde maxblue der „Innovationspreis Privatkundengeschäft 2014“ verliehen.

Kunden können sich bei diesem Online-Broker untereinander austauschen

Im Test haben wir zwei Suchfunktionen gefunden und getestet, die „Stichwortsuche“ und die Wertpapier-Suche nach „WKN / ISIN / Name“. Bei der Wertpapier-Suche gibt es eine hilfreiche Auto-Vervollständigen-Funktion, die im Hintergrund nach passenden Wertpapieren und Finanzinstrumenten sucht, sobald man die ersten Buchstaben oder Zahlen eintippt. Die Stichwortsuche ist nicht ganz so hilfreich, liefert aber größtenteils auch verwertbare Ergebnisse. Auf maxblue.de gibt es sogar echte Erfahrungen von Kunden des Online-Brokers. Damit ist maxblue einer der wenigen Anbieter, der seinen Kunden sogar selbst ein Forum bietet. Fehlerhafte Webseiten sind nicht nur ärgerlich für den Benutzer und wirken unprofessionell und unseriös – sie sind auch gefährlich, schließlich geht es um Geld. Im Test von maxblue haben wir auch in diesem wichtigen Punkt keine schlechten Erfahrungen gemacht, denn es wurden keine Fehler gefunden.

Nutzererlebnis auf maxblue: was ergab der Test?

Die Erfahrungen aus dem großen Depot-Test von Brokervergleich.com zeigte: maxblue ist ein sehr benutzerfreundlicher Online-Broker. 9 von 10 Punkte.

9/10 Punkten

Mobile Trading & Apps: Mobile Trading ist kaum möglich

  • die „Meine Bank“-App kann für Kunden von maxblue hilfreich sein
  • Trading von unterwegs klappt mit der App nicht gut, denn sie ist noch nicht ausgereift genug
  • ohne „Responsive Design“ ist maxblue.de aktuell keine App-Alternative

„Mobile Trading“ bei maxblue: was haben beim Trend getestet?

Wir haben getestet, ob und wie gut maxblue.de mit Smartphones und Tablets nutzbar ist. Zusätzlich haben wir die angebotene App testweise installiert und detailliert bewertet. Immer mehr Trader wünschen sich nämlich, dass sie auch mit Tablet oder Smartphone an Märkten und Börsen sein können. Gute Broker berücksichtigen diesen Trend zum „Mobile Trading“ schon heute.

maxblue-übersicht-apps-mobile

Welchen Eindruck macht die „Meine Bank“-App?

Maxblue, das schlanke Online-Brokerage-Angebot der Deutschen Bank, hat keine eigenen Apps. Dies ist auch nicht notwendig, denn alle Depots werden letztendlich bei der Deutschen Bank AG geführt. Deswegen haben wir das App-Angebot der Deutschen Bank selbst getestet. Die App trägt den leicht merkbaren Namen „Meine Bank“, dieser orientiert sich am Online-Banking der Deutschen Bank. Hier können Sie die iOS-Version der App aus dem iTunes-Store laden, hier finden Sie die Android-Variante bei GooglePlay.

Die „Meine Bank“-App von Deutscher Bank und maxblue bietet nach Angaben der Bank zahlreiche hilfreiche Funktionen, von Banking bis Brokerage:

  • persönliche Finanzübersicht (Konto/Depot)
  • Übersicht über Vermögensaufstellung im Depot
  • Kauf/Verkauf von Wertpapieren und Finanzinstrumenten
  • Überweisungen und Fotoüberweisungen
  • photoTan-Verfahren
  • Abfrage des Orderbuchs
  • Demokonto-Nutzung
  • Kontaktmöglichkeiten zum Kundenservice
  • Suche nach Filialen und Geldautomaten

Alle diese Funktionen finden sich auch im Online-Banking der Deutschen Bank. Die Features der Webseite wurden also in eine App übertragen. Maxblue betont vor allem, dass die App bequem, schnell und man damit ortsungebunden sei. Unseren Erfahrungen nach könnte es sogar sein, dass sich Anspannung und Zeit sparen lassen, zum Beispiel mithilfe der Filial-/Automaten-Suche und dem jederzeit möglichen Blick ins Depot.

Die „Meine Bank“-App ist kostenlos und macht natürlich nur für Kunden von maxblue und/oder Deutsche Bank Sinn. Um sich in Konten und Depots einzuloggen sind PIN-Daten erforderlich, für Transaktionen werden TAN-Verfahren verwendet. Die App ist eine eigene Entwicklung der Großbank Deutsche Bank, es wird nicht auf die Lösung eines anderen Anbieters zurückgegriffen. Den Angaben auf maxblue.de zufolge soll die App auf allen gängigen Betriebssystemen funktionieren, zum Beispiel iOS (iPad, iPhone, iPod Touch), WindowsPhone (ab Version 8) und auf Android-Endgeräten (Smartphones und Tablets).

Banking geht besser als Brokerage

Im Test von maxblue waren die Erfahrungen erst einmal gut: die App läuft tatsächlich auf allen angegeben Endgeräten. Das Herunterladen und die Installation gingen schnell und einfach. Nach dem Start der App finden Nutzer eine übersichtliche, optisch attraktive und klar strukturierte Benutzeroberfläche vor. Der Fokus liegt allerdings nicht auf Brokerage und Trading, sondern auf normalen Kontofunktionen (z.B. Überweisungen). Die Funktionen Wertpapierkauf/Wertpapierverkauf und Orderbuch waren ebenfalls auf Anhieb zu finden. Eine Funktion zu aktuellen News, Märkten und Kursen sucht man allerdings vergeblich, diese steht vermutlich nur registrierten Kunden der Deutschen Bank zur Verfügung. Im Test von maxblue haben wir die App auch in Verbindung mit dem Demokonto der Deutschen Bank getestet, hier waren die Erfahrungen ebenfalls gut – alles funktionierte wie erwartet. Alle von maxblue angekündigten Funktionen sind in der App tatsächlich verfügbar. Unserer Erfahrung nach gibt es allerdings wesentlich bessere Trading-Apps. Der Schwerpunkt der „Meine Bank“-App liegt einfach zu sehr auf Banking, der Name sagt es bereits, und zu wenig auf Brokerage. Diese Einschätzung deckt sich mit den Kundenstimmen und Bewertungen zur App. Über einen langen Zeitraum gab es meist sehr gute Bewertungen, die App wurde als übersichtlich und hilfreich gelobt. Seit kurzem gibt es allerdings auch negative Erfahrungsberichte. So häuften sich beispielsweise Beschwerden über eine fehlerhafte Login-Funktion, in erster Linie bei der Android-Version. Ansonsten konnten im Test keine Unterschiede zwischen der Android-App und der iOS-Variante festgestellt werden. Besser aufgestellt ist man als aktiver Privatanleger, wenn man statt der App die Hauptplattform der Deutschen Bank für das Trading nutzt. Dort gibt es nämlich folgende Funktionen:

  • Wertpapier-Suche, Investment-Finder, Orientierungsdepot
  • Übersicht über Märkte, Kurse und Wirtschaftsnachrichten
  • Konto- und Depot-übergreifender Finanzplaner

Für Kunden von maxblue und Deutscher Bank kann die App hilfreich sein. Sie bietet nützliche Funktionen und ist übersichtlich und einfach aufgebaut. Bislang kommt das allerdings nur dem Online-Banking zugute, zum Beispiel bei Überweisungen. Für mobilen Wertpapierhandel bietet die App zu wenige Funktionen und ist unseren Erfahrungen nach auch technisch noch nicht ausgereift genug.

Ist die maxblue-Webseite eine denkbare Alternative zur App?

Auf maxblue.de kommt noch kein „Responsive Webdesign“ zum Einsatz. Diese Broker-Webseite passt sich also nicht automatisch an das vom Nutzer verwendete Gerät an. Hier besteht Verbesserungsbedarf. Die Webseite ist also noch keine Alternative zur App.

Was ergab der maxblue-Test in der Kategorie „Apps und Mobile Trading“?

Diese Testkategorie offenbarte am stärksten die Schwächen des maxblue-Angebots. Folgerichtig gab es hier auch nur 5 von 10 Punkten.

5/10 Punkten

Demokonto & Trading: Kein richtiges Demokonto, aber solide Trading-Optionen

  • eine aussagekräftige Demonstration der Depotsoftware der Deutschen Bank
  • eher Musterdepot als Demokonto, denn eine Registrierung ist nicht möglich
  • die Qualität der Kursdaten ist ausbaufähig, Orderarten/Orderzusätze sind gut

Welche Erfahrungen interessieren Nutzer eigentlich in einem Demokonto?

Demokonten und Musterdepots mit fiktivem Kapital sind eine schöne Möglichkeit, die Märkte risikofrei kennenzulernen. Deswegen werden Demokonten von Privatanlegern gewünscht – und von vielen Banken und Brokern angeboten. Im großen Test von Brokervergleich.com haben wir geschaut, ob auch maxblue ein entsprechendes Angebot hat. Da nicht jedes probeweise nutzbare Konto die erhoffte realistische Simulation ist, haben wir jedes Demokonto/Musterdepot einem Härtetest unterzogen. Dabei wurde, unter anderem, folgendes auf den Prüfstand gestellt: Wie einfach lassen sich Trades platzieren und wieder schließen? Wie ist die Qualität der Kursdaten? Wie waren die Erfahrungen, das Nutzererlebnis, im Demokonto? Sind die Auswahlmöglichkeiten bei Orderarten und Orderzusätzen ausreichend?

Demokonto oder Musterdepot? Im maxblue-Test gibt es die Antwort!

Der Online-Broker maxblue bietet ein DemokontoIm Test von maxblue haben wir damit praktische Erfahrungen gesammelt. Das Demokonto bietet eine vorgefertigte Watchlist, es können vom Nutzer aber zusätzliche Watchlists zusammengestellt werden. Eine Registrierung mit persönlichen Daten ist nicht notwendig, das Demokonto kann direkt aufgerufen werden. Die Laufzeit des Demokontos ist unbegrenzt und die Nutzung ist kostenlos. Trades und andere Veränderungen im Konto werden leider nicht gespeichert, denn nach jedem Login wird alles wieder zurückgesetzt. Hier rächt es sich, dass keine Registrierung mit persönlichen Daten erforderlich ist.

maxblue

Das Demokonto ermöglicht also grundsätzlich eine aktive Nutzung, es ist allerdings bereits ein Musterdepot mit diversen Aktien angelegt. Zusätzliche Portfolios können angelegt werden, falls man als Nutzer mit 100 % Prozent freier Liquidität im Depot starten möchte. Laut der deutschen Bank können folgende Märkte gehandelt werden: „Deutschland, Europa, Welt“. Der Handel dieser Märkte ist beispielsweise mit Aktien, Anleihen, Fonds oder Zertifikaten möglich. Die Qualität der Kursdaten konnte im Test von maxblue nicht überzeugen, denn sie sind gegenüber den kostenlosen Referenzkursen der Börse Stuttgart um circa 2 Minuten verzögert. Dazu müssen die Kurse im maxblue-Demokonto laufend von Hand aktualisiert werden, andere Banken und Broker bieten hier schon im Demokonto eine bessere Qualität der Kursdaten.

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Maxblue-Demokonto: Aufwändiger und sicherer als die Angebote der Konkurrenz

Der erste Schritt zum Wertpapierkauf geht schnell, auch als Anfänger findet man den entsprechenden Menüpunkt sofort. Danach wurden die Erfahrungen bei maxblue leider sehr zeitaufwändig: ohne die ISIN (International Securities Identification Number) des gewünschten Papiers zu kennen, ist kein Kauf möglich. Andere Banken und Broker bieten hier eine komfortable Suche nach Namen an. Darüber hinaus sind bei der Platzierung eines Trades auch Angaben zum Börsenplatz und zum Kauftermin obligatorisch. Die Freigabe einer Order erfolgt schon im Demokonto von maxblue über das photoTAN-Verfahren. Der Nutzer muss dazu mit dem Smartphone eine photoTAN (ähnlich wie ein QR-Code) scannen und anschließend die angezeigte Nummer in der maxblue-Software eingeben. Das Ganze funktioniert also sehr sicher, ist aber durchaus langwierig.

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Nachdem eine Position eröffnet wurde, sind die wichtigen Kennzahlen Gewinn/Verlust sichtbar, weitere Kennzahlen werden nicht angezeigt. Alle Daten werden leider nicht fortlaufend aktualisiert, man muss als Nutzer im Demokonto jede Aktualisierung selbst anfordern. Das Schließen einer offenen Position im Musterdepot ist ähnlich aufwändig und sicher wie die Eröffnung, auch hier kommt wieder das photoTAN-Verfahren zum Einsatz. Das Demokonto von maxblue erwies sich im Test vor allem als Präsentation der Depotsoftware. Als Interessent erhält man einen guten Eindruck von allen Trading-Angeboten von maxblue. Beim Testkriterium „realistische Marktsimulation“ bekommt das Angebot Minuspunkte, denn die Daten sind zeitverzögert und es gibt keine sich automatisch aktualisierenden Charts. Entsprechend gering war im maxblue-Test auch die Belastung für den Internet-Browser auf dem Testrechner.

Das maxblue-Demokonto ist eher ein Musterdepot mit Software-Demo

Die grafische Oberfläche des maxblue-Demokontos sieht anders aus als bei andere getesteten Demokonten, die einen CFD-Schwerpunkt haben. Wer vorher ein CFD-Demokonto probeweise genutzt hat, braucht also vermutlich ein paar Minuten, um sich umzustellen. Routinierte Depotinhaber werden sich in den Musterdepots von maxblue hingegen schnell und intuitiv zurechtfinden. Hierbei hilft vor allem das gut strukturierte, klar verständliche und immer sichtbare Menü. Leider ließ sich die Oberfläche der maxblue-Depotsoftware im Test nicht an die eigenen Wünsche anpassen. Weder Größe noch Anordnung der Fenster konnte individuell angepasst werden. Im Test von maxblue lief das Demokonto fehlerfrei und zuverlässig.

Das bereits angelegte Portfolio ist grundsätzlich aufschlussreich. Die fehlende Registrierung sorgt leider dafür, dass es eher ein Musterdepot als ein echtes Demokonto ist. Das „Demokonto“ befindet sich übrigens, wie später das echte Depot, schon auf der Webseite der Deutschen Bank. Dies liegt daran, dass „maxblue“ nur ein Markenname der Deutschen Bank und kein eigenständiger Online-Broker ist. Maxblue und die Deutsche Bank setzen bei der Handelssoftware, anders als viele Online-Broker, auf eine selbst entwickelte Lösung. Dies ist auch sinnvoll, denn es können sowohl herkömmliche Konten als auch Depots eröffnet werden. Viele Direktbanken gehen bei ihrer Handelssoftware einen ähnlichen Weg. Die hauseigene Handelssoftware kann über das Demokonto mit Musterdepot-Funktionen sinnvollerweise auch vorab getestet werden.

Maxblue: Orderarten und Orderzusätze im Test

Im maxblue-Depot stehen alle Market-Orderarten (z.B. Billigst, Bestens) und die wichtigsten Limit-Orderarten zur Verfügung (z.B. Stopp-Buy, Stopp-Loss) zur Verfügung. Die Palette der Orderarten könnte, gerade für Daytrader, größer sein, grundsätzlich ist das Angebot aber ausreichend. Andere Banken und Broker bieten darüber hinaus Orderarten wie Trailing-Stopps, die eine noch flexiblere Reaktion auf die Märkte erlauben. Die Möglichkeiten bei den Orderzusätzen sind gut und reichen von Kassakurs, Erster Kurs und Schlusskurs bis hin zu FOK (Fill or kill) und IOC (Immediate or cancel). Mit diesen Orderzusätzen können auch professionelle Trader schon gut arbeiten.

Maxblue im Test: wie waren die Erfahrungen bei Demokonto und Trading?

Die Trading-Erfahrungen waren nur durchschnittlich. Im Test erhielt maxblue von uns 6 von 10 Punkten.

6/10 Punkten

Zusatzangebote & Aktionen: Interessante Aktionen und Zusatzangebote

  • die Wechselprämie ist interessant bei mittleren und hohen Depotvolumen
  • Vieltrader und aktive Anleger werden über FreeTrade-Aktionen gelockt
  • für Kleinanleger rechnet sich der Wechsel zu maxblue möglicherweise nicht

Zusatz- und Aktionsangebote: wie erfolgte der Test bei maxblue?

Mit Zusatz- und Aktionsangeboten können Banken und Broker auf sich aufmerksam machen. Wechselprämien können neue Kunden anlocken und Treueprogramme sind unter Umständen für Vieltrader attraktiv. Längst nicht immer sind die angebotenen Prämien und Aktionen aber auch wirklich sinnvoll und lukrativ. Deswegen wurden auch im Test von maxblue Vieltrader-Programme, Wechselprämien und andere Angebote bewertet.

Vom Kleinanleger bis zum solventen Trader: maxblue wirbt um alle Kundengruppen

Der Online-Broker maxblue hat, dank der Deutschen Bank im Hintergrund, ein attraktives Neukundenangebot. Dieses ist sowohl für Kleinanleger als auch für vermögende Privatanleger interessant. Ab einem Depotübertrag von 5.000 € erfolgt eine Gutschrift in Höhe von 0,5 Prozent des Depotvolumens. Bei 5.000 € Depotübertrag sind dies überschaubare 25 €. Dies dürfte kaum ausschlaggebend für einen Depotwechsel sein. Die Wechselprämie ist auf maximal 2.500 € bei 500.000 € übertragenem Depotvolumen begrenzt. Dies ist eine schöne Geldsumme, die sich per Depotübertrag „verdienen“ lässt. Die wichtigen Kundengruppen der Viel-Trader (Daytrader, semi-professionelle Aktienhändler) werden von maxblue ebenfalls umworben. Für sie gibt es unter anderem FreeTrade-Aktionen (Direkthandel ohne Transaktionskosten in Kooperation mit der HypoVereinsbank, ab einem Ordervolumen von 1.000€ pro Trade). Darüber hinaus ist auch über „maxblue Direct Trade“ der außerbörsliche Handel mit weiteren Partnern möglich.

Welche Erfahrungen macht man mit den Zusatzangeboten von maxblue?

Kunden und Interessenten machen spannende Erfahrungen mit den maxblue-Aktionen und Zusatzangeboten. Dafür gab es 8 von 10 Punkten.

8/10 Punkten

Rechtliches & Regulierung: BaFin-regulierter Anbieter mit exzellent aufbereiteten AGB

  • der maxblue-Mutterkonzern Deutsche Bank ist eine BaFin-regulierte Vollbank
  • die AGB und andere Vertragsbedingungen erfüllen formal alle Anforderungen
  • die Präsentation und Verständlichkeit der AGB ist sehr gut gelungen

Rechtliches und Regulierung: was wurde auch bei maxblue getestet?

Egal ob Großbank oder Online-Broker, die Finanzbranche hat in der Finanzkrise viel Vertrauen verspielt. Heute sollten Kunden Ihr Geld also nur seriösen Anbietern anvertrauen. Ein wichtiges Element ist dabei die gesetzliche Finanzmarktaufsicht. Gerade bei Anbietern aus dem Ausland ist es oft nicht leicht einzuschätzen, ob ein Anbieter seriös ist und ob die AGB aussagekräftig sind. Deswegen haben wir auch im Test von maxblue geprüft, welche Regulierungsbehörde zuständig ist und ob der Online-Broker bei den rechtlich relevanten Texten verständliches Deutsch spricht.

Maxblue ist nicht bei der BaFin registriert, die Deutsche Bank natürlich schon

Der Online-Broker maxblue ist nicht bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) registriert. Bei einer Wertpapierhandelsbank („Broker“) wäre die fehlende Registrierung möglicherweise ein Alarmsignal. Eine Regulierung von maxblue ist in der Praxis aber gar nicht notwendig, denn die Depots werden letztendlich bei der Deutschen Bank geführt. Maxblue ist lediglich eine Marke, um weitere Gruppen von Depotinteressenten anzusprechen. Hinter dem maxblue-Depot steht die Deutsche Bank Aktiengesellschaft (Deutsche Bank AG). Die Deutsche Bank ist bei der BaFin als Einlagenkreditinstitut („Bank“) registriert, das Unternehmen darf also selbst Kundengelder entgegennehmen und verwahren. Damit muss sich die Deutsche Bank den höchsten Regulierungsstandards in Deutschland stellen. Die BaFin genießt in Europa einen guten Ruf als konsequent durchgreifende Finanzmarktaufsicht. Die Vertragsbedingungen von maxblue/Deutscher Bank sind in den AGB (allgemeine Geschäftsbedingungen) zu finden. Die AGB erfüllten im Test formal alle Anforderungen, denn sie waren gut auffindbar und wurden ganz offensichtlich von deutschsprachigen Rechtsanwälten geschrieben. Die Erfahrungen waren gut, denn die juristischen Informationen sind verständlich formuliert und auch die optische Präsentation konnte im Test von maxblue überzeugen.

Regulierung und Verträge: welchen Erfahrungen macht man bei maxblue?

In dieser entscheidenden – und deswegen auch stärker gewichteten –

Testkategorie erreichte maxblue 10 von 10 Punkten.

10/10 Punkten
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Ist das maxblue-Angebot der Deutschen Bank empfehlenswert?

JA, maxblue gehört definitiv zu den empfehlenswerten Online-Brokern. Im großen Depot-Test von Brokervergleich.com hat sich maxblue sogar deutlich vor den Depot-Angeboten der Deutschen Bank platziert. Dafür waren in erster Linie die sehr guten Bewertungen bei „Rechtliches & Regulierung“, „Nutzererlebnis & Usability“, „Sicherheit & Verschlüsslung“, „Risikohinweise & Einlagensicherung“ und „Kundenbetreuung & Beratung“ verantwortlich. Den größten Verbesserungsbedarf sahen unsere Tester noch bei „Mobile Trading & Apps“ und bei „Demokonto & Trading“.

Zum Angebot von Maxblue

Rating

maxblue
Kosten4Gut
Sicherheit4,5Sehr Gut
Trading3Befriedigend
Zusatzangebote4Gut
Unsere Bewertung
Author
Brokervergleich.com
Datum
2016-02-07
Review
Maxblue Test
Sternenvergabe
4
x