Tilray Aktie kaufen oder nicht?

Medizinischer Cannabis wird wieder zunehmend ein Thema. Die geplante Legalisierung von Cannabis bringt die Thematik in die Diskussion. Wie wichtig wäre dann noch medizinischer Cannabis? Käme es auch hier zu einer Erleichterung bei der Verschreibung und wie würden Unternehmen profitieren, die medizinischen Cannabis herstellen und vertreiben? Die Tilray Aktie hat auf jeden Fall einen Sprung gemacht und viele Anleger stellen sich die Frage, ob das jetzt vielleicht der Aufschwung ist, auf den so lange gewartet wurde.

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Mehr über Tilray erfahren

Für eine umfassende Entscheidung darüber, inwieweit eine Investition in Tilray lohnenswert sein kann, sind Informationen rund um das Unternehmen hilfreich. Es handelt sich um ein US-amerikanisches Unternehmen aus der Pharma-Branche, das seinen Fokus vor allem auf Cannabis legt. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in New York City. Zusätzlich dazu gibt es Niederlassungen in Deutschland und Portugal sowie Lateinamerika, Neuseeland und auch in Australien. In Deutschland selbst gibt es schon Bereiche für die Produktion von medizinischem Cannabis.

Die Gründung geht auf das Jahr 2013 zurück. Der Name des Gründers ist Brendan Kennedy. Der Weg zur Produktion von medizinischem Cannabis wurde bereits 2016 bereitet. Ende des genannten Jahres handelte es sich bei Tilray um das einzige Unternehmen in Nordamerika, das über eine GMP-Zertifizierung für die Herstellung von medizinischem Cannabis verfügte. Bereits damals hat sich das Interesse der Menschen gezeigt.

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Tilray ist ein US-amerikanisches Unternehmen aus der Pharma Branche/ Bilderquelle: tilray.com

Im Jahr 2018 ging Tilray dann an die Börse. Hier konnte die Tilray Aktie an der NASDAQ erworben werden. Der Handel läuft unter der Bezeichnung TLRY. Für die Anleger besonders interessant war 2018 der Aspekt, dass Tilray von Kanada in die USA medizinischer Cannabis legal exportieren durfte. Dort wurde es für eine klinische Studie eingesetzt.

Noch im gleichen Jahr kam es zu einem Vertrag mit der Sandow Generic Pharmaceuticals. Es handelt sich bei dem Unternehmen um eine Tochtergesellschaft von Tilray. Der Vertrag bezog sich auf die Vereinbarung, dass durch Sandoz der Vertrieb von medizinischen Cannabisprodukten weltweit erfolgen durfte. Dabei handelte es sich ausschließlich um nicht rauchbare Produkte.

2020 kam es zu einer Übernahme, die dafür sorgte, dass immer mehr Anleger auf Tilray aufmerksam wurden. Aphria war bis dahin ein starker Konkurrent des Unternehmens. Nun kam es zu einer Übernahme, die Tilray stärken sollte.

2022 hat Tilray einen weiteren großen Schritt umsetzen können. Sowohl aus Italien als auch aus Polen kam die Erlaubnis, medizinischen Cannabis nicht nur importieren, sondern in den Ländern auch verkaufen zu können.

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Was bringt die Tilray-Aktie gerade in Schwung?

Die bisherige Tilray Aktie Prognose war eher überschaubar. Viele Anleger haben aber daran festgehalten, dass der Cannabis-Markt noch längst nicht die Spitze erreicht hat. Es sieht so aus, als wäre jetzt die Zeit für die Aktie gekommen. Der Tilray Aktie Kurs geht nach oben und das, nachdem er erst einmal auf dem Allzeittief angekommen war.

Mit einer Steigerung von 30 % ist der Tilray Aktie Kurs beeindruckend, allerdings nicht für die Anleger, die schon länger über das Wertpapier verfügen. Denn ein Blick auf die letzten Monate zeigt, dass der Wertverlust seit Jahresanfang bei einer Höhe von mehr als 40 % liegt. Dennoch kann der derzeitige Anstieg ein Hinweis darauf sein, dass jetzt möglicherweise eine Trendwende eintritt. Daher kommt die Frage auf, ob möglicherweise die Tilray Aktie gekauft werden soll oder ob es besser ist, die Wertpapiere aus dem Depot zu verkaufen.

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Das ist der Tilray Brands Aktienchart/ Bilderquelle: traderfox.com

Die Legalisierung von Cannabis in Deutschland als wichtiger Grund

Aber warum kommt es plötzlich zu einem Anstieg, die nicht nur dafür sorgt, dass der Kauf und Verkauf der Tilray Aktie in Frankfurt in Schwung kommt? Die Thematik der Legalisierung von Cannabis in Deutschland rückt in den Vordergrund. Die Diskussionen darüber in der Regierung werden lauter. Unter anderem wird in die USA geschaut. Hier ist Cannabis bereits einige Jahre legal. Deutschland ist noch lange nicht soweit. Allerdings gibt es nun erste Eckpunkte, die die Legalisierung aussehen kann.

Unter anderem ist geplant, dass Cannabis nicht mehr als ein Betäubungsmittel angesehen wird. Dazu kommt, dass Erwachsene die Möglichkeit bekommen sollen, bis zu 20 Gramm Cannabis zu besitzen und direkt kaufen zu dürfen. Neben dem Kauf ist auch der Eigenanbau ein Thema. So soll es erlaubt werden, bis zu zwei Pflanzen selbst zu züchten.

Doch wie können sich diese Pläne auf die Entwicklung der Tilray auswirken? Eine Legalisierung von Cannabis ist für das Unternehmen selbst ein wichtiger Punkt. Grund dafür ist, dass Tilray über eine Genehmigung verfügt, um selbst Cannabis in Deutschland verkaufen zu dürfen. Allerdings ist dies noch kein Zeichen dafür, dass Tilray auf jeden Fall weiter nach oben gehen wird. Stattdessen sollten Anleger sich bewusst machen, dass gerade Unternehmen aus dieser Branche über eine sehr hohe Volatilität verfügen. Dadurch bringen sie ein sehr hohes Risiko für mögliche Verluste mit sich.

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Die Unternehmensdaten von Tilray

Eine Einschätzung zu einem Unternehmen kann unter anderem auch dadurch erfolgen, dass sich Anleger über die Unternehmensdaten informieren. In Bezug auf Tilray sind diese wie folgt:

  • Die Dividendenrendite liegt derzeit bei 0 USD.
  • Die Umsatzrentabilität wird mit einer Höhe von -75,88 USD angegeben.
  • Der Return on Investment wird mit Werten in Höhe von -8,75 USD angegeben.
  • Der Blick auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis zeigt, dass dieses derzeit bei -4,23 USD liegt.

Das Unternehmen ist schon seit einigen Jahren am Markt aktiv und daher gibt es einige Unternehmensdaten, auf die zurückgegriffen werden kann. Dennoch ist dabei zu beachten, dass die Performance international agiert. In Deutschland selbst ist Tilray zwar kein unbekannter Name, allerdings hat das Unternehmen hier noch keinen großen Markt. Das kann sich mit der Legalisierung von Cannabis allerdings ändern.

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Das ist der Vorstand von Tilray/ Bilderquelle: Tilray.com

Wie sieht es mit der Performance der Tilray Aktie aus?

Was sagt die Performance des Aktienkurses? Gerade dann, wenn eine Entscheidung darüber fallen soll, ob eine Tilray Aktie gekauft oder verkauft werden soll, kann die Performance der letzten zwei Jahre ein hilfreicher Aspekt sein. Die Werte sind wie folgt:

  • Vor einem Zeitraum von 24 Monaten lag der Kurs der Aktie bei einer Höhe von 6,29 USD.
  • Vor einem Zeitraum von einem Jahr lag der Kurs der Aktie bei einer Höhe von 8,93 USD.
  • Vor einem Zeitraum von sechs Monaten lag der Kurs der Aktie bei einer Höhe von 6,19 USD.
  • Vor einem Zeitraum von drei Monaten lag der Kurs der Aktie bei einer Höhe von 4,20 USD.
  • In den vergangenen Wochen hat sich der Kurs bei rund 3,50 USD eingependelt.

Hier wird deutlich, dass sich Tilray mit den Aktien eine ganze Zeit lang nach unten entwickelt hat. Aktuell zeigt die Tendenz aber wieder nach oben.

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Weitere Cannabis-Aktien für Anleger

Wer grundsätzlich an der Thematik interessiert ist und sich nicht nur auf Tilray konzentrieren möchte, der kann auch einen Blick auf weitere Aktien aus der Cannabis-Branche werfen. Die geplante Legalisierung kann zu einem Aufschwung in der Branche sorgen. Allerdings gibt es auch Stimmen, die zur Vorsicht mahnen. Hier sind die USA ein Beispiel, auf das verwiesen wird. In den USA wurde Cannabis schon länger legalisiert. Eines der Ziele war es, dass die Nutzer legal das Mittel kaufen können und so der Schwarzmarkt eingegrenzt wird. Doch in den USA hat sich dies ganz anders entwickelt.

Dies hängt damit zusammen, dass die Steuern auf Cannabis recht hoch sind. Dadurch wird der legale Kauf von Cannabis deutlich teurer, als der Handel auf dem Schwarzmarkt. Die Zunahme der Käufe auf dem Schwarzmarkt ist vorhanden. Dies wirkt sich natürlich wieder negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Daher bleibt dies ein sehr volatiler Bereich.

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Es gibt neben der Tilray Aktie noch weitere interessante Cannabis Aktien/ Bilderquelle: tilraymedical.eu.com

Wer dennoch gerne hier aktiv werden möchte, der kann einen Blick auf weitere Cannabis-Aktien werfen. Dazu gehören:

Synbiotic als deutsches Unternehmen aus der Cannabis-Branche

Bei Synbiotic handelt es sich um ein Unternehmen mit Sitz in München. Als deutsche Firma zieht Synbiotic unter anderem sehr viel Aufmerksamkeit der deutschen Anleger auf sich. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich hierbei um die größte Unternehmensgruppe in Europa, die auf dem Sektor rund um Cannabis aktiv ist. Dabei konzentriert sich Synbiotic nicht nur auf den Vertrieb der Produkte. Bereits der Anbau liegt in den Händen des Unternehmens. Dadurch lässt sich die Wertschöpfungskette natürlich besonders gut verfolgen, was für viele Anleger ein wichtiger Aspekt ist. Auch bei dieser Aktie sind die derzeitigen Entwicklungen als positiv einzuschätzen. Allein im Oktober 2022 kam es zu einem starken Anstieg. Ebenso wie bei Tilray, muss aber auch hier beachtet werden, dass der Kurs von Jahresbeginn an über 50 % Verlust gemacht hat. Derzeit sind die Kurse noch niedrig genug, um über einen spontanen Einstieg nachzudenken. Allerdings wird die weitere Entwicklung stark davon geprägt sein, wie es mit der Legalisierung von Cannabis in Deutschland weitergeht. Synbiotic konnte sich aber eine solide Stellung am Markt – vor allem im Deutschland – erarbeiten.

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Hohe Erwartungen an Demecan

Zugegeben, wenn es um die Auswahl an Cannabis-Unternehmen an der Börse geht, ist diese noch sehr überschaubar gehalten. Daher strecken Anleger ihre Fühler nach Firmen aus, die möglicherweise bald den Start an der Börse durchführen könnten. Eines dieser Unternehmen ist Demecan. Die Gründung geht auf das Jahr 2017 zurück. Damit ist Demecan in der Branche noch recht jung. Dies erklärt auch, warum es bisher noch keinen Börsengang gab. Aber wird sich dies ändern? Ein klares Datum für einen IPO gibt es derzeit noch nicht. Allerdings sind sich Experten relativ einig darüber, dass die Chancen dafür durchaus vorhanden sind. Vor allem mit einer steigenden Nachfrage durch eine mögliche Legalisierung von Cannabis in Deutschland, wird die Wahrscheinlichkeit weiter steigen.

Canopy Growth hat Sorgen

Canopy Growth ist ein kanadisches Unternehmen und dort einer der größten Konkurrenten von Tilray. Wie Tilray selbst, leidet aber auch Canopy Growth derzeit noch unter den starken Kursverlusten, die innerhalb des letzten Jahres aufgetreten sind. Unter anderem hängt dies damit zusammen, dass die Preiskämpfe immer mehr zunehmen und der Vertrieb innerhalb von Kanada noch deutlich erschwert ist. Umso verständlicher ist es, dass Tilray die Möglichkeit sucht, auch in anderen Ländern die Genehmigung für den Import und den Vertrieb zu erhalten. Die Gründung von Canopy Growth erfolgte schon 2014 in Ontario. Damit ist der Player fast so lange am Markt, wie Tilray selbst. Canopy Growth verfügt über eine deutsche Tochtergesellschaft mit dem Namen „Storz & Bickel“. Allerdings ist Storz & Bickel für den Vertrieb von medizinischen Geräten bekannt. Canopy Growth selbst stellt Cannabis als Öl und Softgel-Kapseln zur Verfügung.

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Aktuell gibt es nur eine überschaubare Anzahl von Cannabis Aktien an der Börse/ Bilderquelle: tilraymedical.eu.com

Jazz Pharmaceuticals als vielversprechendes Cannabis-Unternehmen

Interessant kann für Anleger auch der Blick auf Jazz Pharmaceuticals sein. Tatsächlich handelt es sich hierbei um ein noch recht junges Unternehmen in der Cannabis-Branche. Grund dafür ist, dass Jazz Pharmaceuticals 2021 die Übernahme von GW Pharmaceuticals durchgeführt hat. Denn GW Pharmaceuticals richtet den Blick auf die wissenschaftlichen Erforschungen rund um CBD und hat dadurch einen deutlichen Einfluss auf die bereits durchgeführten Zulassungen von Cannabis auf medizinischer Ebene geltend machen können. Mit der Übernahme des Unternehmens hat sich auch bei den Aktien von Jazz Pharmaceuticals etwas getan. Vom Jahresbeginn an ist der Kurs der Aktie um rund 20 % gestiegen.

Green Thumb Industries legt den Fokus auf die USA

Es ist auch bei deutschen Anlegern nicht unbedingt notwendig, dass sich diese auf Unternehmen konzentrieren, die auch auf dem deutschen Markt aktiv sind. So kann es lohnenswert sein, einen Blick auf die Entwicklung von Green Thumb Industries zu werfen. Das US-amerikanische Unternehmen legt den Fokus direkt sowohl auf die Herstellung als auch den Verkauf von Cannabis in den USA. Bisher macht Green Thumb Industries auch keine Anstalten, anderweitig international tätig zu werden. Allerdings besteht dadurch auch eine sehr große Abhängigkeit zu den politischen Entwicklungen innerhalb des Landes. Diese Abhängigkeit zeigt sich unter anderem dadurch, dass die Aktie einen Kurssturz von rund 40 % in den letzten Monaten hingelegt hat.

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Mit ETFs auf Cannabis setzen

Die hohe Volatilität bringt ein sehr großes Risiko mit sich. Anleger könnten möglicherweise von den aktuellen Entwicklungen auf dem Cannabis-Markt profitieren. Gleichzeitig besteht aber auch die Gefahr der Verluste. Eine Option, neben dem direkten Kauf der Tilray-Aktie für das Depot, ist die Investition in ETFs möglich. Aber gibt es überhaupt ETFs, die auch den Index von Unternehmen aus der Cannabis-Branche abbilden?

Vor der Entscheidung für einen ETF ist es wichtig zu wissen, dass es inzwischen verschiedene Aktienindizes rund um Cannabis-Unternehmen gibt, die einen Aufschluss über die aktuellen Entwicklungen am Markt geben können. Hier stehen vor allem die folgenden drei Indexes zur Verfügung:

  • Medical Cannabis and Wellness Equity Index

Der Index bildet die Wertentwicklung von insgesamt 26 Aktien ab. Hier sind unter anderem die Aktien von Scotts Miracle, Jazz Pharmaceuticals und von Innovative Industrial Properties enthalten.

  • Prime Alternative Harvest Index

In diesem Index werden sogar 38 Aktien abgebildet. Den Index selbst gibt es schon seit 2017, er hat also eine recht hohe Gewichtung am Markt. Hier sind die wichtigsten Werte vor allem Tilray, Growgeneration sowie Canopy Growth.

  • Foxberry Medical Cannabis & Life Sciences Index

Dieser Index bildet zwar nur 18 Aktien-Unternehmen ab, besteht allerdings schon seit dem Jahr 2014. Mit dabei sind GW Pharmaceuticals sowie Arena Pharmaceuticals und auch Scotts Miracle.

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Die hohe Volatilität der Cannabis Aktien birgt ein erhöhtes Verlustrisiko/ Bilderquelle: tilraymedical.eu.com

Die Cannabis-ETFs im Blick haben

Möchten Anleger gerne von Beginn an eine gewisse Diversifikation aus der Branche für sich mitnehmen, können ETFs eine sehr gute Lösung darstellen. Ein ETF ist ein Indexfonds, der passiv gemanagt wird und dadurch nur geringe Kosten mit sich bringt. Wenn es um Cannabis-ETFs geht, stehen vor allem die folgenden beiden auf der Liste.

  • HANetf The Medical Cannabis and Wellness UCITS ETF

Die Fondsgröße liegt bei 16 Millionen USD. Es handelt sich um einen ETF mit einer physischen Replikation und der Fondswährung in Euro. Den ETF gibt es seit Anfang des Jahres 2020. Innerhalb eines Jahres hat er eine Volatilität von 37,49 % vorweisen können. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,80 %. Das Fondsdomizil befindet sich in Irland.

  • Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF

Auch diesen ETF gibt es seit Anfang des Jahres 2020. Er bringt eine Fondsgröße von 23 Millionen USD mit und arbeitet ebenfalls mit der physischen Replikation. Die Volatilität innerhalb eines Jahres lag bei 41,62 %. Die Gesamtkostenquote beläuft sich auf 0,65 %. Das Fondsdomizil befindet sich in Irland.

Beide ETFs sind thesaurierend. Der Unterschied liegt vor allem in der Fondsgröße sowie in der Gesamtkostenquote.

Entscheiden sich Anleger dafür, zusätzlich oder als Ersatz zu den Tilray Aktien, einen Cannabis-ETF ins Portfolio zu nehmen, diversifiziert deutlich. Allerdings bleibt die Empfehlung, auch noch ETFs sowie Wertpapiere aus anderen Branchen aufzunehmen, um noch breiter zu streuen.

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Tilray Aktien kaufen oder nicht – ein Fazit

Der Bericht macht deutlich, dass sich auf dem Cannabis-Markt einiges tut. Anleger, die sich für eine Investition in die Tilray Aktie entscheiden, erhoffen sich vor allem Kurssteigerungen dadurch, dass Cannabis in den folgenden Jahren in mehreren Ländern legalisiert wird. Trend Analysis Reports zeigen, dass diese Hoffnungen gar nicht so verkehrt sein müssen. So wird davon ausgegangen, dass bis 2028 damit zu rechnen ist, dass sich der legale Cannabis-Markt auf ein Volumen von über 70 Milliarden US-Dollar belaufen wird. Derzeit bewegt er sich bei rund 10 Milliarden US-Dollar. Jährliche Wachstumsraten von rund 25 % können sich daher auch positiv auf die Tilray Aktie auswirken. Dennoch bleibt es ein risikoreiches Investment, bei dem sich Anleger der Gefahr bewusst sein sollten, auch hohe Verluste hinnehmen zu müssen. Zudem wird empfohlen, die Entwicklung des Cannabis-Marktes im Blick zu haben, um schnell reagieren zu können.

Unsere Ratgeber rund um den Aktienhandel

Bilderquelle:

  • tilraymedical.eu.com
  • tilray.com
  • traderfox.com