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Was sind Optionen Definition 2019 – Erfahrung mit dem europäischen und amerikanischen Stil!

Trader sind immer wieder auf der Suche nach neuen Anlagemöglichkeiten. Dabei müssen sie sich auch die Frage stellen: „Was sind Optionen?“. Dies gilt sowohl für Anfänger, die zum ersten Mal Geld am Markt investieren möchten, als auch für erfahrene Trader. Sie nutzen andere Finanzinstrumente oftmals, um das eigene Portfolio zu diversifizieren und so das Risiko für das eigene Kapital zu minimieren.

Um einen Überblick über Optionen bieten zu können, stellen wir in diesem Ratgeber nun verschiedene Arten von Optionen vor. Dieser kann dadurch im Rahmen eines Vergleiches sowohl von Einsteigern als auch Tradingprofis genutzt werden, um das Anlageinstrument kennenzulernen.

  • Optionen sind Derivate, die ihren Wert von einem Basiswert ableiten
  • Als Basiswerte dienen z.B. Aktien, Währungen, Rohstoffe oder Indizes
  • Optionen geben Anlegern das Recht auf den Kauf oder Verkauf eines Basiswertes
  • Dieses Recht kann bis zum Verfallsdatum ausgeübt werden

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Was sind Optionen? Die Anlageform im Kurzporträt vorgestellt

Im Verlaufe dieses Ratgebers werden wir auf alle Eigenschaften und Besonderheiten von Optionen eingehen. Dabei erklären wir auch, welche Bedeutung Begriffe wie „Long“ oder „Short“ haben. Bevor wir jedoch in die Tiefen dieser Anlageform eindringen, beginnen wir mit einem Kurzporträt.

Bei Optionen handelt es sich stets um Derivate. Dies bedeutet, dass beim Kauf einer Option kein physischer Wert zwischen den Handelspartnern ausgetauscht wird. Der Käufer einer Option erwirbt jedoch das Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Preis (Ausübungspreis) zu einem festgelegten Datum (Verfallsdatum) kaufen zu dürfen. Als Basiswerte kommen diverse andere Anlageklassen in Frage, hierzu gehören unter anderem:

  • Aktien
  • Indizes
  • Währungen
  • Rohstoffe

Mit dem Recht auf den Kauf des Basiswertes geht für den Anleger jedoch nicht die Pflicht dazu einher. Am Verfallsdatum kann er selbst entscheiden, ob er dieses Recht ausübt oder die Option wertlos verfallen lässt. Entscheidet er sich für letztere Variante, so stellt die Optionsprämie den Verlust des Anlegers dar. Die Optionsprämie ist der Betrag, den der Käufer für den Erwerb der Option zahlen muss. Sie ist jedoch nicht mit dem Ausübungspreis zu verwechseln. Dieser stellt den Kurs dar, zu dem der Optionsinhaber den Basiswert kaufen oder verkaufen kann.

Der Handel findet mit Call- oder Put-Optionen statt. Käufer einer Call-Option besitzen das Recht, beispielsweise eine Aktie am Verfallsdatum zum Ausführungspreis zu kaufen. Gleichzeitig besitzt der Verkäufer die Pflicht, die Aktie zu liefern. Der umgekehrte Fall tritt bei Put-Optionen ein. Durch diese haben Anleger das Recht auf den Verkauf einer Aktie.

Der Broker Plus500 bietet Handel mit CFD-Optionen an

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Call- und Put-Optionen im Detail vorgestellt

Optionen können einige Eigenschaften besitzen, durch die Unterschiede im Handel auftreten. So können sie beispielsweise europäischer oder amerikanischer Art sein, außerdem können Anleger mit Optionen short oder long gehen. Bevor wir uns diesen Eigenschaften widmen, beleuchten wir jedoch die beiden grundlegenden Optionsarten. Wie zuvor bereits dargestellt, wird dieses Finanzprodukt entweder als Call-Option oder als Put-Option gehandelt.

Mit einer Call-Option erwirbt ein Anleger stets das Recht, einen Basiswert zum Ausübungspreis zu kaufen. Dieses Recht kann er je nach Handelsform an einem bestimmten Datum (europäische Optionen) oder bis zu einem bestimmten Datum (amerikanische Optionen) ausüben. Der Verkäufer einer Call-Option wird Stillhalter genannt. Er hat die Pflicht zur Lieferung des Basiswertes, sollte es durch den Käufer zu einer Ausübung kommen. Anstatt die Option auszuüben, kann der Inhaber sie alternativ auch vor dem Ausübungszeitpunkt mit dem entsprechenden Gewinn oder Verlust verkaufen.

Exakt umgekehrt verhält es sich bei Put-Optionen. In diesem Fall erwirbt der Anleger das Recht zum Verkauf eines Basiswertes. Auch hier handelt es sich ausdrücklich nur um ein Recht, nicht jedoch die Pflicht dazu. Er kann die Option ebenso gut auch verfallen lassen. Der Stillhalter hat dabei die Pflicht, den Basiswert zum Ausübungszeitpunkt für den festgelegten Preis abzunehmen. Hinsichtlich der weiteren Eigenschaften unterscheiden sich Call- und Put-Optionen ansonsten nicht voneinander.

Gut zu wissen

Wer sich neu mit dem Thema Optionen befasst, darf die beiden Bedeutungen von Verkaufen in Zusammenhang mit dem Finanzinstrument nicht verwechseln. Zum einen ist damit das Schreiben einer Option gemeint. In diesem Fall verkauft (oder emittiert) ein Anleger eine Option, die er nicht besitzt. Zum anderen steht „Verkaufen“ in Verbindung mit dem Erwerb einer Put-Option vor. Hierdurch besitzt er jedoch das Recht zum Verkauf des Basiswertes, der der Option zugrunde liegt.

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Optionen erklärt: Wann macht die Ausübung der Option Sinn?

Egal ob Anleger Währungen, CFDs, Rohstoffe, Aktien oder Optionen handeln – ein gemeinsames Ziel vereint sie. Im Vordergrund steht natürlich das Erzielen einer Rendite. Auch der Handel von Call-Optionen und Put-Optionen bildet hiervon keine Ausnahme. Nachfolgend erklären wir daher, in welchen Situationen die Ausübung einer Option Sinn ergibt.

In unseren Beispielen findet dazu jeweils der Kauf von Call- und Put-Optionen auf Aktien statt. Das Prinzip bleibt jedoch auch beim Kauf von Optionen auf andere Basiswerte das gleiche, weswegen die Herangehensweise schablonenhaft übernommen werden kann. Am Verfallsdatum können zwei Szenarien eintreten:

  • entweder liegt der Kurs über dem Ausübungspreis oder
  • der Kurs liegt unter dem Ausübungspreis

Mit „Kurs“ ist dabei der Börsenkurs des Basiswertes gemeint, der der Option zugrunde liegt. In unserem Beispiel also eine Aktie. Ist der Käufer im Besitz einer Call-Option, sollte er die Option nur ausüben, wenn sich der Kurs der Aktie über dem Ausübungspreis befindet. Eine Ausübung, wenn der Kurs unter dem Ausübungspreis liegt, ist hingegen nicht sinnvoll. In diesem Fall könnte er die Aktie auch am Markt zum aktuellen Wert kaufen und die Option verfallen lassen.

Inhaber einer Put-Option müssen auf gegenteilige Art und Weise vorgehen. Sie sollten von ihrem Recht nur Gebrauch machen, wenn der Kurs zum Verfallsdatum unter dem Ausübungspreis liegt. Der Stillhalter hat im Gegenzug dann die Pflicht, den Basiswert anzunehmen. Notiert der Kurs jedoch über dem Ausübungspreis, verkauft der Anleger die Aktie zum höheren Preis und übt die Option nicht aus.

  • Call-Optionen werden ausgeübt, wenn der Kurs über dem Ausübungspreis liegt
  • Call-Optionen verfallen wertlos, wenn der Kurs unter dem Ausübungspreis liegt
  • Put-Optionen werden ausgeübt, wenn der Kurs unter dem Ausübungspreis liegt
  • Put-Optionen verfallen wertlos, wenn der Kurs über dem Ausübungspreis liegt
Der Broker Plus500 konnte im im Handel mit CFD-Optionen überzeugen

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Short oder Long: So wird der Handlungsspielraum für Anleger erweitert

Die Begriffe Long und Short dürften den meisten Anlegern bekannt sein. Wenn ein Trader eine Long-Position eingeht, erwartet er eine Kurssteigerung im Basiswert. Ziel ist es also, diesen zu einem späteren Zeitpunkt – dabei kann es sich um wenige Minuten oder mehrere Monate handeln – wieder zu einem höheren Preis zu verkaufen. Auch der Ausdruck „long gehen“ ist bei dieser Herangehensweise gebräuchlich. Das Gegenteil dazu stellt die Short-Position dar, auch „short gehen“ oder „shorten“ genannt. Dabei handelt es sich beispielsweise um einen Leerverkauf von Aktien mit dem Ziel, diese später zu einem günstigeren Preis zurückzukaufen.

Auch der Optionenhandel kennt die Begriff Long und Short, wobei deren Verwendung gerade für Anfänger nicht immer leicht zu durchschauen ist. Da Trader auch mit Call- oder Put-Optionen long oder short gehen können, ergeben sich daraus folgende Anlagemöglichkeiten:

  • Long Call-Optionen
  • Short Call-Optionen
  • Long Put-Optionen
  • Short Put-Optionen

Long Call und Long Put bedeutet dabei stets, dass der Anleger eine Option gekauft hat. Der Unterschied zwischen beiden Varianten besteht in der Erwartung an die Kursentwicklung des Basiswertes. Befinden sich im Portfolio des Anlegers Long Call-Optionen, so spekuliert er auf einen steigenden Kurs. Im entgegengesetzten Fall, bei Besitz von Long Put-Optionen, erwartet er einen Kursrückgang.

Bei Short Put- und Short Call-Optionen handelt es sich hingegen um geschriebene Optionen. Dies bedeutet, dass sie zuvor nicht im Besitz des Anlegers waren. In Short Call-Optionen wird dabei in der Erwartung sinkender Preise investiert, in Short Put-Optionen dementsprechend in der Erwartung steigender Preise.

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Arten von Optionen: Amerikanischer und europäischer Stil

Im Rahmen unseres Ratgebers „Was sind Optionen?“ haben wir bisher zahlreiche Eigenschaften dieser Anlageklasse vorgestellt. Unter anderem wurde erläutert, welche Informationen eine Option enthält und welche Basiswerte in Frage kommen. Außerdem wurden Call- und Put-Optionen im Detail vorgestellt und gezeigt, wie der Handlungsspielraum für Anleger durch die Begriffe long und short um eine Dimension erweitert wird.

Damit sind jedoch noch nicht alle Arten von Optionen abgedeckt. Zusätzlich muss noch zwischen zwei Varianten unterschieden werden, die zuvor bereits kurz erwähnt wurden. Dabei handelt es sich um die Folgenden.

  • Amerikanische Optionen
  • Europäische Optionen

Diese besitzen einen entscheidenden Unterschied, der sich jedoch nicht auf den Entstehungs- oder Haupthandelsort bezieht. Einen Beweis liefert hierfür die EUREX, größten Terminbörse Europas und eine der größten der Welt. An ihr werden hauptsächlich amerikanische Optionen gehandelt. Diese sind mit der Möglichkeit zum „early exercise“ ausgestattet. Das Verfallsdatum der Option stellt also nicht den Tag dar, an dem die Option ausgeübt wird oder verfällt. Es stellt lediglich den letztmöglichen Tag dar, an dem die Option ausgeübt werden kann. Eine vorherige Ausübung ist dadurch möglich, der Stillhalter ist in diesem Fall zur Lieferung oder Abnahme des Basiswertes verpflichtet.

Bei europäischen Optionen ist der „early exercise“ hingegen nicht möglich. Eine Ausübung der Option ist nur am Verfallsdatum möglich. Entscheidet sich der Anleger dagegen, so verfällt die Option wertlos.

Gut zu wissen

Weder bei europäischen noch bei amerikanischen Optionen müssten Anleger jedoch bis zum Verfallsdatum warten, um einen Gewinn erzielen zu können. Sie haben jederzeit das Recht, die Option weiterzuverkaufen. Dabei handelt es sich nicht um eine Ausübung. Die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis stellt den Gewinn oder Verlust dar.

Was sind Optionen? Wichtige Begriffe des Optionshandels erklärt

Im Optionshandel werden Anleger immer wieder mit Begriffen konfrontiert, deren Bedeutung sich auf den ersten Blick nicht zwingend erschließt. Sowohl Einsteiger als auch erfahrene Trader können unseren Ratgeber daher auch nutzen, um sich einen Überblick über die Begriffe zu verschaffen. Einige wurde im Verlauf dieses Ratgebers bereits erklärt, daher werden wir an dieser Stelle nicht weiter auf Ausdrücke wie Call, Put, early exercise, short oder long eingehen. Stattdessen konzentrieren wir uns auf diejenigen, die bisher nicht genannt wurden.

Das Ausüben einer Call-Option, die sich im Portfolio eines Anlegers befindet, wird Exercise genannt. Dadurch wird der Anleger, der die Option geschrieben hat (Stillhalter), zur Lieferung verpflichtet. Diese Anweisung wird Assignment genannt. Der Abwicklungsprozess wird nun durch die Bezahlung des Ausübungspreises durch den Inhaber der Optionen initiiert. Im Gegenzug liefert der Stillhalter den Basiswert, beispielsweise Aktien. Diese werden nun dem Depot des Optionsanlegers hinzugefügt.

Ob ein Anleger durch seine Investition in Optionen einen Gewinn oder Verlust erzielt, wird maßgeblich durch das Verhältnis zwischen dem Kurs des Basiswertes und dem Ausübungspreis des der Option bestimmt. Dieses Verhältnis wird im Englischen auch „Moneyness“ genannt. Entspricht der Kurs dem Ausübungspreis, so befindet sich die Option „am Geld“. Für Call-Optionen gilt, dass diese sich „im Geld“ befinden, wenn der Kurs über dem Ausübungspreis liegt. „Aus dem Geld“ sind Call-Optionen, wenn der Kurs unter dem Ausübungspreis notiert. Für Put-Optionen gilt der umgekehrte Fall.

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Fazit: Die Arten von Optionen besitzen unterschiedliche Eigenschaften

Unser Ratgeber soll zahlreichen Tradertypen einen Mehrwert bieten. Daher haben wir in dessen Verlauf nicht nur die unterschiedlichen Arten von Optionen oberflächlich vorgestellt. Wir haben im Detail beschrieben, wie sich Call- von Put-Optionen unterscheiden und worauf zu achten ist, wenn diese durch die Ausdrücke short oder long erweitert werden. Denn auch erfahrenen Trader ist nicht immer klar, dass sie mit Short Put-Optionen auf steigende Preise spekulieren, obwohl es sich bei Put-Optionen eigentlich um emittierte Optionen handelt. Ähnliches gilt für Long Put-Optionen, die mit der Erwartung auf sinkende Preise gekauft werden.

Mithilfe unseres Ratgebers können sich Interessierte jedoch nicht nur über diesen Sachverhalt informieren. Wir haben außerdem erklärt, welche Unterschiede zwischen amerikanischen Optionen (early exercise möglich) und europäischen Optionen (early exercise nicht möglich) besteht. Außerdem wurde aufgezeigt, wo diese gehandelt werden.

Zu guter Letzt wurden aber nicht nur wichtige Eigenschaften von Optionen und die in der Notierung enthaltenen Informationen erläutert. Auch zentrale Begriffe des Optionenhandels, die jeder Trader beherrschen sollte, wurden beschrieben. Wann befindet sich eine Option am Geld, aus dem Geld oder im Geld? Unwissende Anleger finden hier eine Beschreibung dieser drei Fälle, die während der Laufzeit oder am Verfallsdatum einer Option eintreten können. Mithilfe dieser Informationen können Anleger nun entscheiden, ob Optionen das richtige Anlageinstrument für ihre Bedürfnisse sind. Vor einer solchen Entscheidung sollte stets ein ausgiebiger Vergleich der Möglichkeiten durchgeführt werden. Hierbei stellen sowohl dieser als auch die weiteren Ratgeber auf Brokervergleich.com eine Stütze dar.

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