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Entwicklung von Optionen & Optionsscheinen

Immer mehr Anleger sind an der Entwicklung von Optionen und Optionsscheinen interessiert. Obwohl die beiden Anlageformen auf den ersten Blick große Ähnlichkeiten aufweisen, sollten Einsteiger sie nicht verwechseln. Daher gehen wir im Rahmen dieses Ratgebers explizit auf die Unterschiede zwischen Optionen und Optionsscheinen ein. Dazu werfen wir einen detaillierten Blick auf die Eigenschaften beider Anlageformen. Gerade für Anleger ist ein solcher Vergleich wichtig. Nur über einen Vergleich von Optionen und Optionsscheinen können diese herausfinden, welche Anlageform besser zu ihren eigenen Bedürfnissen passt. Doch auch erfahrene Anleger können sich hier über die Entwicklung von Optionen und Optionsscheinen informieren.

  • Optionen und Optionsscheine besitzen einige Gemeinsamkeiten
  • Als Derivate leiten sie ihren Wert von einem Underlying ab
  • Als Basiswerte kommen Währungen, Aktien oder Rohstoffe in Frage
  • Allerdings besitzen Optionen und Optionsscheine auch große Unterschiede

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Kurzporträt der Unterschiede von Optionen und Optionsscheinen

Im weiteren Verlauf dieses Ratgebers werden wir im Detail auf die Unterschiede zwischen Optionen und Optionsscheinen eingehen. Zunächst möchten wir aber einen kurzen Überblick über die Eigenschaften der beiden Anlageformen bieten. Bereits hier wird deutlich, dass es zwischen Optionen und Optionsscheinen zwar einige Gemeinsamkeiten gibt. Jedoch stechen die Unterschiede besonders hervor.

Für interessierte Anleger lohnt es sich natürlich, dem Ratgeber auch nach diesem Kurzporträt weitere Aufmerksamkeit zu schenken. Auf alle Eigenschaften werden wir später noch im Detail eingehen. Dadurch können sich insbesondere Anfänger einen umfangreichen Überblick über die Entwicklung von Optionen und Optionsscheinen verschaffen. Dieser kann helfen, das geeignete Handelsinstrument zu finden. Doch auch erfahrene Trader können aus unserem Vergleich der beiden Anlageformen sicher noch Erkenntnisse gewinnen.

Gemeinsamkeiten zwischen Optionen und Optionsscheinen

  • Optionen und Optionsscheine gehören zu den Finanz-Derivaten
  • Handel bereits mit vergleichsweise geringem Kapital möglich
  • Mit Call-Optionen und –Optionsscheinen in steigende Märkte investieren
  • Mit Put-Optionen und –Optionsscheinen in fallende Märkte investieren
  • Inhaber hat das Recht zur Ausübung, nicht die Pflicht

Unterschiede zwischen Optionen und Optionsscheinen

  • Bei Optionen findet eine Standardisierung statt
  • Alle Marktteilnehmer können Optionen emittieren (verkaufen)
  • Emittenten von Optionsscheinen sind Banken; keine Standardisierung
  • Kursstellung erfolgt bei Optionen täglich, bei Optionsscheinen beliebig
  • Bei Optionsscheinen kommt es stets zu einem Barausgleich
  • Inhaber von Optionen können auf Lieferung bestehen
  • Verkauf von Optionen möglich
  • Optionsscheine können nur gekauft werden

Gut zu wissen

Nicht nur Optionen und Optionsscheine unterscheiden sich voneinander. Auch bei den Optionen gibt es verschiedene Arten mit unterschiedlichen Eigenschaften. So existieren Long-Optionen, Short-Optionen, Call-Optionen, Put-Optionen, amerikanische Optionen und europäische Optionen. Außerdem Kombinationen dieser Arten. Um als Einsteiger nicht den Überblick zu verlieren, bieten die Ratgeber auf Brokervergleich.com eine ideale Hilfestellung. Auch erfahrenen Tradern bieten diese in der Regel einen Mehrwert.

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Ein Blick auf die historische Entwicklung von Option und Optionsschein

Schon in unserer Einführung wird mehr als deutlich, dass die Unterschiede zwischen Optionen und Optionsscheinen deutlich größer sind als die Gemeinsamkeiten. Bevor wir jedoch tiefer in die Materie eintauchen, möchten wir in einem geschichtlichen Rückblick die Entwicklung von Option und Optionsschein beleuchten. Denn die heutige Handelsform weist ebenfalls Unterschiede zur Ursprungsform auf.

Die Entstehung von Optionen lässt sich auf die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts zurückdatieren. Als Ursprungsort gelten die Niederlande der damaligen Zeit, wo ein bestimmtes Produkt zum begehrten Spekulationsobjekt wurde: die Tulpenzwiebel. Die Nachfrage nach den Zwiebeln war so groß, dass diese nicht nur an den Spotmärkten verkauft wurden. Über notariell beglaubigte Terminkontrakte wurden ebenfalls Exemplare gehandelt, die sich zum Zeitpunkt des Handels noch in der Erde befanden.

Damit war die Option geboren. Einen entscheidenden Unterschied gibt es jedoch zwischen heutigen und historischen Traditionen. Käufer und Verkäufer im 17. Jahrhundert waren verpflichtet, den Handel zu den festgelegten Bedingungen auszuführen. Heute kann der Inhaber der Option entscheiden, ob es zu einer Ausübung kommt.

Bei der Betrachtung der Entwicklung von Option und Optionsschein fällt auf, dass letztgenannte Anlageform die deutlich jüngere ist. 1925 markiert hier das Jahr, in dem die Karstadt AG den ersten Optionsschein Deutschlands emittierte. Im Laufe der Zeit hat sich diese Anlageform ebenfalls weiterentwickelt. Heute wird zwischen diesen Arten unterschieden:

  • Optionsscheine als Bestandteil von Optionsanleihen
  • Nackte Optionsscheine
  • Gedeckte Optionsscheine („covered warrants“)
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Die Funktionsweise von Optionsscheinen erklärt

Wer an der Entwicklung von Option oder Optionsschein partizipieren will, muss die jeweilige Anlageform verstehen. Daher erklären wir nun die Eigenschaften und Funktionsweise von Optionsscheinen und stellen die drei eben genannten Arten im Detail vor. Zum Handel mit Optionsscheinen benötigen Anleger keinen Zugang zu Terminbörsen. Stattdessen findet der Vertrieb auch am Retail-Markt statt, wo der Handel in deutlich kleineren Kontraktgrößen als beim Optionenhandel stattfindet.

Optionsscheine sind Derivate, ihr Wert leitet sich also von einem Basiswert – auch Underlying genannt – ab. Der Emittent des Optionsscheins wird Stillhalter genannt. Als Verkäufer von Optionsscheinen treten am Markt vornehmlich Banken und andere Finanzinstitute auf. Privatanleger nehmen ausschließlich die Rolle des Käufers, nie die des Verkäufers ein. Der Käufer erwirbt mit dem Optionsschein mehrere Rechte, die aus den Eigenschaften von Optionsscheinen hervorgehen.

In einem Optionsschein sind folgende Informationen verbrieft:

  • Basiswert (z.B. Index, Aktie, Währung, Rohstoff)
  • Bezugsverhältnis, auch Optionsverhältnis genannt
  • Ausübungspreis
  • Ausübungszeitpunkt
  • Art der Option (Call- oder Put-Option)

Auffallend ist dabei, dass viele dieser Punkte ebenfalls bei Optionen wiederzufinden sind. Auch hier hält der Inhaber der Option das Recht, einen Basiswert zu einem festgelegten Ausübungspreis, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Während es bei Optionsscheinen jedoch nur die Möglichkeit zu Call und Put gibt, wird der Handlungsspielraum für Optionenhändler durch Long- und Short-Positionen erweitert.

Gut zu wissen

Das Bezugsverhältnis, auch Optionsverhältnis genannt, ist nur bei Optionsscheinen zu finden. Es gibt an, wie viele Optionsscheine zum Erwerb eines Basiswertes benötigt werden. In der Praxis werden Devisenoptionsscheine beispielsweise mit einem Bezugsverhältnis von 1:100 gehandelt. Zum Erwerb eines Basiswertes sind demnach 0,01 Optionsscheine notwendig. Da jedoch keine Bruchteile von Optionsscheine gehandelt werden, erwirbt der Anleger über diesen das 100-fache des Basiswertes.

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Unterschied zwischen nackten und gedeckten Optionsscheinen

Wie auch bei Optionen gehen mit dem Erwerb von Optionsscheinen Rechte für den Anleger einher. Der Käufer, der von der Entwicklung von Option oder Optionsschein profitieren will, hat zunächst jedoch keine Pflicht zum Kauf oder Verkauf des Basiswertes. Doch nicht nur Optionen und Optionsscheine weisen Unterschiede und Gemeinsamkeiten auch. Diese lassen sich auch zwischen den einzelnen Arten der Optionsscheine beobachten. Im Folgenden möchten wir diese nun im Detail beleuchten.

Beim sogenannten „traditionellen“ Optionsschein handelt es sich um einen Bestandteil von Optionsanleihen (engl. bond with warrants). Diese Optionsanleihen werden von Unternehmen emittiert, weswegen sich die Optionsscheine in der Regel auch auf Aktien dieses Unternehmens beziehen. Von allen Arten der Optionsscheine weisen sie die längste Laufzeit auf, die bis zu 10 Jahre betragen kann. Der Handel findet über Wertpapierbörsen statt.

Optionsscheine, die nicht Teil einer Optionsanleihe sind, werden „nackte Optionsscheine“ oder schlicht warrant genannt. Hierzu gehören auch alle Optionsscheine, die für den Retail-Markt emittiert werden. Diese Art von Optionsscheinen hat meist eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren. Herausgeber dieser Optionsscheine sind unter anderem Banken und andere Finanzinstitute. Bei den meisten auf dem Markt erhältlichen Scheinen handelt es sich um nackte Optionsscheine.

Eine Unterform des nackten Optionsscheins ist der gedeckte Optionsschein, im Englischen covered warrant genannt. Sie unterscheiden sich dadurch, dass der Stillhalter des Optionsscheins den Basiswert, auf den dieser sich bezieht, tatsächlich im Depot hat. Der Call-Optionsschein ist somit gedeckt, wodurch dessen Inhaber auch auf eine Lieferung des Basiswertes bestehen könnte.

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Gemeinsamkeiten in der Entwicklung von Optionen und Optionsscheinen

In allen vorherigen Abschnitten wurden immer wieder Gemeinsamkeiten zwischen Optionen und Optionsscheinen genannt. Um einen besseren Überblick über das Thema bieten zu können, fassen wir diese an dieser Stelle nochmals zusammen. Dieser Abschnitt ergänzt demnach die anfangs gezeigte Liste der Gemeinsamkeiten und erklärt die einzelnen Punkte im Detail.

  • Optionen und Optionsscheine sind Finanz-Derivate: Der Wert beider Anlageformen leitet sich demnach von einem Basiswert ab. Als Basiswerte kommen beispielsweise Währungen, Rohstoffe, Aktien oder Indizes in Frage.
  • Handel mit geringem Kapital möglich: Wer an der Entwicklung von Optionen und Optionsscheinen partizipieren will, investiert nie direkt in einen Basiswert. Statt 1.000 Aktien eines Unternehmens kann ein Anleger auch die Option darauf kaufen. Hierfür ist nur die Zahlung der Optionsprämie notwendig.
  • Mit Call in steigende Märkte investieren: Anleger, die auf einen Anstieg des Kurses des Basiswertes spekulieren, können Put-Optionen und –Optionsscheine kaufen. Einen Gewinn erzielen sie, wenn der Kurs des Basiswertes über dem Ausübungspreis der Option liegt.
  • Mit Put in fallende Märkte investieren: Auf ähnliche Weise können Anleger auch in einen fallenden Markt investieren. Durch den Erwerb einer Put-Option erzielen sie einen Gewinn, wenn der Kurs des Basiswertes am Fälligkeitstag unter dem Ausübungspreis liegt.
  • Inhaber hat das Recht zur Ausübung, nicht die Pflicht: Eine zentrale Eigenschaft von Optionen und Optionsscheinen ist das Recht des Inhabers auf Ausübung. Beide Anlageformen müssen durch den Besitzer nicht ausgeübt werden. Eine Verpflichtung hat jedoch der Stillhalter der Option. Er muss den Basiswert liefern oder abnehmen.

Entwicklung Option/Optionsschein: Die Unterschiede im Fokus

Nicht zufällig ist die eingangs aufgeführte Liste der Unterschiede deutlich größer als die der Gemeinsamkeiten. Bei genauer Betrachtung wird interessierten Anlegern nämlich schnell auffallen, dass sich Optionsscheine und Optionen nur auf den ersten Blick ähnlich sind. Sie weisen tatsächlich aber große Unterschiede auf, die wir nun im Detail benennen.

Zunächst widmen wir uns der Frage, wer Optionen oder Optionsscheine emittieren kann. Bei Optionen ist diese Frage schnell beantwortet, da jeder Marktteilnehmer sowohl Käufer als auch Stillhalter sein kann. Hierzu muss er nur die entsprechende Long- oder Short-Position einnehmen. Im Handel mit Optionsscheinen sind diese Begriffe jedoch nicht gebräuchlich. In den Depots der Anleger können sich zwar Put- oder Call-Optionsscheine befinden, jedoch keine mit der Eigenschaft Long oder Short.

Dies ist dadurch zu begründen, dass Privatanleger nicht die Rolle des Emittenten von Optionsscheinen einnehmen. Wie zuvor dargelegt sind dies entweder Banken und andere Finanzinstitute bei nackten Optionsscheinen oder Unternehmen bei Aktienoptionsscheinen. Dies hat zur Folge, dass es im Optionsscheinehandel keine tägliche Kursstellung gibt, sondern diese nur bei Bedarf durchgeführt wird. Auch eine Standardisierung existiert nicht, Emittenten können die Parameter frei gestalten. Dies bietet Platz für Manipulationen.

Aus diesem Grund werden Optionsscheine oft als deutlich intransparenter wahrgenommen als Optionen. Zuletzt muss erwähnt werden, dass Inhaber von Optionen in vielen Fällen auch auf die Lieferung eines Basiswertes bestehen. Bei Optionsscheinen stellt dies eher die Ausnahme dar, hier kommt es meist zu einem Barausgleich.

Gut zu wissen

Auf unerfahrene Anleger wirken die Begriffe Long, Short, Put und Call beim Handel mit Optionen oftmals verwirrend. Obwohl diese auch bei anderen Handelsformen vorkommen, sind beim Optionenhandel einige Besonderheiten zu beachten, da komplexe Kombinationen möglich sind. Vereinfacht gesagt zeigen Long und Short an, ob eine Option gekauft oder geschrieben wurde. Call (steigend) und Put (fallend) beziehen sich auf die erwartete Entwicklung des Kurses. Für den Handel mit Optionsscheinen sind jedoch nur Call und Put von Bedeutung.

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Fazit: Option oder Optionsschein? Ein Vergleich bringt die Entscheidung

Wer als Anleger an der Entwicklung von Option oder Optionsschein partizipieren will, sollte zuvor einen ausgiebigen Vergleich durchführen. Nur so kann er herausfinden, welches Finanzprodukt besser zu seinen Erwartungen passt. Sind Optionen oder Optionsscheine besser? Diese Frage kann dieser Ratgeber zwar nicht beantworten, er kann jedoch eine Stütze bei der Beantwortung bieten.

Aus diesem Grund haben wir im Verlaufe dieses Ratgebers zahlreiche Eigenschaften von Optionen und Optionsscheinen vorgestellt. Bei beiden handelt es sich um Finanzderivate, denen ein Basiswert zugrunde liegt. Der Handel ist bereits mit vergleichsweise geringem Kapital möglich, da Anleger zunächst nicht den vollen Wert des Basiswertes bezahlen müssen. Durch den Einsatz von Hebeln kann zudem sowohl bei Optionen als auch Optionsscheinen übermäßig von der Kursentwicklung profitiert werden. Mit den Eigenschaften des Hebels sollten sich Anleger zuvor jedoch vertraut machen, da er neben großen Chancen auch große Risiken birgt.

Während damit bereits die meisten der Gemeinsamkeiten zwischen den Anlageformen benannt wären, ist die Liste der Unterschiede ungleich länger. So existiert bei Optionen beispielsweise kein Emittentenrisiko, da keine Insolvenz des Herausgebers der Wertpapiere eintreten kann. Tritt dieser Fall bei einer Investition in Optionsscheine ein, führt dies zum Totalverlust des Anlegers. Dieser Unterschied erweist sich also als klarer Vorteil von Optionen gegenüber Optionsscheinen. Wo die weiteren Unterschiede liegen, sollten Anleger stets über einen ausführlichen Vergleich herausfinden.

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