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CapTrader Test: Broker mit professioneller Handelsoberfläche

CapTrader Depotvergleich+Test CapTrader im Test
AnbietertypBroker
KostenKommission
Mindesteinlage4.000 €
Zu CapTrader

Captrader Test: Unsere Erfahrungen mit den aktuellen Depot-Leistungen

„CapTrader“ ist eine Marke der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH. Das Unternehmen ist ein Brokerhaus und fungiert unter anderem als Introducing Broker für den führenden US-Broker Interactive Brokers. Das Angebot auf CapTrader.com richtet sich an Privatanleger, die an einem Wechsel zu einem kostengünstigen Online-Broker mit gutem Marktzugang interessiert sind. Unter dem Markennamen CapTrader ist das Unternehmen seit 2013 auf dem deutschen Markt aktiv. Die Produktpalette ist breit und reicht von Aktien, Anleihen und ETFs über CFDs und Futures bis hin zum Margin-Handel mit Währungen und Rohstoffen.

„Handeln Sie an über 100 Börsen weltweit zu günstigen Konditionen“ – stimmt das?

Ja, das stimmt genau! Der Online-Broker bietet eine sehr breite Palette von Börsen, Märkten und Finanzinstrumenten von Aktien über Exchange-traded Funds (ETFs) bis hin zu zahlreichen gehebelten Produkten (z.B. Futures, CFDs, Optionen). Als Brokerhaus mit hohem Handelsvolumen, zahlreichen Kunden und gutem Marktzugang kann die FXFlat Wertpapierhandelsbank auch die versprochenen günstigen Konditionen bieten.

„11 Jahre World of Trading mit Ihrem CapTrader-Team“ – stimmt das?

Dass klingt wirklich gut, stimmt aber natürlich nicht ganz, denn die Marke „CapTrader“ gibt es ja erst seit kurzem. Die FXFlat Wertpapierhandelsbank ist dagegen schon lange etabliert, nämlich seit 1997. Über ausreichend Erfahrung verfügt das neu formierte CapTrader-Team also in jedem Fall.

CapTrader bietet nach eigenen Angaben „Exklusive Web- & Seminare“ – stimmt das?

Ja, das Webinar-Angebot von CapTrader und FXFlat kann durchaus als exklusiv bezeichnet werden. Es werden regelmäßig ausgewiesene Experten als Gastdozenten eingeladen, auch zu sehr speziellen Themen wie „Optionshandel für kleine Konten“ (Jens Rabe). Auch erfahrene Daytrader können hier sicher noch interessante Erfahrungen machen.

CapTrader wirbt mit „hohem Einlagenschutz“ und „BaFin-reguliert seit 1997“ – stimmt das?

Auch dies ist grundsätzlich zutreffend, denn alle Kundenkonten werden beim Broker-Partner Interactive Brokers LLC in den USA geführt und sind dort bis zu einem Limit von 30 Millionen US-Dollar pro Kunde geschützt. BaFin-reguliert ist die FXFlat Wertpapierhandelsbank seit 1997, diese Regulierung erstreckt sich nun natürlich auch auf die Marke CapTrader.

Unsere Erfahrungen wie hat CapTrader im Test abgeschnitten?

Kontomodelle & Kosten: 6/10
Kundenbetreuung & Beratung: 8/10
Risikohinweise & Einlagensicherung: 7/10
Sicherheit & Verschlüsslung: 6/10
Wissensvermittlung & Webinare: 8/10
Nutzererlebnis & Usability: 8/10
Mobile Trading & Apps: 9/10
Demokonto & Trading: 6/10
Zusatzangebote & Aktionen: 4/10
Rechtliches & Regulierung: 9/10

Gesamtnote 2,3

Pro

  • Gute Erreichbarkeit des Kundenservice
  • Hohe Einlagensicherung garantiert
  • Umfassendes und hochqualitatives Wissensangebot
  • Fehlerfreie Webseite
  • Sehr gutes mobiles Trading
  • Zuverlässige Handelssoftware ohne Highlights
  • BaFin-Regulierung und Introducing Broker
Zu CapTrader

Contra

  • Umfangreiches Preis-/Leistungs-Verzeichnis und hohe bis sehr hohe Kapitalanforderungen
  • Verbesserungswürdige Online-Sicherheit
  • Nur Gutschrift für Neukunden

Kontomodelle & Kosten: Umfangreiches Preis-/Leistungs-Verzeichnis und hohe bis sehr hohe Kapitalanforderungen

  • Verschiedene Konto-Modelle nach Bedarf sind wählbar
  • Gut durchschaubare Kostenstruktur
  • Kostenfreie Depotführung

CapTrader im Test: was wurde in dieser Kategorie bewertet?

Unterschiedliche Anlegertypen brauchen in der Regel auch unterschiedliche Kontomodelle. Deswegen bieten viele Banken und Broker verschiedene Varianten an. Die Auswahl wird dadurch aber nicht immer leichter, vor allem wenn es drei oder sogar fünf verschiedene Depots gibt. Deswegen haben wir auch bei CapTrader alle drei Kontomodelle genau unter die Lupe genommen. Ermittelt wurden pro Konto unter anderem folgende Informationen: Anlegertyp, Mindesteinlage, Preisgestaltung, Limitierungen und natürlich die Durchschaubarkeit der Kosten.

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Das „Cash Konto“ von CapTrader im Test

Das „Cash Konto“ auf CapTrader.com ist für junge Trader gedacht. Da die Mindesteinlage, wie bei allen Kontomodellen von CapTrader, 2.000 € beträgt, müssen auch junge Trader natürlich ausreichend kapitalisiert sein. Über dieses Konto ist, der Name lässt es bereits vermuten, kein Handel auf Margin möglich, sondern nur herkömmliches Trading. Die Konditionen sind bei allen drei Kontomodellen von CapTrader identisch, auch beim „Cash Konto“ wird mit fixen Kommissionen gearbeitet, die sich im Bereich von 0,1 bis 0,25 bzw. 0,01 und 0,02 Prozent bewegen. Es gibt in aller Regel auch Mindestkommissionen, diese liegen mit 2 € allerdings in überschaubarer Höhe.

Das „Reg T Margin“-Konto von CapTrader im Test

Mit dem „Reg T Margin“-Konto können entsprechend kapitalisierte Trader in den Margin-Handel einsteigen. Dieses Konto ist also nur etwas für erfahrenere Trader. Dafür darf das Depotvolumen übrigens nicht unter 2.000 € fallen, die Mindesteinlage beträgt 2.000 €. Für FX- und CFD-Trading empfehlen sich in der Praxis wesentlich höhere Einlagen, um auch in kritischen Marktsituationen ausreichend Margin-Spielraum zu haben. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass die Margin im „Reg T Margin“-Konto konservativ nach dem Worst-Case-Prinzip berechnet wird. Die Höhe der prozentualen Kommissionen ist identisch zu den anderen Konten.

Der Kontotyp „Portfolio Margin“ von CapTrader im Test

Den nächsten, großen Schritt zur Trading-Professionalisierung können CapTrader mit der Kontovariante „Portfolio Margin“ gehen. Die Mindesteinlage beträgt auch hier nur 2.000 € und ist damit geringer als bei einer direkten Kontoeröffnung bei Interactive Brokers. Da mit dem „Portfolio Margin“-Konto Margin-Trading nur ab 90.000 € Depotvolumen (!) möglich ist, ist die Zielgruppe dieses Kontomodells eindeutig: Profis und/oder solvente Privatanleger. Im Gegenzug für die hohen Kapitalanforderungen ist die volle Produktpalette von CapTrader nutzbar und die Margin wird erfreulicherweise mit bester Performance berechnet.

Wie hoch und wie transparent sind die Kosten und Gebühren bei CapTrader?

Kosten für die Depotführung fallen bei CapTrader grundsätzlich nicht an, es gibt auch keine Inaktivitätsstrafe für Trading-Pausen. Ganz gebührenfrei ist das Angebot allerdings nicht: für Order-Änderungen werden überschaubare 0,50 € berechnet, eine Auszahlung pro Monat ist kostenfrei, danach werden pro Auszahlung vom Depot 8,00 € Bearbeitungsgebühr fällig. Teilausführungen (z.B. von Aktien-Orders) sind dagegen erfreulicherweise kostenfrei. Die Vergütung für den Broker wird auf prozentualer Basis ermittelt und resultiert in fixen Kommissionen. Über Interactive Brokers erhalten CapTrader-Kunden einen exzellenten, weltweiten Marktzugang und müssen sich nicht mit Spread-Überraschungen oder dem Interessenkonflikt bei einem Market Maker herumschlagen. Infos zu diesen Konditionen sind auf CapTrader.com schnell zu finden, die Kostenstruktur dieses Anbieters ist gut durchschaubar. Einsteiger und blutige Anfänger werden unter Umständen allerdings überfordert, denn die entsprechende Tabelle ist sehr lang und sehr detailliert.

Konten und Kosten: wie war die Erfahrung auf CapTrader.com?

In dieser wichtigen Testkategorie hat CapTrader solide abgeschnitten. Für die Erfahrungen haben wir 6 von 10 Punkten vergeben.

6/10 Punkten

Kundenbetreuung & Beratung: Gute Erreichbarkeit des Kundenservice

  • Live-Chat und Rückrufservice
  • unter der Börsenwoche rund um die Uhr erreichbar
  • verschiedene kostenfreie Hotlines, E-Mail und Kontaktformular

CapTrader-Service-Test: welche Eigenschaften wurden bewertet?

Online-Broker müssen optimal erreichbar sein, denn in der Börsenwoche stehen manche Märkte niemals still. Falls ein Trader ein Problem oder eine dringende Frage hat, zum Beispiel zur Software oder zu einem Finanzinstrument, darf die Lösung in der Regel nicht all zu lange auf sich warten lassen. Deswegen wurden auch an einen vergleichsweise jungen Broker wie CapTrader hohe Maßstäbe angelegt. Getestet und bewertet wurde unter anderem die Zahl der Kontaktwege, die Auffindbarkeit der Kontaktdaten, die Zeitfenster der Erreichbarkeit und ob besondere Zusatzangebote vorhanden sind.

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Wer alle Märkte rund um die Uhr anbietet, muss auch einen 24/5-Service anbieten

Während der weltweiten Börsenöffnungszeiten zwischen Montag und Freitag ist dieser Online-Broker über eine kostenfreie Hotline und über Live-Chat rund um die Uhr erreichbar. Die Bereitschaftszeiten der deutschsprachigen Kundenbetreuung von CapTrader passen also genau zu den angebotenen Märkten. Zusätzlich ist das CapTrader-Team börsentäglich (europäische und US-amerikanische Börsenzeiten) zwischen 8:30 und 22:00 Uhr über ein Kontaktformular und per Mail erreichbar, auch ein Rückrufservice wird angeboten. Damit bietet CapTrader eine sehr gute Palette von Kontaktmöglichkeiten. Dieser Anbieter überlässt seinen Kunden auch die Entscheidung über den bevorzugten Weg für die Kontaktaufnahme. Bei anderen Online-Brokern ist durchaus nicht immer leicht, die Kontaktdaten zu finden. Bei CapTrader kann dies nicht passieren, denn sie sind tatsächlich immer nur einen Klick entfernt. Unsere positiven Erfahrungen mit dem CapTrader-Kundenservice decken sich mit der Erfahrung der Fachzeitschrift „Focus Money“. Im „Online Broker Test 2014“ erhielt CapTrader im Test 4,11 von 5 Punkten, dazu hat sicher auch das ansprechende Angebot in der Kundenbetreuung beigetragen.

Beratung und Betreuung: welches Testergebnis gab es in dieser Kategorie?

Mit 8 von 10 Punkten konnte sich CapTrader in dieser wichtigen Kategorie im Spitzenfeld platzieren. Wir sahen nur Verbesserungsbedarf im Detail.

8/10 Punkten

Risikohinweise & Einlagensicherung: Hohe Einlagensicherung garantiert

  • Risikohinweise und Warnungen erfüllen den gesetzlichen Mindeststandard
  • mehr Informationen für mündige Verbraucher wären wünschenswert
  • klare Kontentrennung und hohe Einlagensicherung lassen auch professionelle Trader ruhig schlafen

Risikohinweise & Einlagensicherung bei CapTrader: was war uns im Test wichtig?

Auf die Zusammenhänge zwischen Risiken und Renditen müssen Broker und Banken hinweisen, dazu sind sie gesetzlich verpflichtet. Je riskanter die angebotenen Finanzinstrumente sind, desto deutlicher muss gewarnt werden. Sehr gute Anbieter gehen über den gesetzlichen Mindeststandard hinaus, denn sie haben Interesse an Kunden, die lange und erfolgreich handeln – und nicht von der ersten Risikofehleinschätzung vom Markt genommen werden. Damit hat der Anbieter in Sachen Risiko natürlich noch längst nicht ausgesorgt. Die Kundengelder müssen beispielsweise immer ordnungsgemäß vom Vermögen des Brokers getrennt sein. Nur dann kann im Fall der Fälle auch die Einlagensicherung greifen und Kunden haben Chancen ihre Einlagen in voller Höhe zurückzuerhalten.

Renditechancen und Risikopotentiale: CapTrader könnte noch mehr Infos geben

Bei den Hinweisen zu Renditechancen und Risikopotentialen ergibt sich aus unseren Erfahrungen für CapTrader ein zwiespältiges Bild. Alle gesetzlichen Anforderungen an die Risikohinweise sind wohl erfüllt, aber im Impressum der Webseite suchen sie vermutlich die wenigsten Interessenten. Immerhin wurde neben die AGB ein ausführlicher Risikohinweis platzier, dieser lässt auch keine Fragen offen. CapTrader-Kunden, die den AGB zugestimmt haben, sollten also Bescheid wissen. Eine offensivere Kommunikation des Zusammenhangs von Risiko und Rendite wäre trotzdem wünschenswert, dies würde dem Geschäft von CapTrader sicher auch keinen Abbruch tun.

Kontentrennung & Einlagensicherung: auch vermögende Trader können CapTrader nutzen

Da CapTrader selbst keine Bank ist, braucht das Unternehmen Partnerbanken für die sichere und getrennte („segregierte“) Aufbewahrung der Kundengelder. Im Test konnten wir dies verifizieren, die Kundenvermögen liegen bei Banken in Großbritannien, den USA und natürlich in Deutschland, möglicherweise bei der BaFin-regulierten Wertpapierhandelsbank („Brokerhaus“) FXFlat. Ganz klar wird dies allerdings auf CapTrader.com nicht. Für Daytrader mit hohem Depotvolumen empfiehlt sich vor der Eröffnung also eine Kontaktaufnahme mit CapTrader beziehungsweise FXFlat um ganz sicher zu gehen. Durch die segregierte Kontoführung sind die Vermögen der Kunden im Falle einer Broker-Insolvenz oder Banken-Pleite geschützt. Damit auch bei schwer vorhersehbaren Ereignissen wie einem Markt-Crash oder eine ausgewachsenen Finanzkrise das Geld sicher ist, braucht es die Einlagensicherung, auch diese haben wir im Test von CapTrader überprüft. Die Erfahrungen waren positiv: bei diesem Broker werden die Kundenvermögen durch die SIPC (Securities Investor Protection Corporation) geschützt. In Sachen Risiko und Risikoschutz ist das Kapital daher bis zu 30 Millionen USD (inklusive bis zu 1 Million USD für Bareinlagen) geschützt. Bei diesen Absicherungsbeträgen können auch solvente Daytrader deutlich ruhiger schlafen. Termingeschäfte, beispielsweise Futures, Optionen oder Optionen auf Futures, sind dadurch allerdings nicht abgedeckt.

Risiken & Einlagensicherung: welche Erfahrungen haben wir im Test von CapTrader gemacht?

Die Erfahrungen waren beim Test dieses Brokers grundsätzlich erfreulich, schlussendlich haben wir CapTrader mit 7 von 10 Punkten bewertet.

7/10 Punkten

Sicherheit & Verschlüsslung: Verbesserungswürdige Online-Sicherheit

  • Webseite und Login-Bereich sind sicher mit einem validen Zertifikat verschlüsselt
  • es gibt keine negativen Presseberichte zu Hacker-Angriffen oder Datenschutz-Problemen
  • CapTrader sollte seinen Kunden deutlich mehr Hilfestellung und Hinweise rund um die Depot-Sicherheit geben

Was wurde auch bei CapTrader in dieser wichtigen Kategorie abgefragt?

Bei Banking und Brokerage geht es um Geld, bei aktiven Daytradern nicht selten um sehr viel Geld. Aktive Privatanleger brauchen also einen seriösen und verlässlichen Online-Broker. Wenn, wie bei CapTrader, die Broker-Webseite die einzige „Filiale“ ist, muss bei der IT-Sicherheit alles passen, sonst sind schlechte Erfahrungen vorprogrammiert. Seriosität und Verlässlichkeit starten also immer bei einer sicher verschlüsselten Webseite und einem konsequenten Vorgehen bei Datenschutz und IT-Sicherheit. Deswegen haben wir im Test von CapTrader die Verschlüsslung von Webseite und Login-Bereich auf den Prüfstand gestellt. Zusätzlich wurde recherchiert, wie die Erfahrungen bei diesem Anbieter in Sachen Datenschutz, negative Presseberichte, Gefahrenabwehr und vorausschauende Sicherheitsmaßnahmen sind.

Die Grundlagen bei CapTrader sind sehr gut, der Teufel steckt im Detail

Die Webseite und der Login-Bereich auf CapTrader.com sind sicher verschlüsselt und die verwendeten SSL-Zertifikate sind aktuell und gültig. Getestet wurde dies mit einem unabhängigen Software-Tool und mit der Webseite eines Anbieters von SSL-Verschlüsselungen. Die Grundlagen für Online-Sicherheit sind bei CapTrader also voll gegeben. Wir haben im Test dieses Brokers auch einen Blick in die Vergangenheit geworfen und nach negativen Presseberichten zu Themen wie Hacker-Angriffen, Datenschutz-Problemen, Daten-Diebstählen und anderen Sicherheitsrisiken gesucht. Die Suche blieb erfreulicherweise erfolglos, CapTrader hat hier eine weiße Weste. Gegen andere Gefahren wie Internet-Betrüger, Computer-Viren oder Phishing-Mails helfen nur gemeinsame Anstrengungen von Kunde und Online-Broker. Hier muss CapTrader mehr leisten, denn im Test haben wir keinerlei hilfreichen Hinweise auf der Homepage gefunden, auch ein Benachrichtigungsservice zu verdächtigen Aktivitäten im Depot konnte nicht eingerichtet werden. Um auch verunsicherte Einsteiger von sich zu überzeugen, sollte der Broker mehr Sicherheitshinweise geben und klar vor Gefahren warnen. Viele Sicherheitsmaßnahmen rund um das eigene Depot lassen sich nämlich leicht beherzigen und umsetzen, man muss eben nur wissen wie. Dabei helfen die sehr guten Banken und Broker.

CapTrader: wie waren die Erfahrungen bei Sicherheit und Verschlüsslung?

Die Erfahrungen und Tests bei der Sicherheit waren aussagekräftig. Mehr als 6 von 10 Punkten waren diesmal für CapTrader nicht drin.

6/10 Punkten

Wissensvermittlung & Webinare: Umfassendes und hochqualitatives Wissensangebot

  • empfehlenswerte Webinare, die manchmal etwas strukturierter sein sollten
  • auch für professionelle Daytrader sind die Webinare des Brokers interessant
  • ein umfassendes, ergänzendes Angebot für die Wissensvermittlung (kostenfrei und kostenpflichtig)

CapTrader: welche Erfahrungen waren für uns im Test besonders interessant?

Der Handel mit Wertpapieren ist eine komplexe Angelegenheit und Daytrading ist eine besonders große Herausforderung. Da die Wege kurz sind, ist die Webseite des Online-Brokers immer eine wichtige Anlaufstelle für Trading-Wissen und Trading-Erfahrungen, selbst für erfahrene Daytrader. Deswegen haben wir auch beim Brokerage-Spezialisten CapTrader sehr hingeschaut. Wichtige Fragen waren beispielsweise: Wie intensiv kümmert sich dieser Broker um die Wissensvermittlung. Um echte Erfahrungen zu sammeln, haben wir im Test bei CapTrader ein komplettes Webinar besucht und getestet. Darüber hinaus wurden Seminare, Lernmaterialien, Lexika/Glossare und allgemeine Gestaltung des Wissensangebotes bewertet.

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Wie war die Erfahrung mit dem CapTrader/FXFlat-Webinar „Daytrading Strategien“?

Das Webinar-Angebot von CapTrader wurde von Brokervergleich.com einem Praxistest unterzogen. Die Erfahrungen stammen unter anderem aus der Belegung eines kompletten Webinars. Wir haben uns dabei für das archivierte Webinar „Daytrading Strategien“ entschieden. Wie es der Name bereits andeutet, ist dieses Webinar nichts für wenig erfahrene Einsteiger oder gar für blutige Anfänger. Es richtet sich primär an bereits aktive Daytrader und solche Anleger, die es bald werden wollen. Wichtige Begriffe und Grundlagen müssen beim Webinar-Teilnehmer bereits vorhanden sein. Verständnis für grundlegende Trading-Strategien ist ebenfalls sehr hilfreich – mindestens in Form von Daytrading-Erfahrungen im Demokonto. Anbieter des Webinars ist CapTrader beziehungsweise das Unternehmen hinter der Marke, die FXFlat Wertpapierhandelsbank. Der Coach ist Diplom-Ökonom Andreas Weiß, ein Mitarbeiter von FXFlat. Das Webinar-Angebot von CapTrader ist sehr groß und er ist bei weitem nicht der einzige Coach. Laut dem Online-Broker sind alle Coaches Profis aus der Finanzbranche mit viel Praxiserfahrung. Für bereits archivierte Webinare sind bei CapTrader keine Anmeldung und kein Login erforderlich. Für Live-Webinare ist eine Anmeldung dagegen obligatorisch, dies geht einfach und ist kostenlos. Alle aktuellen Webinare sind in HD-Qualität auch die Tonqualität ist grundsätzlich gut. Manchmal stören allerdings laute Hintergrundgeräusche die ansonsten sehr positive Webinar-Erfahrung. Das Lachen und die Stimmen stammen vermutlich von Kollegen, die im Hintergrund in ihren Büros arbeiten. Hier könnte der Broker sich noch weiter professionalisieren und zum Beispiel einen separaten Raum für die Webinar-Aufzeichnung einrichten. Beim Webinar „Daytrading Strategie“ war der Coach nie im Bild zu sehen. Dazu wirkte er manchmal etwas beschäftigt, was vermutlich an den zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen im AgenaTrader liegt, dieser wurde nämlich für die Charts und Trades im Webinar genutzt. Zur Veranschaulichung der erklärten Zusammenhänge wurde zusätzlich auch PowerPoint genutzt. Grundsätzlich machte der Coach auf uns im CapTrader-Test einen sympathischen Eindruck.

Im Live-Webinar wurde viel Wert auf Interaktion gelegt, die Nutzer wurden beispielsweise über Abstimmungen („wer kennt diese Strategie schon?“) und über ihre Kommentare gut einbezogen. Dazwischen gab es natürlich auch immer längere Vorträge des Dozenten, die mehr in die Tiefe gingen. Fachlich macht der Webinar-Coach einen souveränen Eindruck, alle Strategien sind nach unserer Erfahrung richtig und zielführend erklärt. Wichtige Fragen wie beispielsweise „Ist diese Strategie auch für Daytrading-Einsteiger geeignet?“ wurden mit einem hilfreichen „Es kommt darauf an, ob …“ beantwortet. Genau richtig! Es gab aber auch einige Kritikpunkte, zum Beispiel werden viele Informationen doch eher schnell und auch etwas oberflächlich vermittelt. Dazu passt auch, dass keine verbindliche Linie für kritische Entscheidungen vermittelt wird. Manche Überlegungen wirkten nicht ganz zu Ende gedacht oder zumindest etwas verwirrend. Der Übergang von der Theorie zur Praxis funktioniert im Webinar gut. Jede präsentierte Strategie für das Daytrading wurde durch aufgezeichnete Aktienkurse eines Tages unterfüttert und die konkrete Umsetzung im AgenaTrader wird ebenfalls gezeigt. Beschönigt wird übrigens auch nichts, auch weniger erfahrene Privatanleger bekommen ein gutes Bild von möglichen Verlustrisiken und Gefahren.

Auch für Profis eine interessante Erfahrung: historische Kursdaten, Backtesting-Ideen und spannende Strategien

Zum Start wird abgefragt, ob bei den Teilnehmern Ton und Bild funktionieren, bevor die Veranstaltung beginnt – dies ist sinnvoll. Beim Einstieg ins Webinar kann es allerdings leicht passieren, dass ungeduldige Trader wegklicken, denn es werden keine spannenden Fragen aufgeworfen und man erfährt auch nicht, was die Ziele des Webinars sind. Es lohnt sich allerdings dabeizubleiben, denn trotz der unorganisierten Webinar-Struktur werden einige sehr wertvolle Inhalte und strategische Ansätze vermittelt. Die Zielgruppe des Webinars sind keine Neueinsteiger, sondern schon etwas erfahrenere Trader, die sich Schritt für Schritt noch mehr Wissen aneignen wollen. Im Rahmen des ursprünglichen Live-Webinars konnten auch Rückfragen an den Coach gestellt werden. Auf diese Fragen wurde dann auch aktiv und zielführend eingegangen.

Die Lerninhalte werden gut visualisiert, denn es gibt einige Texttafeln und viele Charts. Die vorgestellten Strategien werden anhand von historischen Kursdaten erläutert, sehr erfahrene Trader erhalten so auch ganz nebenbei auch Anregungen für das Backtesting. Zusätzlich wird immer wieder in die Live-Ansicht der Trading-Software des Coaches umgeschaltet. Das Thema wird tiefgehend behandelt, es werden dabei auch verschiedene Varianten durchgespielt. Zum Abschluss gibt es noch einmal eine Frage- und Antwortrunde. Auf nicht fundierte und allzu risikoreiche Trading-Tipps wird erfreulicherweise verzichtet, kritische Spannungsfelder wie Verluste/Gewinne, Risiko/Rendite/Liquidität, Vorteile/Nachteile und Chancen/Risiken werden vorbildlich und objektiv behandelt. Es wird zum Beispiel explizit darauf hingewiesen, dass die vorgestellten Strategien nicht dazu da sind, um große Gewinne zu realisieren. Besonders gut hat uns im Test von CapTrader gefallen, dass die Vorteile und Nachteile bei jeder Strategie direkt vorgestellt werden. Das „Daytrading Strategien“-Webinar kann als Einzelveranstaltung sinnvoll besucht werden, denn es wird nicht auf das Wissen von anderen Webinaren aufgebaut. Da Daytrading ein weites Feld ist, kann und soll es natürlich nur als kleiner Einstieg und grober Überblick dienen.

Wissensvermittlung und Webinare sind gut aufeinander abgestimmt

Das Wissensangebot von CapTrader und FXFlat ist insgesamt wirklich hilfreich, auch über die Webinare hinaus. Bei den Webinaren gibt es von der Struktur allerdings noch etwas Verbesserungspotential. Neben Webinaren führt der Broker auch persönliche Trading-Seminare durch, die Termine dafür werden auf CapTrader.com rechtzeitig bekannt gegeben. Bei diesem Online-Broker gibt es, eine löbliche Ausnahme, auch viel vertiefendes Begleitmaterial. Die Palette reicht von hilfreichen Handbüchern bis hin zu kostenpflichtigen E-Book-Angeboten (ca. 25-35 €) mit interessanten Themen wie „So optimieren Sie Ihr Trading“. Ansonsten ist das Wissensangebot von CapTrader aber kostenfrei nutzbar. Eine FAQ-Sektion ergänzt die Wissensvermittlung gut.

Webinare & Wissensvermittlung bei CapTrader: wie war die Erfahrung im Test?

Die Test-Erfahrungen im Wissensbereich auf CapTrader.com waren hilfreich und gut. Dafür bekam dieser Online-Broker wohlverdiente 8 von 10 Punkten.

8/10 Punkten

Nutzererlebnis & Usability: Fehlerfreie Webseite

  • die Webseite ist informativ und gut strukturiert
  • etwas mehr Bilder und eine modernere Optik würden dem Angebot gut tun
  • die Suchfunktion liefert gute Ergebnisse

Nutzererlebnis auf CapTrader.com: was waren die Maßstäbe im Test?

Eine Webseite muss nicht hübsch oder bunt sein, sie muss in erster Linie funktionieren und gut strukturierte Informationen liefern. Eine moderne Optik ist allerdings ein Plus, auch bei einer Bank oder einem Broker. Weil das Nutzererlebnis auf einer Webseite oft eine eher subjektive Angelegenheit ist, haben wir im Test von CapTrader versucht diese sogenannte Usability etwas objektiver zu bewertet. Getestet wurde deswegen unter anderem die Fehlerfreiheit, die Suchfunktion der Webseite. Ein wichtiges Kriterium war auch, ob CapTrader es schafft, Vertrauen bei Interessenten aufzubauen.

Seit unserem letzten Test-Besuch auf CapTrader.com hat sich etwas getan

Die CapTrader-Webseite machte in unserem letzten Test noch einen eher altbackenen Eindruck. Seitdem hat sich einiges getan, durch fehlende Bilder und kühle Farben wirkt die Seite allerdings immer noch sehr technisch. Aus Nutzerperspektive ist die Seite allerdings gut, denn sie ist gut strukturiert und so übersichtlich, dass sich auch eher unbedarfte Einsteiger schnell zurechtfinden. Dieser erste Eindruck von der Startseite setzt sich auf den weiteren Seiten von CapTrader.com nahtlos fort. Auch hier sind wenige Bilder und Grafiken zu finden, dafür gibt es gut strukturierte Informationen, die aber nicht zu sehr ausufern. Kunden und Ihre Erfahrungen bei CapTrader lernt man ebenfalls schnell kennen: Kundenbewertungen inklusive Foto finden sich schon direkt auf der Homepage. Die Echtheit der Erfahrungen und Bewertungen konnte natürlich nicht nachgeprüft, bei einer in Deutschland regulierten Wertpapierhandelsbank wie FXFlat ist allerdings von echten Kunden auszugehen. Eine fehlerfreie Webseite ist für Banken und Broker obligatorisch, es geht schließlich um Geld. Die CapTrader-Webseite machte im Test bei diesem wichtigen Kriterium einen guten Eindruck, wir konnten keine ärgerlichen Fehler entdecken. Zum guten Nutzererlebnis auf CapTrader.com trägt die Suchfunktion bei, sie liefert in der Regel hilfreiche Ergebnisse.

Welche Erfahrungen machen Nutzer auf CapTrader.com?

Auf dieser Broker-Webseite machen Nutzer in der Regel erfreuliche Erfahrungen. Wir haben am Ende des Tests deswegen 8 von 10 Punkten vergeben.

8/10 Punkten

Mobile Trading & Apps: Sehr gutes mobiles Trading

  • gut funktionierende Apps mit hilfreichen Features
  • CapTrader.com ist macht auf mobilen Endgeräten einen sehr guten Eindruck
  • dieser Online-Broker ist bereit für die Welt des „Mobile Trading“

„Mobile Trading“ bei CapTrader: was wurde getestet und bewertet?

Online-Banking ist etabliert, mittlerweile auch auf Smartphones und Tablets. Nun entdecken immer mehr Privatanleger auch den Handel mit Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten auf mobilen Endgeräten. „Mobile Trading“ heißt der Trend. Diesem Trend muss ein modern ausgerichteter Online-Broker Rechnung tragen. Deswegen wurde im CapTrader-Test die Webseite auf ihre mobile Nutzbarkeit geprüft. Darüber hinaus wurde auch eine Trading-App testweise installiert und bewertet.

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CapTrader-App: „mobileTWS“ für Android im Test

Beim Online-Broker CapTrader haben wir die kostenlose Trading-App „mobileTWS“ in der Android-Version und die iPhone-Variante  getestet. Die beiden Apps sind keine eigene Entwicklung von CapTrader oder der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH, sondern stammen von einem Drittanbieter, von Interactive Brokers. Dies hat seinen guten Grund, denn für diesen weltweit führenden Anbieter fungiert CapTrader als Introducing Broker. Laut CapTrader ermöglicht die „mobileTWS“-App Folgendes:

  • mobile Handelsplattform für Trading von unterwegs
  • Marktbewegungen fortlaufend beobachten
  • in Echtzeit handeln auf Basis von Echtzeitkursen
  • Preis-/Kurs-Alarm-Funktionen
  • über die SmartRouting-Technologie die besten Preise finden
  • die entsprechenden Orders dynamisch zur optimalen Ausführung bringen

CapTrader zufolge bietet die App damit alle wichtigen Funktionen, die auch in der stationären Handelsplattform TraderWorkStation (TWS) zur Verfügung stehen. Aufgrund der beworbenen Eigenschaften hat die „mobileTWS“-App auf jeden Fall das Potential, mobilen Tradern Stress zu sparen, da zu jeder Zeit die Märkte beobachtet werden können – und bei Bedarf eingegriffen werden kann. Sogar an Webinaren kann via App teilgenommen werden. Die App ist für alle Kunden von CapTrader sinnvoll, für Nichtkunden ist sie kaum sinnvoll nutzbar.

Funktionale App mit sehr guten Bewertungen und wenig ansprechender Optik

Die App soll auf iPhone, iPad, Android-Geräten (Smartphone & Tablet) und BlackBerry gleichermaßen gut funktionieren. Für Android-Smartphones und iPhone hat sich das im Test komplett bestätigt. Download und Installation der App verliefen reibungslos. Das Design der App macht auf den ersten Blick einen wenig ansprechenden Eindruck, so fehlt beispielsweise ein übersichtliches Menü. Alles scheint auf Einfachheit und Funktionalität ausgelegt zu sein. Im Test funktionierte die App auch reibungslos und verlässlich. Als Nicht-Kunde von CapTrader ist der Funktionsumfang entsprechend eingeschränkt, aber im Test nutzbare Funktionen wie Watchlists und Marktinfo machten einen guten Eindruck. Dies deckt sich mit den sehr positiven Bewertungen im AppStore: die Funktionalität wird gelobt, das Design findet eher weniger Anklang. Diese Bewertungen stammen überwiegend von echten Nutzern, z.B. von Kunden des Brokerhauses Interactive Brokers. Die Zahl der CapTrader-Kunden, die Ihre Erfahrungen mit „mobileTWS“ geschildert haben, ist noch überschaubar, denn dieser Broker ist erst seit 2013 am Markt aktiv. Alle Erfahrungen im App-Test ergeben ein eindeutiges Bild: CapTrader hat mit Interactive Brokers bei der Wahl des Broker-Partners in den USA eine gute Entscheidung getroffen! Die App reduziert Stress und Anspannung und kann – richtig eingesetzt – auch ein Zeitsparer beim Trading von unterwegs sein.

Nach Online-Banking kommt Mobile Trading: wie ist CapTrader auf den Trend vorbereitet?

Als Online-Broker hat CapTrader nahezu perfekt auf den Trend „Mobile Trading“ reagiert. Es gibt ein reichhaltiges und kostenloses App-Angebot für alle gängigen Endgeräte. Dazu ist auch die Webseite des Brokers auf allen gängigen Endgeräten sehr gut nutzbar. Dank Responsive Webdesign passt sich CapTrader.com dabei dem vom Nutzer verwendeten Endgerät automatisch an. Bei CapTrader machen aktive Privatanleger und Trader also sehr gute Erfahrungen.

Wie verlief der Test von CapTrader bei Apps und Mobile Trading?

Der Brokerage-Anbieter CapTrader überraschte im Test als echter Spezialist für das „Mobile Trading“. 9 von 10 Punkten erreichten nur wenige Anbieter.

9/10 Punkten

Demokonto & Trading: Zuverlässige Handelssoftware ohne Highlights

  • gute Qualität der Kursdaten und zuverlässige Software
  • die Zahl der Märkte im Demokonto ist sehr überschaubar
  • die Software ist nicht sehr intuitiv und ermöglicht kaum individuelle Anpassungen

Wie wurden eigentlich die Erfahrungen mit dem Demokonto von CapTrader gesammelt?

Mit Demokonten und Musterdepots können risikofrei die Märkte und die angebotene Handelssoftware getestet werden. Leider ist längst nicht jedes Demokonto auch die erhoffte realistische Simulation. Noch viel seltener wird ein Demokonto tatsächlich einem echten Praxistest unterzogen. Dies ändert sich mit diesem Test von Brokerverlgeich.com, denn das Demokonto von CapTrader wurde gründlich auf den Prüfstand gestellt. Die Märkte wurden beobachtet, es wurden probeweise Trades platziert und die Qualität der Kursdaten wurde bewertet. Abschließend wurden auch noch alle Informationen zu Orderarten und Orderzusätzen gesammelt.

Im Test bei CapTrader: das Demokonto in der AgenaTrader-Version

Beim Online-Broker CapTrader haben wir im Test das kostenlose Demokonto genau unter die Lupe genommen. Das CapTrader-Demokonto kann in zwei Software-Varianten getestet werden: TWS Trader und AgenaTrader. Hier können Sie sich über den unterschiedlichen Funktionsumfang von TraderWorkStation (TWS) und WebTrader informieren. Beim Test des Demokontos haben wir uns auf den AgenaTrader konzentriert. Für die Nutzung des Testzugangs ist eine Registrierung notwendig, die Registrierung ist natürlich kostenlos. Als Nutzer muss man Daten und Mail-Adresse angeben, ansonsten wird kein „Anmeldekey“ zur Verfügung gestellt. Nach unseren Erfahrungen bei CapTrader scheint es für das Testkonto keine Laufzeitbeschränkung zu geben, wir haben im Test allerdings keine verbindlichen Angaben finden können. Im Depot können Interessenten maximal drei Watchlists anlegen und zwar für folgende Indizes: Dow Jones, NASDAQ 100 und DAX. Darüber hinaus kann eine Menge ausprobiert werden, denn jeder Demokonto-Nutzer kann sich sein Wunsch-Portfolio zusammenstellen und damit aktiv und risikofrei an den Märkten experimentieren. Der Aktionsradius beschränkt sich allerdings auf die drei eben genannten wichtigen Märkte. CapTrader hat im Demokonto also einen starken Fokus auf die wichtigen US-Märkte, die auch bei professionellen Trader häufig im Fokus stehen. Im Demokonto kann ausschließlich mit Aktien gehandelt werden, nicht mit Hebelprodukten. Die Qualität der Kursdaten ist hoch, gegenüber den kostenlosen Echtzeitkursen der Börse Stuttgart beträgt die Zeitverzögerung nur wenige Sekunden. Darüber hinaus kann die Frequenz der Aktualisierung im Konto individuell eingestellt werden. Die grafische Oberfläche des AgenaTrader konnte im Test kaum an die eigenen Anforderungen angepasst werden. Bei vielen Fenstern kann nur die Größe, nicht aber die Position geändert werden, bei einigen Fenstern ist auch die Größe fest vorgeschrieben.

Das Demokonto von CapTrader aus der Sicht eines Einsteigers

Auch sehr unerfahrene Einsteiger finden sich im Demokonto von CapTrader einigermaßen schnell zurecht. Eine Hürde könnte sein, dass nicht darauf hingewiesen wird, wie der Handel direkt aus dem Chart funktioniert – nämlich ganz einfach per Rechtsklick in den zu handelnden Chart. Weniger hilfreich waren im Test von CapTrader auch die Informationen zum platzierten Trade. Wichtige Kennzahlen waren nicht auf den ersten Blick zu finden und wurden auch nicht – wie in anderen Demokonten – fortlaufend aktualisiert. Einen Trade wieder zu schließen funktionierte dagegen im Test schnell und intuitiv. Das Demokonto von CapTrader liefert brauchbare Erfahrungen: die aktuelle Marktsituation in den drei Testmärkten wird realistisch dargestellt. Das Demokonto dient in seinen beiden Varianten aber eher zur Demonstration der Handelssoftware. Aufgrund der vergleichsweise wenigen Marktinfos verlief der Test bei CapTrader reibungslos, weder der Testrechner noch die Internet-Verbindung wurden richtig gefordert. Abstürze oder Software-Probleme gab es auch keine. An der intuitiven Verständlichkeit könnte TradeEscort – der Anbieter des AgenaTrader – in jedem Fall noch etwas arbeiten. Insgesamt ist der Mehrwert des CapTrader-Demokontos überschaubar. Dies liegt vor allem an der begrenzten Marktauswahl. Aktiv zur Neukundengewinnung nutzt der Online-Broker das Angebot bislang auch noch nicht. Am Anfang wird immerhin eine Schulung angeboten, diese läuft allerdings nicht begleitend zur Software, sondern ist ein Extra. Unsere Erfahrungen im CapTrader-Test waren eindeutig: das Demokonto ist eine leicht zeitverzögerte Darstellung der aktuellen Marktlage in Deutschland und den USA, man erhält erste Einblicke und kann sich mit einigen Grundfunktionen der Software vertraut machen. Danach fällt die Entscheidung zwischen AgenaTrader und TWS-System sicher leichter.

Orderarten & Orderzusätze bei CapTrader – wie ist das Angebot?

Ein wichtiger Faktor für professionellere Trader ist die Auswahl bei den Orderarten und Orderzusätzen. Damit man als aktiver Privatanleger nicht den Launen des Marktes hilflos ausgeliefert ist, sollten hilfreiche Optionen für möglichst viele Trading-Strategien und Marktsituationen zur Verfügung stehen. Dies ist bei CapTrader grundsätzlich der Fall, denn es gibt sowohl Market- als auch Limit-Order. Dabei sind zum Teil sehr spezielle Präzisierungen möglich, beispielsweise Bracket, Discretionary, Market On Close, Good ‘Till Date/Time oder Limit On Close. Wie das Angebot bei den Orderzusätzen (z.B. Fill or Kill, One cancels another) aussieht, konnte im Test nicht ermittelt werden. Hier halten sich CapTrader und FXFlat leider bedeckt. Bei der Handelssoftware haben CapTrader-Kunden viel Auswahl. Es gibt den AgenaTrader von TradeEscort, die TraderWorkstationSoftware (TWS) von Interactive Brokers sowie den browserbasierten WebTrader. Durch die enge Kooperation mit Interactive Brokers kann das TWS-System kostenlos angeboten werden. Diese Trading-Software bietet über 50 verschiedene Orderarten und kann – wie im Test geprüft – vor der Depoteröffnung ausführlich über das Demokonto getestet werden. Auch den eigentlich kostenpflichtigen AgenaTrader gibt es unter Umständen kostenfrei, allerdings nur für Vieltrader mit einem Minimum von 30 Trades pro Monat.

CapTrader: wie waren die Erfahrungen bei Demokonto und Trading?

Die Erfahrungen bei Trading-Infos und Demokonto waren unauffällig, dank professioneller Ausrichtung konnte CapTrader 6 von 10 Punkten verbuchen.

6/10 Punkten

Zusatzangebote & Aktionen: Nur Gutschrift für Neukunden

  • keine Aktions- oder Zusatzangebote für Vieltrader
  • 150 € Gutschrift bei Depotübertrag bis 24.999 €
  • 150 € Gutschrift bei Depotübertrag ab 25.000 €

Zusatz- und Aktionsangebote bei CapTrader: was wurde bewertet?

Zahlreiche Online-Broker werben mit attraktiven Aktionsangeboten um Neukunden (z.B. Wechselprämien). Nicht jedes Aktionsangebot ist wirklich einen Depotwechsel wert. Manche Online-Broker konzentrieren sich bei den Zusatzangeboten auch sehr stark auf ihre treuen Bestandskunden. Deswegen haben wir auch im CapTrader-Test sehr genau hingeschaut. Das Brokerhaus wurde doppelt auf den Prüfstand gestellt – aus der Sicht von Neukunden und Bestandskunden.

Gute Wechselprämie für Depotwechsel, leider keine Angebote für Vieltrader

Um neue Kunden für die Marke „CapTrader“ zu gewinnen, bietet der Broker FXFlat eine Neukundenprämie. Die Höhe der Prämie ist abhängig von der Einzahlung beim Depotwechsel. Bei einer Einzahlung zwischen 2.000 € und 24.999 € werden dem neuen Kunden 150 € gut geschrieben, ab einem Depotübertrag von mehr als 25.000 € erfolgt eine Gutschrift in Höhe von 250 €. Dieses Angebot ist gut, aber nicht übermäßig attraktiv. Für Bestandskunden, zum Beispiel für Daytrader oder andere, besonders aktive Vieltrader, bietet CapTrader hingegen keine Zusatz- oder Aktionsangebote. Das ist etwas verwunderlich, denn auf CapTrader.com werden diese besonders wertvollen Kundengruppen ansonsten durchaus gezielt angesprochen.

Aktionsangebote von CapTrader: welche Erfahrungen machen Interessenten & Kunden?

Interessenten und Kunden machen kaum Erfahrungen, dementsprechend wenig Punkte bekam CapTrader in dieser Testkategorie: 4 von 10 Punkten.

4/10 Punkten

Rechtliches & Regulierung: BaFin-Regulierung und Introducing Broker

  • als Wertpapierhandelsbank stark durch BaFin reguliert
  • als Introducing Broker für Interactive Brokers (USA) auch FCA-reguliert
  • die AGB sind auf Deutsch, professionell und verständlich

Rechtliches & Regulierung im Test: was wurde auch bei CapTrader überprüft?

Vor allem für Einsteiger ist die Welt Banken und Broker durchaus verwirrend. Es gibt nämlich echte Banken und große Brokerhäuser, aber auch reine Vermittler und sehr kleine Unternehmen. Gerade bei Anbietern mit einer international klingenden Webseite – wie beispielsweise CapTrader.com –

sind sich viele Interessenten auch nicht sicher, ob das Angebot vertrauenswürdig ist. Es wird beispielsweise gefragt, der Broker ordnungsgemäß reguliert ist und ob die AGB aussagekräftig sind. Deswegen haben wir auch im Test bei CapTrader ganz genau hingesehen.

CapTrader: reguliert durch BaFin und FCA, mit professionellen AGB

„CapTrader“ ist eine Marke der FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH. Im Register der deutschen Finanzmarktaufsicht BaFin  wird FXFlat als „Wertpapierhandelsbank“ geführt. FXFlat hat also keine Vollbanklizenz „(Einlagenkreditinstitut“), muss als Brokerhaus aber sehr hohe Standards erfüllen. Da die FXFlat Wertpapierhandelsbank GmbH als Introducing Broker für das große US-Brokerhaus Interactive Brokers fungiert, ist auch die britische Regulierungsbehörde FCA für CapTrader zuständig. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind auf Deutsch und wurden ganz offensichtlich von deutschen Fachleuten verfasst. Der Qualitätsstandard der Informationen ist hoch und sie werden auch übersichtlich präsentiert. Formal erfüllen die Vertragsbedingungen damit alle Anforderungen, die Kunden an ein seriöses Brokerhaus mit deutschem Sitz stellen dürfen.

Welchen Eindruck hinterlassen Regulierung und Verträge bei CapTrader?

Solche Erfahrungen wie bei CapTrader wünschen sich Broker-Kunden! Für diese sehr gute Performance haben wir 9 von 10 Punkten vergeben.

9/10 Punkten
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Hat der Brokerage-Spezialist CapTrader ein empfehlenswertes Angebot?

JA, dank einer Gesamtnote von 2,3 können wir für CapTrader eine Empfehlung aussprechen. Unter den Brokern mit explizitem Discount-Geschäftsmodell konnte sich CapTrader im großen Depot-Test von Brokervergleich.com weit vorne platzieren. Grundsätzlich kommt CapTrader als Brokerage-Anbieter sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Anleger in Frage. Am besten geeignet ist das Angebot für erfahrene Trader. Von diesen scheint CapTrader offenbar schon ausreichend viele als Kunden zu haben, denn auf Zusatzangebote und Aktionen für Viel- und Daytrader wird weitestgehend verzichtet.

Zum Angebot von CapTrader

Rating

Bewertung
Kosten3Befriedigend
Sicherheit3,5Gut
Trading4Gut
Zusatzangebot1Genügend
Unsere Bewertung
Author
Brokervergleich.com
Datum
2016-02-10
Review
CapTrader Test
Sternenvergabe
4
x