Allroundbroker im Kommen – Trend wird sich 2017 noch verstärken

Roman - 25. Januar 2017

Wer heutzutage mit Finanzprodukten handeln möchte, der wendet sich entweder an eine Bank oder einen Broker. Insbesondere Online-Broker haben in den vergangenen Jahren massiv Kunden gewinnen können. Während es in der Vergangenheit vor allem die spezialisierten Broker stark vertreten waren, zeichnet sich mittlerweile ein Trend hin zu sogenannten Allroundbrokern ab. Gemeint sind damit Anbieter, die sich nicht auf den Handel mit einem Produkt konzentrieren. Stattdessen stellt ein solcher Broker zahlreiche unterschiedliche Finanzprodukte zur Verfügung. Diese können dann vom Anleger über die Handelsplattform des Brokers gehandelt werden.

 Was kann über einen Allroundbroker gehandelt werden?

Einerseits existieren am Markt viele Online-Broker, die sich auf wenige Finanzprodukte spezialisiert haben. Dazu gehören beispielsweise Forex-Broker, CFD-Broker, Aktienbroker oder auch Binäre Optionen Broker. Ein Allroundbroker ist hingegen ein Anbieter, der möglichst viele unterschiedliche Finanzprodukte offeriert. Diese Broker ermöglichen ihren Kunden nicht nur den Handel mit Aktien oder festverzinslichen Wertpapieren. Sie bieten stattdessen zusätzlich beispielsweise den Handel mit CFDs, ETFs, binären Optionen oder Devisen an. Im Idealfall kann der Kunde über den Allroundbroker sämtliche Finanzproduktarten handeln, die am Markt existieren.

 DEGIRO als einer der führenden Allroundbroker

In der jungen Vergangenheit wird die Anzahl der sogenannten Allroundbroker immer größer. Die weitaus meisten Experten sind sich sicher, dass sich dieser Trend auch im Jahre 2017 verstärken wird. Allein aufgrund der Konkurrenzsituation fühlen sich immer mehr Broker gezwungen, ihre Produktpalette auszuweiten. Die Grenzen zwischen den spezialisierten Brokern verschwimmt immer öfter. So bieten einige ehemalige reine Aktienbroker heutzutage ebenfalls den Handel mit CFDs, Devisen oder sogar binären Optionen an. Ein bekannter Broker, der diesen Weg ebenfalls bereits gegangen ist, ist DEGIRO. Interessierte Trader haben zum Beispiel über das Finanzportal aktiendepot.com die Möglichkeit, sich über das Angebot dieses Brokers zu informieren. Wer sich möglichst umfangreich über Delegierung und weitere Broker informieren möchte, kann dies natürlich auf weiteren Portalen ebenfalls tun, wie zum Beispiel Brokervergleich.com. Mittlerweile gehört DEGIRO zu den echten Allroundbrokern, denn Trader können unter anderem die folgenden Finanzprodukte handeln:

  • Aktien
  • Anleihen
  • ETFs
  • Futures
  • Optionen
  • CFDs
  • Fonds

Lediglich den Handel mit Devisen bietet DEGIRO bis dato nicht an. Dies kann sich allerdings zukünftig noch ändern, sodass die Produktpalette dann vollständig wäre.

Auf Einlagensicherung und Regulierung achten

Heute werden die weitaus meisten Anbieter, die sich als Allroundbroker bezeichnen, reguliert. Zuständig sind stets die Finanzaufsichtsbehörden im dem Land, das der Broker für seinen Hauptsitz gewählt hat. Somit ist beispielsweise die BaFin zuständig für alle Finanzdienstleister, deren Hauptsitz in Deutschland ist. Zahlreiche Broker haben ihren Sitz innerhalb der Europäischen Union, sodass die entsprechende Behörde des Landes für die Regulierung zuständig ist. Neben der Regulierung und Überwachung des Brokers ist auch die Einlagensicherung für immer mehr Trader ein wichtiger Vergleichsaspekt. Zwar werden Verluste aus Transaktionen durch die Einlagensicherung nicht geschützt. Dafür sind jedoch die Guthaben, die sich auf den Handelskonten befinden, bis zu einem gewissen Gegenwert abgesichert. Da die meisten Allroundbroker unter anderem den Handel mit Wertpapieren zur Verfügung stellen, werden sie meistens schon viele Jahre reguliert. Der Trader profitiert von der stattfinden Überwachung und kann relativ sicher sein, dass der Anbieter seriös ist.

Handelskonditionen der Allroundbroker vergleichen

Unabhängig davon, ob sich Trader für einen Allroundbroker oder ein spezialisierten Broker entscheiden: Die Konditionen der Anbieter sollte man stets miteinander vergleichen. Dies trifft insbesondere auf den Handel mit Wertpapieren zu. Die DEGIRO-Erfahrungen von Brokervergleich.com zeigen zum Beispiel, dass es sich um einen äußerst günstigen Anbieter handelt. So können Kunden Aktien schon ab zwei Euro kaufen und verkaufen. Ebenfalls günstig ist der Handel mit Futures, der schon ab 0,75 Euro möglich ist. Auf diese Weise lassen sich die Konditionen zahlreicher Broker miteinander vergleichen. Ein solcher Vergleich hilft dem Trader natürlich, den besten Broker zu finden. Je nach Bedarf kann es sich dabei um einen Allroundbroker oder auch um einen spezialisierten Broker handeln. Es kommt also stets auf die Vorstellungen und Ziele des Kunden an, welcher Broker am besten passt. Testberichte und Testsiege liefern zwar einerseits gute Anhaltspunkte. Andererseits muss nicht jeder Testsieger auch für jeden Trader die beste Lösung sein.

Kunden möchten große Auswahl nutzen

Ein Grund dafür, dass immer mehr Anbieter zum Allroundbroker werden, ist der wachsende Bedarf der Kunden. Viele Trader möchten nicht für jede Art von Finanzprodukte einen separaten Broker nutzen. Wer zum Beispiel hin und wieder mit Devisen, CFDs oder Aktien handelt, der möchte heutzutage nicht drei unterschiedliche Broker haben. Stattdessen wird ein Broker bevorzugt, bei dem sowohl Aktien als auch Devisen und andere Finanzprodukte handelbar sind. Exakt aus diesem Grund gehen die meisten Fachleute davon aus, dass die Anzahl der Allroundbroker auch in den kommenden Jahren steigen wird. Ob sich diese Entwicklung tatsächlich durchsetzen wird, werden Trader sicherlich noch in diesem Jahr beoachten können.